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Berufsunfähigkeit Abgelehnt Was Nun Österreich?

Berufsunfähigkeit Abgelehnt Was Nun Österreich?

Die Berufsunfähigkeit ist ein Thema, das jeden Österreicher betreffen kann. Es ist eine Situation, die viele Menschen dazu zwingt, sich mit den finanziellen und emotionalen Herausforderungen auseinanderzusetzen, die mit dem Verlust der Fähigkeit, ihren Beruf auszuüben, einhergehen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann helfen, diese Schwierigkeiten zu bewältigen, indem sie eine finanzielle Absicherung bietet.

Es kann jedoch vorkommen, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wird. Dies kann verschiedene Gründe haben, wie zum Beispiel eine Vorgeschichte von Krankheiten oder Verletzungen, die als Risikofaktoren angesehen werden. Wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wird, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und die nächsten Schritte sorgfältig zu planen.

Der erste Schritt nach der Ablehnung einer Berufsunfähigkeitsversicherung besteht darin, die Ablehnung zu verstehen. Dies kann den Kontakt mit dem Versicherungsunternehmen oder dem Versicherungsmakler beinhalten, um weitere Informationen zu erhalten. Es ist wichtig, alle relevanten Unterlagen, medizinischen Berichte und Gutachten zur Verfügung zu haben, um den Ablehnungsgrund besser zu verstehen.

Es ist oft ratsam, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um die Situation zu bewältigen. Ein unabhängiger Versicherungsberater oder Anwalt kann dabei helfen, die Ablehnung anzufechten und mögliche Alternativen zu identifizieren. Es kann sein, dass es andere Versicherungsoptionen gibt, die eine ähnliche Absicherung bieten.

Es ist wichtig, geduldig zu sein und sich Zeit zu nehmen, um die richtige Lösung zu finden. Eine abgelehnte Berufsunfähigkeitsversicherung bedeutet nicht zwangsläufig das Ende der finanziellen Absicherung im Falle von Berufsunfähigkeit. Mit der richtigen Beratung und Unterstützung können Wege gefunden werden, um die Situation zu verbessern und den Schutz zu erhalten, der so wichtig ist.

Prüfung der Ablehnung

1. Gründe für die Ablehnung verstehen

Der erste Schritt nach einer Ablehnung der Berufsunfähigkeitsversicherung besteht darin, die genauen Gründe für die Ablehnung zu verstehen. Oft liefert das Versicherungsunternehmen eine detaillierte Erklärung in einem Ablehnungsbrief. Es ist wichtig, diese Informationen sorgfältig zu lesen und zu verstehen.

Die häufigsten Gründe für eine Ablehnung können sein:

  • Bestehende Vorerkrankungen oder Gesundheitsprobleme
  • Mangel an ausreichenden medizinischen Nachweisen
  • Unzureichende Angaben im Antragsformular
  • Risikobewertung des Versicherers

2. Überprüfung der Ablehnung durch einen Experten

2. Überprüfung der Ablehnung durch einen Experten

Es kann hilfreich sein, die Ablehnung durch einen unabhängigen Versicherungsexperten überprüfen zu lassen. Ein Experte kann Ihre Versicherungspolice und den Ablehnungsbrief analysieren, um zu beurteilen, ob die Entscheidung gerechtfertigt ist. Sie können auch helfen, mögliche Schritte zur Berufsunfähigkeitsprüfung einzuleiten.

3. Kommunikation mit dem Versicherungsunternehmen

Nachdem Sie die Ablehnung und eventuelle Gutachten überprüft haben, sollten Sie in direkten Kontakt mit dem Versicherungsunternehmen treten. Informieren Sie das Unternehmen über Ihre Bedenken und stellen Sie gezielte Fragen zu den Ablehnungsgründen.

Es ist auch wichtig, alle fehlenden Informationen bereitzustellen und zusätzliche Nachweise für Ihre berufliche oder medizinische Situation vorzulegen. Eine klare Kommunikation und Kooperation mit dem Versicherungsunternehmen kann helfen, mögliche Missverständnisse oder unzureichende Informationen zu klären.

4. Ein Schlichtungsverfahren in Betracht ziehen

Wenn die Kommunikation mit dem Versicherungsunternehmen zu keiner Lösung führt, können Sie ein Schlichtungsverfahren oder eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde in Betracht ziehen. Eine Schlichtungsstelle kann als neutraler Vermittler fungieren und versuchen, eine Einigung zwischen Ihnen und dem Versicherungsunternehmen zu erzielen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Verfügbarkeit eines Schlichtungsverfahrens von Ihrem Wohnsitzland abhängen kann. Informieren Sie sich daher über die entsprechenden Regelungen in Ihrer Region.

