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Erdgas Chemische Formel?

Erdgas Chemische Formel
Erdgas setzt sich aus mehreren Kohlenwasserstoffverbindungen zusammen. Maßgeblich – nämlich zu 75 bis 99 % – besteht es aus Methan ( CH4 ). Weitere Bestandteile des fossilen Brennstoffs sind chemische Verbindungen wie Ethan (C2H6), Propan (C3H8), Ethen (C2H4) sowie Butan (C4H10).

Was ist Erdgas Formel?

Erdgas ist ein Gasgemisch, das zum Großteil aus Methan mit der chemischen Formel CH 4 sowie weiteren Gasen besteht.

Wie ist die Zusammensetzung von Erdgas?

Der Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan. Weiterhin enthält Erdgas gerin- ge Mengen an Stickstoff, Butan, Propan und Ethan sowie Helium und Schwefel. Bei der Verbrennung von Erdgas werden haupt sächlich Wasser und im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen nur geringe Mengen Kohlenstoffdioxid frei- gesetzt.

Welcher Stoff wird dem Erdgas zugesetzt?

Wie und wonach riecht Gas? Gasgeruch erkennen | Bosch Sie haben einen leichten Gasgeruch in der Nase? Dann finden Sie hier schnell und eindrücklich beschrieben wie Gas riecht, wie Sie sich bei Gasgeruch richtig verhalten und welche gesundheitlichen Gefahren bei Gasaustritt entstehen können.

Gas riecht entweder nach faulen Eiern oder hat einen lösungsmittelartigen Geruch. Gas riecht nicht immer gleich, weshalb Gasnetzbetreiber Riechproben versenden. Erdgas und Flüssiggas sind von Natur aus geruchlos und werden mit Geruchsstoffen vermischt. Erdgas einzuatmen ist ungiftig und ungefährlich.

Gasaustritt kann zu Explosionsgefahr und Erstickungsgefahr führen. Verhaltensregeln bei Gasgeruch: Ruhe bewahren, Zündquellen vermeiden, lüften, Gas absperren, Nachbarn warnen, Gebäude verlassen, Notruf wählen. Leichter Gasgeruch an Heizgeräten hat nicht immer einen Defekt zur Ursache.

Der Geruch von Heizungsgas, d.h. sowohl der Geruch von Erdgas als auch der Geruch von Flüssiggas, ist unverwechselbar und sehr auffällig. Gas riecht entweder intensiv nach faulen Eiern oder Heizgas hat einen lösungsmittelartigen, ätzend-synthetischen Geruch, der mitunter an Klebstoff erinnert.

  1. Wichtig hierbei: Gas riecht nicht immer gleich.
  2. Es gibt keinen einheitlichen, normalen Gasgeruch in Deutschland.
  3. Je nach Gasnetzbetreiber gibt es lokale Unterschiede und der Geruch variiert von schwefelhaltig bis chemisch.
  4. Der Geruch von faulen Eiern ist nicht immer verlässlich.
  5. Aus diesem Grund können Sie bei Ihrem örtlichen Gasnetzbetreiber Riechproben in Form von Duftkarten bestellen.

Mit diesen können Sie eindeutig zuordnen, nach was Gas (Erdgas) bei Ihnen vor Ort riecht. Eine universelle Antwort auf die vielfältig gestellte Frage „Wie und wonach riecht Gas” – d.h. Erdgas, Flüssiggas bzw. Heizungsgas – gibt es dennoch:

Der Geruch von Gas hebt sich deutlich von alltäglichen Gerüchen ab. Gas riecht unangenehm, abstoßend (aber nicht ekelerregend) und sehr intensiv. Gasgeruch macht sich sofort bemerkbar, auch wenn Sie ihn nicht direkt zuordnen können. Der Geruch von Gas ruft ein alarmierendes Gefühl hervor.

Sollten Sie eine Art Warngeruch vernehmen bzw. die Assoziation einer Warnung verspüren, dann handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Gas. Diese Wirkung ist wichtig und beabsichtigt. Sollten Sie nicht direkt wissen, wie es riecht, wenn Gas austritt, können Sie dennoch geringste Mengen sofort bemerken.

