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Berufsunfähigkeitsrente Wie Hoch?

Berufsunfähigkeitsrente Wie Hoch
Berufsunfähigkeitsversicherung: Wie hoch dürfen Sie sich absichern? – Als Grundlage für die Wahl der Rentenhöhe gilt: Die BU-Rente darf 75 Prozent Ihres Nettoeinkommens nicht überschreiten. Damit soll verhindert werden, dass sich Versicherte mit Hilfe der Versicherung bereichern.

Wie hoch die maximale BU-Rente sein darf, entscheidet jedes Versicherungsunternehmen im Rahmen der Angemessenheitsregelung selbst. In der Regel können sich Angestellte und Selbstständige bis zu höchstens 60 Prozent ihres momentanen Bruttoeinkommens absichern. Dies gilt aber häufig nur bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze.

Wer mehr verdient, kann oft prozentual weniger absichern. Lassen Sie sich zur Ermittlung Ihrer persönlichen maximalen BU-Rente einfach ein individuelles Angebot erstellen. Beim Abschluss einer Zurich Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgt eine medizinische und eine finanzielle Risikoprüfung.

Wie hoch ist die staatliche Berufsunfähigkeitsrente?

Variante 1: Orientierung am Einkommen – Viele Vermittler empfehlen Arbeitnehmern, eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 80 % des Nettoeinkommens bzw.60 % des Bruttoeinkommens und Selbstständigen 60 % des Gewinns vor Steuern. Auch der GDV ( Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) schlägt 70 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens vor.

Was bekommt man wenn man berufsunfähig ist?

Jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland wird laut Informationen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherer (GDV) im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig, Das bedeutet, dass Sie Ihren erlernten Beruf aufgrund von Krankheit oder durch einen Unfall langfristig nicht mehr ausüben können.

  1. In den meisten Fällen kehren Berufsunfähige nie wieder ins Berufsleben zurück.
  2. Abzugrenzen ist die Berufsunfähigkeit von der Erwerbsunfähigkeit: Berufsunfähigkeit bedeutet, dass der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann, aber grundsätzlich noch andere Tätigkeiten.
  3. Wer erwerbsunfähig ist, kann überhaupt keine Erwerbsarbeit mehr leisten.

Zum Beispiel kann ein Maurer seinen Beruf nach einem Bandscheibenvorfall nicht mehr ausüben. Er könnte aber als Fachverkäufer in einem Baumarkt arbeiten und ist deshalb nicht erwerbsunfähig. Sowohl Berufsunfähigkeit als auch Erwerbsunfähigkeit müssen ärztlich bestätigt werden.

Wenn Sie berufsunfähig werden, müssen Sie zunächst einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der Deutschen Rentenversicherung stellen. Da die Leistungen aus der gesetzlichen Versicherung meist nicht ausreichend sind, empfehlen wir eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Berufsunfähigkeit muss von einem Arzt bestätigt werden.

Er gibt außerdem an, in welchem Umfang sie berufsunfähig sind. Ab einer Minderung Ihrer Arbeitsfähigkeit um 50 Prozent haben Sie Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente. Bis 2001 gab es eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente, die Arbeitnehmern, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind, immer noch zusteht. Sie beträgt zwei Drittel der Erwerbsminderungsrente. Für später Geborene gibt es nur noch die staatliche Erwerbsminderungsrente.

Voll berechtigt sind Personen, die nur noch maximal drei Stunden täglich arbeitsfähig sind. Sie erhalten allerdings nur 30 Prozent ihres vorherigen Bruttolohns, Bei einer möglichen Arbeitsleistung von drei bis sechs Stunden liegt eine teilweise Erwerbsminderung vor, Betroffene erhalten in diesem Fall nur 15 Prozent des zuvor gezahlten Bruttolohns als Erwerbsminderungsrente.

Das bedeutet : Solange es noch eine Tätigkeit gibt, die Sie sechs Stunden lang pro Tag ausüben können, erhalten Sie keine Erwerbsminderungsrente, Wer als Berufsanfänger weniger als fünf Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat, erhält diese Rente nicht, gleiches gilt für Selbstständige.

  • Deshalb ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sehr empfehlenswert, denn eine Berufsunfähigkeit bedeutet für alle Menschen, die nicht durch beträchtliche Rücklagen oder ihre Familie abgesichert sind, einen tiefen Einschnitt und große finanzielle Probleme.
  • Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie vorsorgen und sich rechtzeitig absichern.