5. Rechtliche Schritte

Wenn alle anderen Maßnahmen erfolglos waren, können Sie rechtliche Schritte in Erwägung ziehen. Ein Anwalt, der auf Versicherungsrecht spezialisiert ist, kann Sie bei der Überprüfung Ihres Falls unterstützen und Ihnen dabei helfen, Ihre Rechte durchzusetzen.

Es ist ratsam, sich vorab über die möglichen Kosten und Erfolgsaussichten einer rechtlichen Auseinandersetzung zu informieren.

Rechtslage in Österreich

In Österreich gibt es gesetzliche Bestimmungen zum Schutz von Personen, die aufgrund einer Berufsunfähigkeit nicht mehr arbeiten können. Der Schutz ist im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) geregelt.

Gesetzliche Voraussetzungen

Um Anspruch auf Leistungen bei Berufsunfähigkeit zu haben, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehört unter anderem, dass der Versicherte mindestens fünf Jahre lang in die österreichische Sozialversicherung eingezahlt hat.

Prüfung durch den Versicherungsträger

Wenn ein Antrag auf Berufsunfähigkeitsleistung gestellt wird, prüft der Versicherungsträger den Fall. Dabei werden verschiedene medizinische und berufliche Aspekte berücksichtigt. Es wird beispielsweise geprüft, ob der Antragsteller aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft arbeitsunfähig ist und ob keine zumutbaren Tätigkeiten mehr ausgeübt werden können.

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Widerspruchsverfahren

Wenn der Antrag auf Berufsunfähigkeitsleistung abgelehnt wird, hat der Antragsteller die Möglichkeit, innerhalb einer bestimmten Frist Widerspruch einzulegen. Dabei kann es hilfreich sein, sich von einem Anwalt oder einer Fachperson beraten zu lassen, um die Chancen auf Erfolg zu erhöhen.

Klage vor dem Sozialgericht

Wenn der Widerspruch ebenfalls abgelehnt wird, besteht die Möglichkeit, Klage vor dem Sozialgericht einzulegen. Das Sozialgericht prüft den Fall erneut und trifft eine endgültige Entscheidung.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur Rechtslage bei abgelehnter Berufsunfähigkeit in Österreich finden Sie auf der Website des österreichischen Sozialversicherungsträgers oder durch Konsultation eines Fachanwalts.

Möglichkeiten der Einsprache

Im Falle einer abgelehnten Berufsunfähigkeitsversicherung haben Versicherungsnehmer verschiedene Möglichkeiten, um Einspruch einzulegen. Es ist wichtig, diese Möglichkeiten zu kennen und zu nutzen, um den Anspruch auf Berufsunfähigkeitsleistungen möglicherweise doch noch durchzusetzen.

1. Prüfung des Ablehnungsbescheids

Zunächst sollte der Ablehnungsbescheid der Versicherung genau geprüft werden. Hierbei ist es wichtig, die genauen Gründe für die Ablehnung nachzuvollziehen und zu verstehen. Falls Unklarheiten bestehen, kann man bei der Versicherung oder dem Versicherungsmakler nachfragen.

2. Nachprüfung der Unterlagen

Es kann sein, dass die Ablehnung der Berufsunfähigkeitsversicherung auf falschen oder unvollständigen Unterlagen beruht. In diesem Fall sollte man die eigenen Unterlagen erneut überprüfen und gegebenenfalls fehlende oder falsche Informationen nachreichen.

3. Gutachten des medizinischen Dienstes

Ein weiterer Schritt kann die Einholung eines ärztlichen Gutachtens sein. Hierzu kann man einen unabhängigen Gutachter beauftragen, der den eigenen Gesundheitszustand und die berufliche Einschränkung begutachtet. Dieses Gutachten kann als Beweismittel bei der Einsprache dienen.

4. Einsprache beim Versicherungsombudsmann

Falls der Versicherer auch nach Prüfung der Unterlagen und Einholung des ärztlichen Gutachtens den Leistungsanspruch weiterhin ablehnt, kann man sich an den Versicherungsombudsmann wenden. Der Versicherungsombudsmann ist eine unabhängige Schlichtungsstelle, die bei Streitigkeiten zwischen Versicherungsnehmer und -geber vermittelt.

5. Klage vor Gericht

Als letzte Möglichkeit kann man Klage vor Gericht einreichen, um den Anspruch auf Berufsunfähigkeitsleistungen einzufordern. Dies sollte allerdings gut überlegt sein, da ein Rechtsstreit mit Kosten und langer Dauer verbunden sein kann.