  • Der markante Gasgeruch wird künstlich erzeugt, denn Erdgas und Flüssiggas sind von Natur aus geruchlos.
  • Als Sicherheitsmaßnahme werden daher spezielle, vorgeschriebene Geruchsstoffe beigemischt.
  • In der Fachsprache heißen diese “Odoriermittel”, und es findet eine “Odorierung” von Erd- und Flüssiggas statt.

Als Geruchsstoffe für Gas kommen hauptsächlich schwefelhaltige, organische Verbindungen zum Einsatz. Am gebräuchlichsten ist hierbei der schwefelhaltige Duftstoff THT (Tetrahydrothiophen), der für den Geruch von faulen Eiern sorgt. Alternativ werden auch sog.

  1. Mercaptangemische als Geruchsstoff zugesetzt.
  2. Gut zu wissen: In den letzten Jahren wurden zusätzlich schwefelarme und schwefelfreie Geruchsstoffe für Gas entwickelt, die umweltfreundlicher sind und den Ausstoß von Schwefeldioxid reduzieren, was nachweislich Ökosysteme beeinträchtigt.
  3. Acrylatgemische als Odoriermittel sorgen hierbei für einen eher lösungsmittelartigen Geruch von Gas.

Riechen ist zunächst die einzige Möglichkeit, Gasgeruch im Haus oder in der Wohnung zu erkennen. Sie können Erd- und Flüssiggas ansonsten weder sehen, noch schmecken, fühlen oder hören. Heizgas ist farblos, flüchtig und verbreitet sich lautlos. Atmen Sie Gas bei einem Gasleck bzw.

  • Gasaustritt unwissentlich ein, werden Sie vorläufig keine körperlichen Symptome entwickeln.
  • Erdgas ist ungiftig und das Einatmen ungefährlich.
  • Gefahr für Leib und Leben kann dennoch sehr plötzlich entstehen.
  • Bei einem unbemerkten Gasaustritt kann sich in geschlossenen Räumen binnen kurzer Zeit ein Gas-Luft-Gemisch mit hohem Gefahrenpotenzial bilden.

Zunächst entsteht Explosionsgefahr, gefolgt von Erstickungsgefahr – abhängig davon, wie weit der Sauerstoffanteil in der Atemluft sinkt und der Methananteil steigt. Auf Symptome von Sauerstoffmangel wie Schwindel oder Übelkeit können Sie ggfs. achten. Doch wie bzw. woran erkennt man Gasgeruch noch? Gasmelder können hier eine zusätzliche Sicherheit schaffen. Im Gegensatz zu Rauchmeldern (für Kohlenmonoxid) sind die Geräte jedoch nicht verpflichtend in Deutschland, sondern eine freiwillige Anschaffung.

Wichtig hierbei: Es gibt unterschiedliche Gasmelder für Erdgas und Flüssiggas. Da Erdgas leichter ist als Luft, sammelt sich austretendes Gas an der Decke. Flüssiggas wiederum ist schwerer als Luft und sinkt somit ab. Erdgasmelder (für Methan) müssen daher in Deckennähe und Flüssiggasmelder (für Propan / Butan) in Bodennähe angebracht werden.

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Gut zu wissen: Erdgas ist nicht zu verwechseln mit Stadtgas, welches schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Deutschland verwendet wird. Stadtgas einzuatmen ist giftig und führt zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, die tödlich enden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Begriff „Stadtgas” gehalten, was häufig zu Verunsicherungen führt.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie Gasgeruch im Haus, in der Wohnung, im Badezimmer oder im Keller wahrnehmen, ist es wichtig, besonnen und zügig zu handeln. Potenzielle Explosionsgefahr ist bei Gasaustritt das Hauptproblem. Gasnetzbetreiber und Feuerwehren geben einheitliche Verhaltensregeln bei Gasgeruch heraus, die wir Ihnen hier zusammengestellt haben.

