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Harris-Benedict-Formel?

Harris-Benedict-Formel
Wie berechnet man den Grundumsatz und Leistungsumsatz? – Für die Berechnung des Grundumsatzes gilt folgende Formel. Die sogenannte „Harris-Benedict-Formel” lautet: 655,1 + (9,6 x Körpergewicht in kg) + (1,8 x Körpergröße in cm) – (4,7 x Alter in Jahren).

Wie errechne ich meinen Energiebedarf?

Berechnung – Bereits 1918 veröffentlichten J.A. Harris und F.G. Benedict die so genannte „Harris-Benedict-Formel”, in die einige der genannten Einflussfaktoren des Grundumsatzes eingehen. Die Formel stellt noch heute eine, in der Ernährungsmedizin allgemein akzeptierte, gute Näherung des gemessenen Grundumsatzes dar.

Sie lautet: für Männer: Grundumsatz = 66,47 + (13,7 × Körpergewicht ) + (5 × Körpergröße ) − (6,8 × Alter ) für Frauen: Grundumsatz = 655,1 + (9,6 × Körpergewicht ) + (1,8 × Körpergröße ) − (4,7 × Alter ) Der auffällige Unterschied des Summanden um fast eine Zehnerpotenz – 66,47 bei Männern, 655,1 bei Frauen – bringt zum Ausdruck, dass der Grundumsatz bei Männern stärker von der Körperstatur und der davon abhängigen Muskelmasse bestimmt wird.

Da mit steigendem Körpergewicht der Grundumsatz pro Kilogramm Körpergewicht abnimmt, sollte ab einem Body-Mass-Index von 30 kg/m² in die o.g. Formeln das angepasste Körpergewicht eingesetzt werden, das sich wie folgt berechnet: Angepasstes Körpergewicht = Idealgewicht + ((Körpergewicht − Idealgewicht ) × 0,25) Dabei versteht man unter Idealgewicht (nach Broca ) die Körpergröße in Zentimetern − 100.

Außer für die Berechnung des angepassten Körpergewichts spielt das Idealgewicht heutzutage praktisch keine Rolle mehr und ist zur Beurteilung von Übergewicht und Adipositas durch den Body-Mass-Index abgelöst worden. Stark vereinfacht, doch immer noch alltagstauglich, ist die Näherungsannahme, dass der Mensch pro Kilogramm Körpergewicht unter den genannten Bedingungen 25 kcal verbraucht.

Daraus leitet sich folgende vereinfachte Formel ab: Grundumsatz = 25 × Körpergewicht In zahlreichen Publikationen und von vielen Fachautoren wird jedoch eine etwas andere Faustformel verwendet und zudem die Berechnung noch nach dem Geschlecht unterschieden.

  1. Bedingt ist das dadurch, dass (durchschnittlich betrachtet) Männer i.d.R.
  2. Etwas grösser sind und mehr Muskelmasse haben als Frauen (sowohl absolut als auch relativ zum Körpergewicht), bzw.
  3. Weil Männer i.d.R.
  4. Statistisch prozentual auch etwas weniger Körperfett haben.
  5. Nach dieser Faustformel berechnet sich der tägliche Grundumsatz wie folgt: für Männer: Grundumsatz = * 24 * 1,0 für Frauen: Grundumsatz = * 24 * 0,9 Durch den Multiplikator 0,9 bei Frauen wird der berechnete Wert um 10% gemindert.

Die Angabe 24 wird verwendet, da der Tag 24 Stunden hat.

Wie rechne ich aus wie viele Kalorien ich essen darf?

Wissen zum Mitnehmen – Kalorien oder auch Kilokalorien sind eigentlich die veraltete Maßeinheit für die Energie, die unser Körper täglich verbrennt und die wir über die Nahrung in Form von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen wieder aufnehmen. Die Nährstoffe werden im Verdauungstrakt aufgespalten und verwertet.

  1. Dadurch wird Energie freigesetzt, die wir in Kilojoule (kJ) oder Kilokalorien (kcal) messen.
  2. Eine Kilokalorie entspricht 4,18 Kilojoule.
  3. Den Grundumsatz berechnet man bei Frauen annähernd mit der Formel: 0,9 * Körpergewicht * 24.
  4. Bei Männern mit der Formel: Körpergewicht * 24.
  5. Dann wird mit dem persönlichen PAL-Wert multipliziert, um einen groben Richtwert über den Kalorienbedarf pro Tag zu ermitteln.