Obwohl diese Absicherung im Grunde genauso wichtig ist wie eine Haftpflichtversicherung, besitzen sie nur rund ein Drittel der 42 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland. Auch wenn Sie einen Beruf mit erhöhtem Risiko ausüben oder aufgrund von Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten, gibt es Vorsorgemöglichkeiten.

In diesem Fall empfehlen wir eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Die Beiträge liegen unter denen der Berufsunfähigkeitsversicherung, allerdings sind Sie – wie bei der Erwerbsminderungsrente – auch nur dann geschützt, wenn Sie erwerbsunfähig werden. Gerade für Berufsanfänger oder Selbstständige ist sie besonders wichtig, weil diese Personen erst seit Kurzem beziehungsweise überhaupt nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Hausfrauen können ebenfalls eine solche Versicherung abschließen, da sie eine Haushaltshilfe und eventuell ein Kindermädchen einstellen müssten, wenn sie ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben könnten. Auch Schüler ab dem 10. Lebensjahr können abgesichert werden.

Bei welchen Krankheiten ist man berufsunfähig?

Häufigste Ursachen für Berufsunfähigkeit –

Erkrankung Prozent
Psyche / Nervenleiden 31,88 %
Skelett- und Bewegungsapparat 20,33 %
Krebs / bösartige Geschwülste 17,77 %
Sonstige Erkrankungen 14,58 %
Unfälle 8,38 %
Herz / Gefäßsystem 7,03 %

Tabelle: Ursachen von Berufsunfähigkeit (Quelle: Morgen & Morgen 2021)

Was ist höher Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit?

Was sagen diese Zahlen aus? –

Das Risiko, aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden zu müssen, ist in jedem Beruf vorhanden. Es ist jedoch unterschiedlich hoch. Doch wer zur Erhaltung des erreichten Lebensstandards auf das Einkommen aus seiner Berufstätigkeit angewiesen ist, sollte rechtzeitig vorsorgen und die versicherte Rente ausreichend vereinbaren. Denn wer ein niedrigeres Berufsrisiko hat, muss für seine Versicherung auch weniger zahlen. Haben sich erst einmal gesundheitliche Beschwerden eingestellt, kann eine umfassende Berufsunfähigkeitsversicherung teuer oder auch unmöglich werden. Die Berufsgruppeneinteilung erfolgt keinesfalls einheitlich. Unterscheidet eine Versicherung beispielsweise noch zwischen Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in, so kann sich daraus eine ganz andere Risikobewertung ergeben. Denn eine Kinderkrankenschwester wird vermutlich weniger schwere Patienten heben müssen und kann sich bei einem solchen Versicherer deutlich günstiger versichern. Gut, dass es Versicherungsmakler gibt, die an keine Gesellschaft gebunden sind und mehrere Anbieter vergleichen können. Die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit ist immer höher, als die einer Erwerbsunfähigkeit. Bei physisch anstrengenden Berufen ist der Unterschied besonders hoch. Trotzdem empfehlen manche Vermittler gerade diesen Berufstätigen Erwerbsunfähigkeits- Grundfähigkeits- oder andere Versicherungen als preiswerte Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Doch auch Erwerbsunfähigkeitsversicherungen sind nur unbefriedigende Notlösungen, Diese sogenannten Alternativen sind zwar preiswerter, leisten aber auch entsprechend seltener. Besser ist es, frühzeitig zu handeln – also noch bevor ein sogenannter Risikoberuf erlernt wird oder Vorerkrankungen den Abschluss teuer machen. Einige leistungsstarke Versicherer bieten ihre Berufsunfähigkeitsversicherung schon für Schüler ab 10 Jahren an. Mit dem rechtzeitigen Abschluss und dem richtigen Tarif können verantwortungsvolle Eltern ihrem Kind dauerhaft niedrige Beiträge sichern. Wir beraten Sie gern!

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Ist die Berufsunfähigkeitsrente höher als die normale Rente?

Das Krankengeld ist höher als Altersrente! – Muss unser Mandant deshalb auf sein Krankengeld verzichten? Nein! Der Rentenabschlag der Erwerbsminderungsrente ist niedriger als der Abschlag in der Altersrente! Stellt der betroffene Versicherte nach Aufforderung durch die Krankenkasse den Reha-Antrag, kann der Abschlag in der Erwerbsminderungsrente niedriger als bei der Altersrente oder sogar bei = Null.

Wer entscheidet ob man berufsunfähig ist?