Es ist ratsam, sich im Falle einer abgelehnten Berufsunfähigkeitsversicherung von einem Fachanwalt für Versicherungsrecht beraten zu lassen, um die bestmöglichen Chancen in der Einsprache zu haben.

Kontaktieren Sie einen Anwalt

Wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurde, können Sie einen Anwalt konsultieren, um Ihre rechtlichen Möglichkeiten zu besprechen. Ein Anwalt kann Ihnen dabei helfen, Ihre Rechte zu verstehen und rechtliche Schritte einzuleiten, um Ihren Anspruch auf Berufsunfähigkeitsleistungen geltend zu machen.

Bei der Auswahl eines Anwalts sollten Sie jemanden suchen, der Erfahrung im Bereich Berufsunfähigkeitsrecht hat und über fundiertes Fachwissen verfügt. Sie können sich an Anwaltskammern wenden oder Empfehlungen von Freunden oder Familienmitgliedern einholen.

Ein Anwalt kann Ihnen helfen, den Ablehnungsbescheid der Versicherungsgesellschaft zu analysieren und zu überprüfen, ob er rechtlich korrekt ist. Oftmals gibt es bestimmte Fristen, innerhalb derer Sie gegen die Ablehnung Einspruch einlegen müssen, und ein Anwalt kann Ihnen dabei helfen, den Einspruch fristgerecht einzureichen.

Der Anwalt wird den gesamten Prozess der Berufsunfähigkeitsleistung für Sie begleiten. Von der Kommunikation mit der Versicherungsgesellschaft über die Sammlung von Beweisen bis hin zur Vertretung Ihrer Interessen vor Gericht, wenn es erforderlich ist.

Zusammenfassend ist es ratsam, einen Anwalt zu kontaktieren, um Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Durchsetzung Ihrer Berufsunfähigkeitsleistungen zu maximieren und sicherzustellen, dass Ihre Rechte gewahrt bleiben.

Auswirkungen auf Ihre finanzielle Situation

Wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurde, kann dies erhebliche Auswirkungen auf Ihre finanzielle Situation haben. Im Folgenden finden Sie einige mögliche Konsequenzen:

Verlust des Einkommens

Da Sie aufgrund Ihrer Berufsunfähigkeit möglicherweise nicht mehr in der Lage sind, Ihren Beruf auszuüben, besteht die Gefahr eines erheblichen Einkommensverlustes. Dies kann zu finanziellen Schwierigkeiten führen, da Ihre laufenden Ausgaben möglicherweise nicht mehr durch Ihr Einkommen gedeckt werden können.

Abhängigkeit von Ersparnissen

Wenn Sie über Ersparnisse verfügen, müssen Sie möglicherweise auf diese zurückgreifen, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Dies kann zu einer schnell schwindenden finanziellen Sicherheit führen und dazu führen, dass Sie in Zukunft Schwierigkeiten haben, finanziell unabhängig zu sein.

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Zwang zum Abschluss neuer Versicherungen

Wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung Ihre Ansprüche abgelehnt hat, müssen Sie möglicherweise alternative Versicherungen abschließen, um Ihre finanzielle Sicherheit zu gewährleisten. Dies kann teuer sein, da sich die Prämien für solche Versicherungen aufgrund Ihrer Berufsunfähigkeit erhöhen könnten.

Einschränkungen bei der Kreditaufnahme

Ihre finanzielle Situation kann sich auch auf Ihre Fähigkeit auswirken, zukünftig Kredite aufzunehmen. Banken und andere Kreditgeber können Ihre Berufsunfähigkeit als Risikofaktor betrachten und Ihre Kreditanträge ablehnen oder Ihnen höhere Zinsen berechnen.

Notwendigkeit der Neuplanung Ihrer finanziellen Zukunft

Wenn Ihre finanzielle Situation aufgrund der Ablehnung Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung beeinträchtigt ist, müssen Sie möglicherweise Ihre Pläne für die Zukunft überdenken. Möglicherweise müssen Sie Ihre Ausgaben reduzieren, neue Einkommensquellen finden oder andere finanzielle Entscheidungen treffen, um wieder finanzielle Stabilität zu erreichen.

Es ist wichtig, dass Sie sich in einer solchen Situation professionellen Rat holen, um Ihre finanziellen Möglichkeiten zu bewerten und angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre Situation zu verbessern.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Krankentagegeldversicherung

Krankentagegeldversicherung

Eine Krankentagegeldversicherung ist eine Möglichkeit, sich gegen den Verlust des Einkommens aufgrund von Krankheit oder Unfall abzusichern. Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung muss hierbei jedoch eine Krankheit oder ein Unfall vorliegen, der die Arbeitsfähigkeit einschränkt.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung sichert nicht die Berufsunfähigkeit ab, sondern die Unfähigkeit, überhaupt einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Versicherte seinen erlernten Beruf ausüben kann oder nicht.

Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung bietet Schutz bei Unfällen, unabhängig davon, ob sie zu einer Berufsunfähigkeit führen oder nicht. Sie springt ein, um finanzielle Folgen wie etwa Kosten für Rehabilitation, Umbau der Wohnung oder behindertengerechte Hilfsmittel abzudecken.

Private Vorsorge

Eine weitere Alternative ist die private Vorsorge, bei der individuell Vermögen aufgebaut wird, um im Ernstfall finanziell abgesichert zu sein. Dies kann beispielsweise in Form von Sparplänen, Aktieninvestments oder Immobilieninvestitionen erfolgen.

Zusätzliche Absicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung bietet eine teilweise Absicherung im Fall von Erwerbsminderung. Je nachdem, wie lange man bereits in die Rentenkasse eingezahlt hat, kann ein Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente bestehen. Allerdings fällt diese in der Regel vergleichsweise gering aus.

Vergleich der Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Versicherungsart Voraussetzungen Deckungsumfang Beitragshöhe
Krankentagegeldversicherung Krankheit oder Unfall Tagegeld bei Arbeitsunfähigkeit Abhängig von individuellen Faktoren und Tarifwahl
Erwerbsunfähigkeitsversicherung Unfähigkeit zur Erwerbstätigkeit Zahlung bei voller oder teilweiser Erwerbsunfähigkeit Abhängig von individuellen Faktoren und Tarifwahl
Unfallversicherung Unfälle Leistungen bei Unfällen Abhängig von individuellen Faktoren und Tarifwahl
Private Vorsorge Eigene finanzielle Rücklagen Individuell verfügbar Abhängig von individueller Vorsorge und Anlageform
Gesetzliche Rentenversicherung Erwerbsminderung Teilweise Deckung durch Erwerbsminderungsrente Abhängig von individuellen Einzahlungen und Rentenansprüchen

Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse und Umstände, daher ist es wichtig, sich ausführlich über die verschiedenen Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung zu informieren und sich beraten zu lassen, welches Angebot am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Unterstützungsmöglichkeiten vom Staat

Im Falle einer abgelehnten Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es in Österreich verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten vom Staat, auf die man zurückgreifen kann.

1. Arbeitslosengeld

Wenn die Berufsunfähigkeit aufgrund einer Krankheit oder Verletzung eintritt und man dadurch nicht mehr arbeiten kann, besteht die Möglichkeit, Arbeitslosengeld zu beantragen. Dabei muss man jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie zum Beispiel die Meldung beim Arbeitsamt und die Bereitschaft zur aktiven Arbeitssuche.

2. Sozialhilfe

Falls man aufgrund der abgelehnten Berufsunfähigkeitsversicherung keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat oder dieses bereits ausgelaufen ist, kann man Sozialhilfe beantragen. Diese finanzielle Unterstützung wird vom Staat gewährt und dient dazu, den Lebensunterhalt zu sichern. Auch hier gelten bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um Sozialhilfe zu erhalten.

3. Berufliche Rehabilitation

Der Staat bietet in Österreich auch Programme zur beruflichen Rehabilitation an. Diese dienen dazu, Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen bei der Wiedereingliederung in das Arbeitsleben zu unterstützen. Dabei werden individuelle Maßnahmen ergriffen, um den Betroffenen bei der Suche nach einer neuen beruflichen Tätigkeit behilflich zu sein.

4. Behindertenpass

Man kann in Österreich auch einen Behindertenpass beantragen, um für verschiedene Vergünstigungen und Unterstützungen berechtigt zu sein. Mit dem Behindertenpass erhält man zum Beispiel Ermäßigungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln, in Museen oder bei kulturellen Veranstaltungen. Außerdem können weitere finanzielle Unterstützungen beantragt werden, wie zum Beispiel Zuschüsse für barrierefreie Umbauten am Wohnort.

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5. Rentenversicherung

Wenn die Berufsunfähigkeit dauerhaft ist und man nicht mehr in der Lage ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, kann man in Österreich auch eine Rente beantragen. Hierbei handelt es sich um eine finanzielle Unterstützung, die monatlich vom Staat gezahlt wird und den Lebensunterhalt sichern soll. Für den Rentenantrag gelten bestimmte Voraussetzungen und es müssen medizinische Gutachten vorgelegt werden.

Es ist wichtig, sich über die genauen Voraussetzungen und Beantragungsverfahren der einzelnen Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren, um die bestmögliche finanzielle Unterstützung im Falle einer abgelehnten Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten.