Gerade zum Abnehmen kann es sehr hilfreich sein, einen Überblick über den persönlichen Grundumsatz und Kalorienverbrauch zu haben und so ein besseres Gefühl dafür zu entwickeln, wie viele Kalorien gegessen werden können oder sollten. Um den täglichen Kalorienverbrauch zu erhöhen, ist eine richtige Ernährung wichtig.

Wie berechnet man den Leistungsumsatz in kJ?

Leistungsumsatz Als hatten wir die Energiemenge definiert, die ein Mensch bei völliger Ruhe, leicht bekleidet, am frühen Morgen, 12 Stunden nach Einnahme der letzten Nahrung, bei einer angenehmen Raumtemperatur (je nach Literaturquelle 21 bis 25 ºC) in 24 Stunden benötigt.

Wenn man den GU eines Menschen grob abschätzen möchte, multipliziert man sein Körpergewicht in kg einfach mit der Zahl 100. Ein 25jähriger Mann mit 70 kg Gewicht hätte demnach einen Grundumsatz von 7.000 kJ/d. Nach dem Schlafen oder Ruhen steht ein gesunder Mensch aber irgendwann auf, um seiner Arbeit, seinem Haushalt oder einer Freizeitbeschäftigung nachzugehen.

Durch diese Aktivitäten erhöht sich der Grundumsatz – allerdings meistens weniger als erwartet. Bei Menschen, die keinen besonders anstrengenden Beruf haben, liegt der Faktor, um den sich der Grundumsatz erhöht, zwischen 1,3 und 1,5. Dieser Faktor wird als PAL-Wert bezeichnet.

Der 25jährige Mann hätte dann einen Gesamtenergiebedarf (GBE) von 7.000 kJ/d * 1,4 = 9.800 kJ. Die Differenz zwischen dem Gesamtumsatz und dem Gesamtenergiebedarf wird als Leistungsumsatz bezeichnet. In unserem Beispiel hätte der Leistungsumsatz einen Wert von 9.800 kJ/d – 7.000 kJ/d = 2.800 kJ/d. Gesamtenergiebedarf = Grundumsatz * PAL-Wert Leistungsumsatz = Gesamtenergiebedarf – Grundumsatz Unter dem Begriff Arbeitsumsatz versteht man nach Hilka de Groot “den bei der Erwerbstätigkeit gesteigerten Energieumsatz”,

Ulrike Arnes-Azevedo unterscheidet dabei vier Gruppen, nämlich

  • Leichtarbeiter (zum Beispiel PKW-Fahrer, Laboranten, 250-315 kJ/h)
  • Mittelschwerarbeiter (zum Beispiel Verkäufer, 250-630 kJ/h)
  • Schwerarbeiter (zum Beispiel Maurer, Dachdecker, Masseur, 500-840 kJ/h)
  • Schwerstarbeiter (zum Beispiel Stahl- und Hochofenarbeiter, mehr als 840 kJ/h)

In Klammern ist der Arbeitsumsatz pro Stunde angegeben; die kleineren Werte gelten für Frauen, die größeren für Männer, Man arbeitet ja normalerweise nicht 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche, sondern hat auch mehr oder weniger viel Freizeit. Nicht jeder Mensch hängt in seiner gesamten Freizeit auf dem Sofa herum, sondern tut irgendetwas Nützliches (oder auch weniger Nützliches).

Radfahren zum Beispiel benötigt zwischen 700 und 2000 kJ/h, je nach Geschwindigkeit und Steigung. Skilaufen hat einen noch höheren Energieumsatz, nämlich 2700 bis 3800 kJ/h. Selbst beim Fernsehen setzt man Energie um, nämlich um die 100 kJ/h. Im Internet gibt es jede Menge Tabellen, in denen man nachschlagen kann, wie viele Kilojoule man bei bestimmten Tätigkeiten pro Stunde verbraucht.