Phase 3: BU-Antrag / Fragebogen der Versicherung – Jetzt, wo die Berufsunfähigkeit von Ihrem behandelnden Arzt festgestellt worden ist, müssen Sie sich an die Versicherung wenden. Denn diese sollte so zeitnah wie möglich davon erfahren, dass bei Ihnen eine Berufsunfähigkeit festgestellt worden ist und sie diese Feststellung nicht nur vom behandelnden Arzt, sondern auch vom Versicherer bestätigt haben möchten.

Antrag auf BU-Rente, BU Fragebogen des Versicherers: Informationen, aus welchem Grund Sie berufsunfähig sind. Das bedeutet: Wieso sie Ihre letzte Tätigkeit aufgrund Ihrer Erkrankung nicht mehr ausführen können. Medizinische Unterlagen: z.B. von Hausarzt und Facharzt. Ggfs. einige Anlagen,

Je plausibler und je überzeugender Ihr Antrag und Ihre Unterlagen sind, desto höher sind Ihre Chancen auf Erfolg. Doch Vorsicht: Beim Stellen des BU-Antrags sollten keine Fehler passieren – Fehler beim BU-Antrag sind vermeidbar und können im schlimmsten Fall der Grund dafür sein, dass Ihre Berufsunfähigkeit nicht anerkannt wird.

  1. Unser Rat: Wenden Sie sich beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung an einen kompetenten Versicherungsmakler, der Sie auch im Leistungsfall begleitet und betreut.
  2. Ontaktieren Sie uns hier! Hinweis: Wenn Sie nicht von uns als Makler betreut werden, können wir Sie im Leistungsfall leider nicht unterstützen.

Unsere Bestandskunden begleiten wir aber sehr gerne im Leistungsfall. Übrigens: Wir stellen allen von uns betreuten Kunden eine umfassende und kostenlose Hilfestellung für den Leistungsantrag zur Verfügung, sobald diese benötigt wird.

Wie wird Berufsunfähigkeit geprüft?

Wer nicht mehr berufsfähig ist und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, erhält eine Berufsunfähigkeitsrente. Die Berufsunfähigkeit wird jedoch in regelmäßigen Zeitabständen überprüft. Psychologisch bedingte Berufsunfähigkeit wird dabei in der Regel häufiger überprüft, als körperliche, insbesonders irreversible Berufsunfähigkeit. Zur Überprüfung werden in der Regel medizinische Gutachten angefordert. Die Beweislast für eine Besserung der gesundheitlichen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen, die man abschließen kann. Sie greift, sobald man seine eigene körperliche oder geistige Leistung nicht mehr wirtschaftlich verwerten kann. In diesen Fällen leistet die Versicherung Ersatz und lässt den Versicherten mit monetärer Sicherheit weiterleben.

Wie lange wird die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gezahlt?

Es wird höchstens bis zum Ende der Vertragslaufzeit gezahlt bzw. maximal bis zur Erreichung des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Denn als Rentner können Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr haben und auch keine Leistungen daraus beziehen. Die BU ist keine Renten-Versicherung bis an Ihr Lebensende.

Kann man trotz Berufsunfähigkeitsrente arbeiten?

Nebenverdienst bei Berufsunfähigkeit – Berufsunfähigkeit bedeutet also nicht unbedingt, dass Sie überhaupt nicht mehr arbeiten können. Sie können lediglich Ihren aktuellen Beruf zumindest für den Zeitraum von sechs Monaten nicht mehr voll ausüben. Um das monatliche Einkommen zu steigern, gehen manche Erwerbstätige neben ihrem Hauptberuf einer Nebentätigkeit nach (z.B.

als Kleinunternehmer). Bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit im Hauptberuf, stellt sich dann die Frage, ob es erlaubt ist, trotz Bezug einer Berufsunfähigkeitsrente der Nebentätigkeit weiter nachzugehen oder eine andere Tätigkeit anzunehmen. Grundsätzlich kann man sagen: Ja! Aber bei der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es klare Regeln bezüglich einem Nebenjob und der Auszahlung der Berufsunfähigkeitsrente.

Eins lässt sich vorneweg sagen, Kürzungen sind bei der BU-Rente unüblich. Von daher geht es immer nur um die Frage, ob Sie die BU-Rente weiter ausgezahlt bekommen oder nicht. Falls Sie Ihre bisherige Nebentätigkeit weiter ausüben möchten oder eine neue Tätigkeit annehmen möchten, sollten Sie auf jeden Fall vorher offen mit Ihrer Versicherung darüber sprechen.