Checkliste bei Gasgeruch im Haus oder in der Wohnung:

Bewahren Sie Ruhe, entwickeln und verbreiten Sie keine Panik. Hände weg von sämtlichen elektrischen Schaltern wie Geräteschaltern, Lichtschaltern, Türklingeln etc. Ziehen Sie keine Stecker aus Steckdosen. Benutzen Sie nicht Ihr Smartphone oder Festnetztelefon, solange Sie im Gebäude sind. Vermeiden Sie offenes Feuer jeglicher Art: Nicht rauchen, keine Feuerzeuge oder Streichhölzer benutzen, Zigaretten und Kerzen ausmachen.

Öffnen Sie alle Fenster und Türen und sorgen Sie für Durchzug. Benutzen Sie in keinem Fall Ventilatoren oder eine Dunstabzugshaube zum Lüften. Sofern Sie die Absperreinrichtung der Gasleitung für Ihre Wohnung oder Ihr Haus gefahrlos erreichen können, schließen Sie den Gashahn. Warnen Sie andere Bewohner des Hauses. Wichtig hierbei: klopfen, nicht klingeln! Verlassen Sie das Gebäude. Erst draußen, im sicheren Abstand zum Gefahrenbereich, melden Sie den Gasgeruch per Telefon.

Wen anrufen bei Gasgeruch? Ihr örtlicher Gasnetzbetreiber ist der erste und richtige Ansprechpartner. Dieser weist in der Regel eine Störungs- oder spezielle Servicenummer auf seiner Internetseite aus. Haben Sie diese nicht zur Hand, wählen Sie bei Gasgeruch den Notruf der Feuerwehr unter 112.

Ihre riecht komisch und Sie haben den Eindruck, einen leichten Gasgeruch an der Therme bzw. der Gasheizung wahrzunehmen? Nicht zwangsläufig muss die undicht sein und Gas aus der Heizung strömen. Jegliche Bauteile, durch die Gas in Ihrer Heizung strömt, sind frei von Verschleiß. Die gesamte Gasinstallation ist so konstruiert, dass die Technik ein gesamtes Heizungsleben lang hält und dicht ist.

Zwei Szenarien treten in der Praxis jedoch häufiger auf, weshalb ein Gasleck und Gasaustritt an der Heizung bzw. Therme (irrtümlich) vermutet wird.

Gasgeruch entsteht, wenn die Heizung anspringt: Wenn der Brenner einer Gastherme bzw. Gasheizung zündet, können für einen kurzen Moment geringe Mengen Heizgas freigesetzt werden, die nicht verbrannt wurden. Ist der Gasgeruch an der Gastherme bzw. Heizung nur leicht und kurzzeitig wahrnehmbar, liegt eher in Ausnahmefällen ein Defekt vor. Ein wirkliches Gasleck mit Gasaustritt werden Sie deutlich am intensiven Geruch erkennen. Gasgeruch wird mit dem Geruch von Abgas verwechselt: Die Gastherme bzw. Gasheizung riecht vermeintlich nach Gas, aber es ist unbemerkt ein wenig Abgas in den Raum ausgetreten. Auch dies kann vorkommen (häufig bei raumluftabhängigen Altgeräten) und ist kein Grund zur Beunruhigung. In diesem Fall ist die Therme oder Heizung nach etwas längerer Zeit wieder angesprungen und die Kaminwirkung, d.h. der Sog im Schornstein, braucht noch einen Moment, bis sie wieder funktioniert. In diesem Fall riechen Sie höchstwahrscheinlich das Schwefeldioxid im Abgas.

Stinkt Ihre Gasheizung hingegen sehr deutlich nach Gas, dann befolgen Sie im Zweifel immer die Verhaltensregeln bei Gasgeruch ! Zusätzliche Sicherheit geben Gasmelder, mit denen Sie einen Gasaustritt und ein Gasleck erkennen und feststellen können. Auch die regelmäßige Prüfung und trägt dazu bei, Probleme am Gerät oder an den Anschlussleitungen frühzeitig zu erkennen.