Hier ein paar Seiten, die ich bei meiner Suche im Internet gefunden habe:

In der heutigen Zeit arbeiten viele Menschen in ihrer Freizeit und können umgekehrt während der Arbeitszeit Sport treiben oder sich anderweitig entspannen. Die Unterscheidung zwischen Arbeitsumsatz und Freizeitumsatz ist somit eigentlich hinfällig. Auch Tätigkeiten, die in jedem Haushalt zwingend notwendig sind wie Kochen, Spülen, Staubsaugen etc.

werden bei der Unterteilung in Arbeitsumsatz und Freizeitumsatz nicht berücksichtigt. Ist das Staubsaugen, das man nach 8 Stunden Büroarbeit noch erledigen muss, nun Arbeitsumsatz oder Freizeitumsatz? Aus diesem Grund gibt es in den meisten Lehrbüchern der Ernährungslehre nur noch den Leistungsumsatz, es wird nicht mehr zwischen Arbeitsumsatz und Freizeitumsatz unterschieden.

Streng genommen müsste man den Leistungsumsatz eines Menschen genau berechnen, dazu müsste man über die 24 Stunden eines Tages ein Protokoll führen, zum Beispiel

  • 0-7 Uhr: Schlafen
  • 7-8 Uhr: Waschen, Anziehen, Frühstücken
  • 8-16 Uhr: Büro
  • 16-17 Uhr: Essen, Fernsehen, Lesen
  • 17-18 Uhr: Handball spielen
  • 18-19 Uhr: Vom Handballspielen erholen
  • 19-20 Uhr: Hausarbeit
  • 20-23 Uhr: Essen, Fernsehen, Lesen
  • 23-24 Uhr: Schlafen

Das ist natürlich nur ein sehr ungenaues Beispiel; ein echtes Protokoll sähe viel detaillierter aus. Für jede Zeitspanne müsste man dann den genauen Energieumsatz aus einer Tabelle ablesen und dann alle Energieumsätze addieren. Wollte man den Leistungsumsatz pro Stunde berechnen, müsste man die so ermittelte Summe dann durch 24 dividieren.

See also:  Wie Viel Kostet Haare Färben Beim Friseur?
PAL-Wert Tätigkeit Beispiele
1,2 nur sitzend oder liegend alte oder gebrechliche Menschen
1,4 – 1,5 fast ausschließlich sitzend, wenig Freizeitaktivitäten Schreibtischtätigkeit, Feinmechaniker
1,6 – 1,7 überwiegend sitzend, mit zusätzlichen stehenden / gehenden Tätigkeiten Kraftfahrer, Studenten, Schüler, Lehrer
1,8 – 1,9 überwiegend stehende / gehende Tätigkeit Verkäufer, Kellner, Handwerker, Hausfrau oder Hausmann
2,0 – 2,4 körperlich anstrengende berufliche Tätigkeit, “Schwerarbeit” Bergleute, Landwirte, Waldarbeiter, Sportler

Diese oder eine ähnliche Tabelle findet man in der und in fast allen ernährungswissenschaftlichen Büchern,

Was ist mein Grundumsatz Harris Benedict?

Wieviel verbrennt man am Tag ohne Sport? – Der Grundumsatz beträgt für einen Erwachsenen im Durchschnitt 1 kcal pro kg Körpergewicht und Stunde. Das heisst: Wenn du 70 Kilo wiegst, verbrauchst du täglich rund 1680 kcal – im Ruhezustand – ohne Bewegung.

Noch genauer kannst du deinen Grundumsatz mit dieser Formel berechnen: Die sogenannte „Harris-Benedict-Formel” lautet wie folgt: 655,1 + (9,6 x Körpergewicht in kg) + (1,8 x Körpergröße in cm) – (4,7 x Alter in Jahren). Das Ergebnis dieser Rechnung ist ein Richtwert, den ein Individuum pro Tag an Kalorien benötigt.

Mit dieser einfachen Formel kannst du deinen Grundumsatz selbstständig berechnen.

Was ist der Grund und Leistungsumsatz?

Was ist der Leistungsumsatz? – Der Leistungsumsatz trägt eigentlich schon im Namen, was er bezeichnet: Jede Leistung, die der menschliche Körper über den Grundumsatz hinaus vollbringt, verbraucht Kalorien. Dieser zusätzliche Kalorienverbrauch nennt sich Leistungsumsatz,

  1. Dieser beschreibt die durchschnittliche Summe der Energie, die täglich durch körperliche Aktivität verbrannt wird.
  2. Der Grundumsatz ist der Energiebedarf, der ausschließlich für lebenserhaltende Maßnahmen wie Herzschlag, Atmung, Organaktivität, Gehirnfunktion, Verdauung und Stoffwechselaktivität notwendig ist.