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Kann der Hausarzt berufsunfähig schreiben?

Wer diagnostiziert die Berufsunfähigkeit? – Eine „Diagnose Berufsunfähigkeit” gibt es nicht. Eine Diagnose bezieht sich auf eine Erkrankung, beispielsweise einen Bandscheibenvorfall. Den kann Ihr Hausarzt oder ein entsprechender Facharzt diagnostizieren.

  • Ein solcher ärztlicher Nachweis ist Grundvoraussetzung dafür, um überhaupt als berufsunfähig anerkannt zu werden.
  • Der Arzt kann auch entscheiden, ob Sie damit akut arbeitsunfähig sind.
  • Um aber als berufsunfähig zu gelten, ist zusätzlich zur Diagnose zu klären, ob eine voraussichtlich dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung vorliegt.

Diese Beeinträchtigung muss Sie in Ihrer letzten ausgeübten Tätigkeit (in der Regel zu mehr als 50 Prozent) einschränken.

Wann wird eine Berufsunfähigkeit nicht bezahlt?

Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht: Was sind die Einwände der Versicherung? – Die beiden häufigsten Einwände der Versicherungen bei der Berufsunfähigkeit sind:

es liegt keine Berufsunfähigkeit vor (med. BU-Grad nicht erreicht) im Versicherungsantrag wurden falsche Angaben gemacht (sogenannte Obliegenheitsverletzung)

Für die meisten Verbraucher ist der Verlust ihrer Arbeitskraft bereits ein herber Einschnitt, wenn dann noch extra für diesen Fall abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zahlt, wird die Situation noch schlimmer. Wir helfen Ihnen, wenn die Versicherung versucht, Ihre Rente abzulehnen oder das Verfahren in die Länge zu ziehen.

Welche Berufe werden am häufigsten berufsunfähig?

Berufe mit dem geringsten Risiko, erwerbsgemindert zu werden – Analog zur oben genannten Statistik, sehen Sie hier Poweleits damalige „Hitliste” der ungefährlichsten Berufe, ebenfalls aufgearbeitet in einer Grafik von Statista: Berufsunfähigkeit Statistik: Berufe mit geringem BU-Risiko: Nautiker / Kapitäne, Manager / Unternehmer, Architekten, Vermessungsingenieure, Apotheker, Verbandsleiter, Bergbau-Hütten-Gießerei-Ingenieure, Tierärzte, Rechtsvertreter, sonstige Fertigungsingenieure, Chemiker, Maschinenbauingenieure, Physiker. Zum Vergrößern bitte klicken.

Was ist der Unterschied zwischen einer Berufsunfähigkeitsrente und eine Erwerbsminderungsrente?

Keine Anrechnung der Berufsunfähigkeitsrente auf die Erwerbsminderung – Die Antwort lautet: nein. Die Erwerbsminderungsrente ist eine staatliche Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung, die nur dann gezahlt wird, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Im Gegensatz dazu ist die Berufsunfähigkeitsversicherung ein privatrechtlicher Vertrag, der der persönlichen Vorsorge dient. Der Leistungsanspruch aus einer privaten BU besteht unabhängig von der staatlich gezahlten EM-Rente. Weder kann der Versicherungsdienstleister die monatliche BU-Rente verweigern, wenn der Versicherungsnehmer eine staatliche Erwerbsminderungsrente erhält, noch kann die gesetzliche Rentenversicherung die EM-Rente kürzen, wenn der Berechtigte zusätzlich eine BU-Rente bezieht.

Es gelten zwar strenge Einkommensgrenzen beim Bezug einer Erwerbsminderungsrente, doch diese Obergrenzen führen nur bei Erwerbseinkommen zu einer Anrechnung. Die Rentenzahlung aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung zählt nicht zum Erwerbseinkommen und wird daher nicht bei der EM-Rente angerechnet.

  1. Wenn die private BU-Rente so niedrig ausfällt, dass der Lebensunterhalt nicht gesichert werden kann, gibt es die Möglichkeit, Grundsicherung oder Hartz IV zu beantragen.
  2. Damit kann bis zum Existenzminimum aufgestockt werden.
  3. Hier gilt allerdings: Persönliches Vermögen und Einkünfte werden angerechnet, auch die private Berufsunfähigkeitsrente.

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Wie viele Stunden arbeiten bei Berufsunfähigkeit?