Hierfür sind Sie als Eigentümer bzw. Betreiber verantwortlich. Sichtkontrollen können Sie selbst durchführen, für eine fachgerechte Wartung des Geräts beauftragen Sie einen Gasinstallateur. Ihr örtlicher Gasnetzbetreiber kontrolliert darüber hinaus in wiederkehrenden Abständen Ihren Hausanschluss und prüft dabei die Gasleitung von der Kellerwand bis zur Absperreinrichtung sowie den Gaszähler und Gasregler auf Dichtigkeit.

Gas Laws – Equations and Formulas

Kann ich Gas bzw. Erdgas riechen? Erdgas ist ein Naturprodukt, welches von Natur aus nicht riecht. Früher verwendetes Stadtgas hatte hingegen einen starken Eigengeruch. Um Erdgas riechen zu können, wird es von Gasversorgern mit einem Duftstoff versetzt.

Ohne diesen Duftstoff wäre Gas nicht wahrnehmbar. Wie riecht austretendes Gas aus einer Gastherme oder Heizung? Austretendes Gas aus einer Gastherme oder Gasheizung riechen Sie sofort und in kleinsten Mengen. Der Geruch ist unangenehm, abstoßend, sehr intensiv und hebt sich deutlich von anderen Gerüchen im Alltag ab.

Wie bemerke ich Gas in der Wohnung? Zusätzlich zu Ihrem Geruchssinn sind Gasmelder eine sinnvolle Unterstützung, um Gas in der Wohnung oder im Haus zu bemerken. Wenn Sie mit einem öffentlichen Gasanschluss heizen, benötigen Sie einen Erdgasmelder, der in Deckennähe montiert werden muss.

  1. Heizen Sie mit einem Gastank oder Gasflaschen, dann brauchen Sie einen Flüssiggasmelder, der in Bodennähe angebracht werden muss.
  2. Erdgasgeruch erinnert an faule Eier.
  3. Dieses vertraute Geruchsempfinden muss jedoch nicht immer stimmen, denn Erdgas kann auch chemisch-synthetisch nach Lösungsmittel oder Klebstoff riechen.
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Mit einer Geruchsprobe vom Gasnetzbetreiber lässt sich der Geruch eindeutig zuordnen. Die Odorierung von Gas, d.h. die Zugabe eines bestimmten Geruchsstoffs ist eine international vorgeschriebene Sicherheitsmaße, um Gasaustritt zu bemerken. Welche Odoriermittel hierfür eingesetzt werden, ist in der Norm DIN EN ISO 13734 festgeschrieben.

  • Jedoch wird Gas erst in den Verteilnetzen für die allgemeine Versorgung mit Geruchsstoff versehen.
  • In Fernleitungen wird Gas ohne Geruch transportiert.
  • Ann Gas aus einem Heizkörper austreten? Nein! In klassischen Heizkörpern befindet sich Wasser und kein Gas.
  • Gas kann nur aus gelb gestrichenen Gasleitungen, dem Gaszähler, Gasregler oder der Gasheizung selbst austreten.

Wer zahlt den Feuerwehreinsatz bei Gasgeruch? Sofern Sie keine Schuld am Gasgeruch trifft und der Feuerwehreinsatz obendrein der Rettung von Menschenleben dient, trägt, wie sonst auch, die Gemeinde die Kosten des Feuerwehreinsatzes. Kosten können entstehen, wenn Sie vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben.

Wie entsteht Erdgas Chemie?

Entstehung und Vorkommen – Erdgas entsteht auf ähnliche Art wie Erdöl und wird daher auch oft mit diesem zusammen gefunden. Es bildet sich unter Luftabschluss, erhöhter Temperatur und hohem Druck aus abgestorbenen und abgesunkenen Kleinstlebewesen (Mikroorganismen, Algen, Plankton).

Diese sind auf den Grund der damaligen Ozeane abgesunken und anschließend von undurchlässigen Schichten überdeckt worden. Die dann einsetzenden chemischen Prozesse führten zur Bildung von Erdgas. Ein Großteil des heute verfügbaren Erdgases ist vor 15 bis 600 Millionen Jahren entstanden. In der Regel kommen Kohlenwasserstofffelder vor, d.h.