Empfehlungen für die Zukunft

Nachdem Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurde, gibt es einige Schritte, die Sie unternehmen können, um sich für die Zukunft besser abzusichern und um ähnliche Situationen zu vermeiden:

1. Überprüfen Sie den Ablehnungsbescheid

Lesen Sie den Ablehnungsbescheid Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung sorgfältig durch und überprüfen Sie die Gründe für die Ablehnung. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Informationen und Unterlagen eingereicht wurden. Falls nicht, sollten Sie die fehlenden Informationen ergänzen und einen erneuten Antrag stellen.

2. Prüfen Sie die Bedingungen anderer Versicherungen

Informieren Sie sich über die Bedingungen anderer Versicherungsunternehmen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten. Vergleichen Sie die Angebote und Bedingungen, um eine Versicherung zu finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht.

3. Holen Sie sich professionelle Hilfe

Konsultieren Sie einen unabhängigen Versicherungsberater oder einen Anwalt, der auf Versicherungsrecht spezialisiert ist. Diese Fachleute können Ihnen bei der Überprüfung Ihres Falles und der rechtlichen Schritte, die Sie unternehmen können, helfen.

4. Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen

Schließen Sie, falls nötig, eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Lesen Sie die Bedingungen sorgfältig durch und stellen Sie sicher, dass alle relevanten Informationen korrekt angegeben sind. Informieren Sie sich über die Wartefristen und den Umfang des Versicherungsschutzes.

5. Vorsorge treffen

Um sich für die Zukunft besser abzusichern, sollten Sie auch andere Vorsorgemaßnahmen in Betracht ziehen. Eine private Unfallversicherung oder eine private Krankentagegeldversicherung können zusätzlichen Schutz bieten. Sprechen Sie mit einem Versicherungsberater über die verschiedenen Optionen.

Es ist wichtig, dass Sie sich gut informieren und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um Ihre finanzielle Sicherheit im Falle einer Berufsunfähigkeit zu gewährleisten. Nehmen Sie sich Zeit, um die verschiedenen Versicherungsbedingungen zu vergleichen und stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Informationen und Unterlagen bereitstellen.

Q&A:

Was ist Berufsunfähigkeit?

Berufsunfähigkeit ist der Zustand, in dem eine Person aufgrund von Krankheit, Unfall oder Verletzung nicht mehr in der Lage ist, ihren Beruf auszuüben. Es handelt sich um eine ernsthafte finanzielle Belastung für die Betroffenen, da sie in der Regel ihren Lebensunterhalt auf andere Weise sichern müssen.

Wie kann man Berufsunfähigkeit beantragen?

Um Berufsunfähigkeit zu beantragen, muss man einen Antrag bei der zuständigen Versicherungsgesellschaft stellen. Man muss verschiedene Unterlagen wie ärztliche Gutachten und Krankheitsgeschichte vorlegen, um den Antrag zu unterstützen. Die Versicherung wird dann die Unterlagen überprüfen und eine Entscheidung über den Antrag treffen.

Was passiert, wenn der Antrag auf Berufsunfähigkeit abgelehnt wurde?

Wenn der Antrag auf Berufsunfähigkeit abgelehnt wurde, hat man verschiedene Möglichkeiten. Man kann den Ablehnungsbescheid der Versicherung überprüfen lassen und gegebenenfalls Widerspruch einlegen. Man kann auch eine Klage vor Gericht einreichen, um die Ablehnung anzufechten.

Was sind die häufigsten Gründe für die Ablehnung eines Antrags auf Berufsunfähigkeit?

Die häufigsten Gründe für die Ablehnung eines Antrags auf Berufsunfähigkeit sind unzureichende ärztliche Unterlagen, fehlende Nachweise über die Berufsunfähigkeit oder eine nicht ausreichende Begründung im Antrag. Es ist wichtig, alle erforderlichen Unterlagen und Nachweise vorzulegen, um die Chancen auf Genehmigung des Antrags zu erhöhen.

Was kann man tun, wenn man mit der Entscheidung der Versicherung nicht zufrieden ist?

Wenn man mit der Entscheidung der Versicherung nicht zufrieden ist, kann man den Ablehnungsbescheid überprüfen lassen und gegebenenfalls Widerspruch einlegen. Es ist ratsam, einen Rechtsanwalt oder eine Berufsberatungsstelle hinzuzuziehen, um den Widerspruch vorzubereiten. Wenn der Widerspruch auch abgelehnt wird, kann man eine Klage vor Gericht gegen die Entscheidung der Versicherung einreichen.