Qualitative und quantitative Berufsunfähigkeit – Bei der qualitativen Bewertung gucken wir uns Ihre Kerntätigkeiten an. Müssen Sie zum Beispiel als Unternehmensberater oder Ingenieur regelmäßig mit dem Flugzeug reisen und können diese Reisen nicht sinnvoll mit anderen Verkehrsmitteln durchführen, dann ist die Flugreise eine Kerntätigkeit. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fliegen dürfen, dann sind Sie berufsunfähig. Der zeitliche Umfang ist dabei egal. Bei der quantitativen Betrachtung geht es hingegen um die tatsächliche Arbeitszeit. Wenn Sie wegen einer Krankheit oder einem Unfall weniger als 50% Ihrer vorherigen Arbeitszeit arbeiten können, dann sind Sie berufsunfähig. Auf einen Arbeitstag mit 8 Stunden bedeutet das also, dass Sie bereits berufsunfähig sind, wenn Sie pro Tag zum Beispiel maximal noch drei Stunden arbeiten können. ” href=”https://der-buprofi.de/bu-lexikon/qualitative-und-quantitative-berufsunfaehigkeit” target=”_blank”>Qualitative und Quantitative Berufsunfähigkeit – Bei der qualitativen Bewertung gucken wir uns Ihre Kerntätigkeiten an. Müssen Sie zum Beispiel als Unternehmensberater oder Ingenieur regelmäßig mit dem Flugzeug reisen und können diese Reisen nicht sinnvoll mit anderen Verkehrsmitteln durchführen, dann ist die Flugreise eine Kerntätigkeit. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fliegen dürfen, dann sind Sie berufsunfähig. Der zeitliche Umfang ist dabei egal. Bei der quantitativen Betrachtung geht es hingegen um die tatsächliche Arbeitszeit. Wenn Sie wegen einer Krankheit oder einem Unfall weniger als 50% Ihrer vorherigen Arbeitszeit arbeiten können, dann sind Sie berufsunfähig. Auf einen Arbeitstag mit 8 Stunden bedeutet das also, dass Sie bereits berufsunfähig sind, wenn Sie pro Tag zum Beispiel maximal noch drei Stunden arbeiten können. Wenn Sie jetzt aber eine Teilzeittätigkeit ausüben, dann kann es in beiden Bewertungen schwerer werden eine Berufsunfähigkeit zu erreichen. Einmal, weil eine Reduzierung Ihrer Arbeitszeit wahrscheinlich auch dazu führt, dass Sie keine längeren Geschäftsreisen mehr durchführen werden. Auf der anderen Seite führt bei einem 4-Stunden-Tag ein Restleistungsvermögen von drei Stunden pro Tag noch zu keinen 50% Berufsunfähigkeit wie dies bei einem 8-Stunden-Tag der Fall wäre. Die übrigen Tätigkeiten als Hausfrau bzw. Hausmann oder die der Pflege von Angehörigen findet bei keiner dieser Bewertungen eine Berücksichtigung. Auch wenn ich das eben erwähnte Gutachten für inhaltlich fragwürdig halte, ist die Aussage im Kern richtig: Teilzeitangestellte können bei der Prüfung einer Berufsunfähigkeitsrente benachteiligt sein.

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Wie lange dauert ein Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente?

BU-Regulierung dauert durchschnittlich 6 Monate – Das Analysehaus Franke & Bornberg hat ermittelt, dass die durchschnittliche Bearbeitungszeit nach einem BU-Antrag einen Zeitraum von 6 Monaten in Anspruch nimmt. Beobachtet wurde zwar eine schnelle Reaktionszeit nach Eingang des Kundefragebogens, jedoch musste man eine lange anschließende Bearbeitungszeit feststellen.

  1. Die durchschnittliche Regulierungsdauer nach Eingang des BU-Antrags betrug nach Franke & Bornberg im Jahr 2017 rund 180 Tage.
  2. Die Ergebnisse der Analyse decken sich in etwa mit den Erfahrungen in der Kanzlei.
  3. Die seriöse Regulierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte durchschnittlich 3 – 6 Monate dauern.

Darüberhinausgehende Bearbeitungszeiten sind mindestens verdächtig und sollten von einem anwaltlichen Spezialisten für die Berufsunfähigkeitsversicherung geprüft werden.

Wie lange wird die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gezahlt?

Es wird höchstens bis zum Ende der Vertragslaufzeit gezahlt bzw. maximal bis zur Erreichung des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Denn als Rentner können Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr haben und auch keine Leistungen daraus beziehen. Die BU ist keine Renten-Versicherung bis an Ihr Lebensende.