Felder, die Erdöl und Erdgas enthalten – in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Reine Erdöl- oder reine Erdgas-Felder sind sehr selten.1844 wurde in Europa erstmals Erdgas im Gebiet des Wiener Ostbahnhofs gefunden.1892 folgten Funde bei Wels. Große Gasfelder sind das Troll-Feld in Norwegen, das Nord-Feld in Katar und das Gasfeld Urengoi in Russland.

  1. Des Weiteren werden noch große, unerschlossene Gasfelder im Iran vermutet.
  2. Erdgas erschöpft sich nicht in einem allmählich schwächer werdenden Ausstoßprozess ähnlich dem Schwächerwerden eines Erdölvorkommens (vgl.
  3. Peak Oil ).
  4. Es stoppt ganz plötzlich aus einer 100 %-Ergiebigkeit, wenn die Gasquelle entleert ist.

Dadurch wird die Vorhersehbarkeit und Planbarkeit eines Vorrats erheblich reduziert. Dies gilt analog für den Welt-Erdgasvorrat als Ganzes. Siehe auch: Erdöl

Was hat Erdgas mit Chemie zu tun?

Verwendung von Erdöl und Erdgas – Erdgas wird hauptsächlich als Heizmittel verwendet. Auch zum Betreiben von haushaltsüblichen Herden und Backöfen kann Erdgas verwendet werden. In Gaskraftwerken wird das Erdgas außerdem zur Erzeugung von elektrischer Energie genutzt.

  1. Durch Kraft-Wärme-Kopplung kann die im Erdgas enthaltene Energie bis zu 90 Prozent ausgenutzt werden.
  2. Erdgas ist zudem ein wichtiger Rohstoff für Prozesse der chemischen Industrie.
  3. Eingesetzt wird es dort für die Herstellung von Wasserstoff oder Synthesegas.
  4. Erdöl kann auf verschiedene Weisen verwendet werden.

Dazu wird das langkettige Kohlenwasserstoffgemisch jedoch zunächst weiterverarbeitet. Dabei entstehen kohlenstoffhaltige Gase, Benzin, Kerosin und Schweröle. Durch Verbrennung dieser Stoffe können verschiedene Energieformen erzeugt werden.

  • thermische Energie
  • elektrische Energie
  • kinetische Energie

Was ist schlimmer Methan oder CO2?

Lachgas (Distickstoffoxid) – Lachgas ist ein farbloses, süßlich riechendes Gas. Die durchschnittliche Lebenszeit in der Atmosphäre beträgt etwa 121 Jahre. Es gelangt vor allem über stickstoffhaltigen Dünger und die Massentierhaltung in die Atmosphäre, denn es entsteht immer dann, wenn Mikroorganismen stickstoffhaltige Verbindungen im Boden abbauen.

Welche Form hat Erdgas?

Für welche Zwecke wird Erdgas verwendet? – Es lassen sich vier Hauptverwendungszwecke für Erdgas auflisten. Ihnen als privatem Nutzer wird Erdgas am besten als Heizmaterial bekannt sein. Neben der Heizung von Wohnraum kann es Wärme für jeden beliebigen Zweck in Industrie und Gewerbe liefern.

  1. Eine dieser Anwendungen ist die Stromerzeugung.
  2. Sie ist wichtig genug, um als eigene Kategorie angesehen zu werden, obwohl in einem kalorischen Kraftwerk der Brennstoff einfach zur Erhitzung von Wasser verwendet wird, das Dampfturbinen antreibt.
  3. Immer stärker wird Erdgas als Treibstoff für Fahrzeuge, also für Mobilität eingesetzt.

In der Regel befindet es sich dafür im Zustand von CNG Compressed Natural Gas. Es ist also in gasförmigem Zustand, allerdings unter dem hohen Druck von etwa 200 bar. Alternativ kann es in die Form von LNG Liquified Natural Gas gebracht werden. In diesem flüssigen Zustand wird es in Tankschiffen transportiert.

  • Nachdem das Gas schon bei -161 Grad in den gasförmigen Zustand übergeht, ist für diesen Zustand eine aufwendige Kühlung erforderlich.
  • Schließlich ist Erdgas auch ein wichtiger Grundstoff für die chemische Industrie.
  • Im Haber-Bosch-Verfahren wird es für die Herstellung von Düngemitteln eingesetzt.
  • Seit der Erschöpfung der natürlichen Salpetervorkommen ist dieses Verfahren für die Ernährung der Weltbevölkerung von entscheidender Bedeutung.

Aus Erdgas lässt sich auch Wasserstoff herstellen und es ist die Hauptquelle für industriell verwendetes Helium.

Wie viele LNG Schiffe braucht Deutschland?

Wie viele LNG-Terminals braucht Deutschland? – Fünf schwimmende Terminals – Insgesamt hat sich die Bundesregierung fünf schwimmende Flüssigerdgasterminals gesichert. Neben der ersten Anlage in Wilhelmshaven soll im vierten Quartal 2023 eine weitere dazu kommen. Die Arbeiten in Brunsbüttel sind in vollem Gange.

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Woher kommt das LNG für Deutschland?

Zwischen Januar und November 2022 kamen weniger als ein Viertel der Gaseinfuhren der EU aus Russland (Pipeline- Gas + LNG ). Ein weiteres Viertel stammte aus Norwegen, 11,6 % aus Algerien. Die LNG -Einfuhren (ohne Einfuhren aus Russland – hauptsächlich aus den USA, Katar und Nigeria) beliefen sich auf 25,7 %.

Wie lange dauert es bis Erdgas entsteht?

Erdgas als fossiler Energieträger – Wissenschaftler sind sich nicht völlig einig, wann sich die heute genutzten Erdgasvorkommen gebildet haben. Fest steht, dass die entsprechenden Prozesse r hunderten Millionen Jahren begannen. Möglicherweise gibt es auch jüngere Lagerstätten, die „nur” etwa 20 Millionen Jahre alt sind. @ Rudy und Peter Skitterians

Wo liegen die größten Erdgasreserven der Welt?

Die Erdgasreserven der Welt Die größten Reserven liegen in Russland, Iran und Katar. Zu beachten ist der dritte Rang des kleinen Golfstaates Katar und der vierte Rang von Turkmenistan, dessen Reserven sich im Vergleich zu 2007 fast versiebenfacht haben.

Welche Farbe hat Erdgas?

Gas ist bunt. Gleich ob hellgrau, blau, türkis, rot, gelb, grün oder weiss – als Energieträger ist Gas attraktiv für Industrie und Privatpersonen. – Erdgas (CH 4 ) ist hellgrau, wird das Kohlenstoff-Atom (C) von den Wasserstoff-Atomen getrennt und wieder dorthin gebracht, wo das Erdgas herkommt – in die Erde-, sprechen wir von blauem Gas (CCS: Carbon Capture Storage).

Wird der Kohlenstoff in einem Pyrolyseverfahren abgetrennt, fällt er als fester Stoff aus und kann in einem industriellen Wertschöpfungsprozess weiterverwendet werden (CCU; bspw. Kohlefaserprodukte): Wir sprechen dann von türkisem Gas. Blau und Türkis lassen sich auch kombinieren (CCUS: Carbon Capture, Utilisation and Storage; ).

Als Ergebnis entsteht in allen Fällen reiner Wasserstoff. Als grüne Gase gelten: Biogas (biologisches Methan: Klärgase, aus Pflanzen, ), regenerativ erzeugter Wasserstoff (Elektrolyse), synthetisches Methan (Elektrolyse, CO 2 der Luft entnommen und beigesetzt) und selbst weißer Wasserstoff aus natürlichen Vorkommen.

In welcher Einheit wird Erdgas berechnet?

Ihr Gaszähler im Haushalt misst verbrauchtes Erdgas in Kubikmetern. Auf Ihrer Rechnung wird Ihr Verbrauch aber wie beim Strom in Kilowattstunden (kWh) angegeben.

Was ist Erdgas einfach erklärt?