Was ist der Unterschied zwischen Erwerbsminderungsrente und Berufsunfähigkeitsrente?

Keine Anrechnung der Berufsunfähigkeitsrente auf die Erwerbsminderung – Die Antwort lautet: nein. Die Erwerbsminderungsrente ist eine staatliche Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung, die nur dann gezahlt wird, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Im Gegensatz dazu ist die Berufsunfähigkeitsversicherung ein privatrechtlicher Vertrag, der der persönlichen Vorsorge dient. Der Leistungsanspruch aus einer privaten BU besteht unabhängig von der staatlich gezahlten EM-Rente. Weder kann der Versicherungsdienstleister die monatliche BU-Rente verweigern, wenn der Versicherungsnehmer eine staatliche Erwerbsminderungsrente erhält, noch kann die gesetzliche Rentenversicherung die EM-Rente kürzen, wenn der Berechtigte zusätzlich eine BU-Rente bezieht.

Es gelten zwar strenge Einkommensgrenzen beim Bezug einer Erwerbsminderungsrente, doch diese Obergrenzen führen nur bei Erwerbseinkommen zu einer Anrechnung. Die Rentenzahlung aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung zählt nicht zum Erwerbseinkommen und wird daher nicht bei der EM-Rente angerechnet.

Wenn die private BU-Rente so niedrig ausfällt, dass der Lebensunterhalt nicht gesichert werden kann, gibt es die Möglichkeit, Grundsicherung oder Hartz IV zu beantragen. Damit kann bis zum Existenzminimum aufgestockt werden. Hier gilt allerdings: Persönliches Vermögen und Einkünfte werden angerechnet, auch die private Berufsunfähigkeitsrente.

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Was ist eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente?

Was ist die Berufs­unfähigkeits­rente? – Die Berufsunfähigkeitsversicherung unterstützt Sie bei Berufsunfähigkeit durch die monatliche Berufsunfähigkeitsrente Ihre Kosten zu decken und Ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Der Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente setzt eine betriebliche oder private Berufsunfähigkeitsversicherung voraus.

  • Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente erhalten Sie seit der Reform zum Jahr 2001 nur noch, wenn Sie vor dem 02.01.1961 geboren worden sind und die geltenden Voraussetzungen erfüllen.
  • Bei dieser Reform hat der Gesetzgeber für die später Geborenen den Berufsschutz gestrichen und für die Sicherung des Lebensunterhalts bei Invalidität neue Begriffe eingeführt: Man spricht jetzt allgemein von Erwerbsminderung und unterscheidet dabei die beiden Stufen volle und teilweise Erwerbsminderung.

Der Beruf bleibt unberücksichtigt. Für die Erwerbsminderungsrente der gesetzlichen Rentenversicherung gelten damit strengere Zugangsvoraussetzungen und sie deckt in jeder Stufe auch nur einen Teil Ihres Bruttoeinkommens ab.

Wann wird die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt?

Beispiel: – Steuerberaterin Anna erkrankt an einer Depression. Deswegen kann sie für mehr als sechs Monate ihren Beruf nicht mehr ausüben. Hat sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, erhält sie ihre vereinbarte Rente, rückwirkend ab Beginn der sechs Monate.

Sie muss außerdem keinen anderen Job annehmen, auch wenn sie dazu in der Lage wäre. Wenn Anna wieder im alten Beruf arbeiten kann oder einen neuen Beruf ergreift, kann der Rentenanspruch wegfallen. Ansonsten erhält sie die Rente bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer. Damit Sie Zahlungen aus Ihrer BU-Versicherung bekommen können, müssen Sie einen Antrag stellen.

Ihr Versicherer fordert dazu ein ärztliches Gutachten mit ausführlicher Darstellung zur Ursache der Berufsunfähigkeit, der voraussichtlichen Dauer der Erkrankung und weitere Dokumente zur Bewertung an. Anschließend werden alle Unterlagen von Ihrer Versicherung geprüft.

  1. Bei einem positiven Bescheid bekommen Sie die vertraglich vereinbarten Leistungen.
  2. Ob eine Krankheit oder ein Unfall die Ursache für die Berufsunfähigkeit sind, spielt dabei keine Rolle.
  3. Diese Rente bezahlt Ihr Versicherer für den gesamten Zeitraum, in dem Ihre Berufsunfähigkeit andauert – maximal so lange, wie es vertraglich vereinbart ist.

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