Physikalisch-technische Eigenschaften – Erdgas ist ein brennbares, farb- und in der Regel geruchloses Gas mit einer Zündtemperatur von rund 600 °C. Es besitzt eine geringere Dichte als Luft. Zur vollständigen Verbrennung von 1 Kubikmeter Erdgas werden ungefähr 10 Kubikmeter Luft benötigt.

  1. Bei der Verbrennung entstehen als Reaktionsprodukte im Wesentlichen Wasser und Kohlenstoffdioxid,
  2. Daneben können noch geringe Mengen Stickoxide, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Staub entstehen.
  3. Um eventuelle Leitungslecks riechen zu können, wird aufbereitetes Erdgas vor der Einspeisung ins Netz mit einem Duftstoff versehen.

Bei dieser Odorierung werden vorrangig Thioether (beispielsweise Tetrahydrothiophen ) oder Alkanthiole (etwa Ethylmercaptan und tertiäres Butylmercaptan ) in geringsten Mengen zugesetzt. Diese Duftstoffe, und nicht die Hauptbestandteile des Erdgases, sind für den klassischen Gasgeruch ursächlich.

Aus technischer Sicht ist Erdgas ein Brenngas, Innerhalb der Brenngase wird es gemäß dem DVGW Arbeitsblatt G260 zur Gasfamilie 2 (methanreiche Gase) gerechnet. Diese werden nach ihrem Wobbe-Index, der ein Maß für den Energiegehalt (Energiedichte) ist und von der genauen Zusammensetzung des Gases abhängt, in zwei Typen unterschieden: H-Gas (von engl.

high gas, hoher Energiegehalt, auch Erdgas schwer genannt) hat einen höheren Anteil an Kohlenwasserstoffen und einen entsprechend geringen Inertgas ­anteil (bei Erdgas vor allem Stickstoff und Kohlenstoffdioxid ), während L-Gas (von engl. low gas, niedriger Energiegehalt, auch Erdgas leicht ) einen höheren Inertgasanteil aufweist.

  1. In Deutschland verwendetes H-Erdgas aus den GUS-Staaten besteht aus circa 98 % Methan, 1 % weiteren Alkanen (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 1 % Inertgasen.
  2. H-Erdgas aus der Nordsee besteht aus circa 89 % Methan, 8 % weiteren Alkanen und 3 % Inertgasen.
  3. L-Erdgas aus den Niederlanden und Norddeutschland besteht aus etwa 85 % Methan, 4 % weiteren Alkanen und 11 % Inertgasen.

Der Brennwert H s (früher H o ) variiert entsprechend zwischen 10 kWh/kg (36 MJ/kg) bzw.8,2 kWh/m³ (30 MJ/m³) bei L-Gas und 14 kWh/kg (50 MJ/kg) bzw.11,1 kWh/m³ (40 MJ/m³) bei H-Gas. Der Heizwert H i (früher H u ) liegt jeweils etwa 10 % unter diesen Werten.

Die Dichte variiert zwischen 0,700 kg/m³ (H-Gas) und 0,840 kg/m³ (L-Gas). Der Siedepunkt der kondensierten Kohlenwasserstofffraktion liegt im Allgemeinen etwas höher als der von reinem Methan (−161 °C). Bei der Klassifikation von Prüfgasen für Gasgeräte werden nach (DIN) EN 437 Typ LL (low-low) und Typ E (Europe) unterschieden.

Dabei entspricht Typ LL dem L-Gas und Typ E dem H-Gas.

Was ist der Unterschied zwischen Erdgas und H Gas?

In Deutschland erfolgt die Versorgung mit Erdgas entweder mit L-Gas oder H-Gas. Bei der Abkürzung L-Gas handelt es sich um ‘low calorific gas’ und bei H-Gas um ‘high calorific gas’. Diese beiden Begriffe beziehen sich auf den Brennwert und den jeweiligen Energiegehalt des gelieferten Erdgases.

Was ist die Abkürzung für Erdgas?

CNG – also Erdgas – wird gasförmig im Tank gespeichert.