Jede weitere Aktivität wie Muskelbewegung und auch eine gesteigerte Gehirnleistung zählen zum Leistungsumsatz, Aufgrund dieser Aktivität wird der Leistungsumsatz auch als Arbeitsumsatz bezeichnet.

Was ist ein guter PAL-wert?

Download PAL-Werte (PDF, 139 KB) Download PAL-Werte (DOC, 42 KB) Download PAL-Werte (ODT, 26 KB) Download PAL-Werte Lösung (PDF, 218 KB) Download PAL-Werte Lösung (DOC, 37 KB) Download PAL-Werte Lösung (ODT, 31 KB) Der Energiebedarf eines Menschen setzt sich aus dem Basis-Energieverbrauch (Grundumsatz), abhängig von Alter, Geschlecht und Gewicht sowie der körperlichen Aktivität zusammen.

  • Letztere hat einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch des Menschen.
  • Die körperliche Aktivität ergibt sich aus den beruflichen Tätigkeiten und dem Freizeitverhalten eines Menschen.
  • Sie ist messbar und wird als PAL (= physical activity level) bezeichnet.
  • International üblich wird der Energieumsatz eines Menschen als ein Mehrfaches des Grundumsatzes angegeben.

Er ergibt sich aus dem Wert für den Grundumsatz, der mit einem entsprechenden PAL-Wert multipliziert wird. Die üblichen Werte für die körperliche Aktivität (PAL-Werte) erstrecken sich von 1,2 für ausschließlich sitzende Lebensweise bis zu 2,4 für Schwerstarbeiter.

Wie viel muss man im Kaloriendefizit sein um abzunehmen?

Wie viel Kaloriendefizit braucht man zum Abnehmen? – Das ideale Kaloriendefizit zum Abnehmen liegt bei etwa 500 kcal. So stellen Sie ein nachhaltiges Abnehmen ohne Hunger sicher. Ein tägliches Kaloriendefizit von 500 kcal führt zur Verbrennung von etwa 70 Gramm Fett.

Wie viel kcal pro Tag?

Richtwerte für die tägliche Energiezufuhr – Die Werte gelten für Personen mit vorwiegend sitzender Tätigkeit und einer eher passiven Freizeitgestaltung. Mit steigender körperlicher Aktivität steigen die Richtwerte entsprechend an.

Altersabhängiger Kalorienbedarf

Alter Männer Frauen
15 bis unter 19 Jahre 10.460 kJ/2.500 kcal 8.370 kJ/2.000 kcal
19 bis unter 25 Jahre 10.460 kJ/2.500 kcal 7.950 kJ/1.900 kcal
25 bis unter 51 Jahre 10.040 kJ/2.400 kcal 7.950 kJ/1.900 kcal
51 bis unter 65 Jahre 9.200 kJ/2.200 kcal 7.530 kJ/1.800 kcal
65 Jahre und älter 8.370 kJ/2.000 kcal 6.700 kJ/1.600 kcal

Wie viel kcal pro kg Körpergewicht?

Berechnung des Grundumsatzes – Beispiele zur Berechnung des Grundumsatzes von normalgewichtigen Personen:

Frauen: 0,9 kcal / kg Körpergewicht/Stunde (zum Beispiel bei 65 kg = 58,5 kcal /Stunde oder 1.404 kcal /Tag) Männer: 1 kcal / kg Körpergewicht/Stunde (zum Beispiel bei 75 kg = 75 kcal /Stunde oder 1.800 kcal /Tag)

Was kann ich essen bei 1000 kcal am Tag?

In der Regel werden bei der 1000 kcal Diät fünf Mahlzeiten am Tag gegessen, die alle wichtigen Nährstoffe enthalten sollten. Erlaubt sind Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, mageres Fleisch und Fisch sowie gesunde Fette.

Wie hoch ist mein Grundumsatz kcal?

Wie wird der Grundumsatz errechnet? – Die einfachste Methode ist folgende Faustregel: Grundumsatz = Körpergewicht (kg) x 24 Stunden Beispiel für eine 70 kg schwere Person: 70 x 24 = 1680 kcal Grundumsatz pro Tag. Das Körpergewicht lässt sich mit einer Körperfettwaage ermitteln.

Warum kJ statt kcal?

Wenn umgangssprachlich von Kalorien oder Joule die Rede ist, sind damit eigentlich Kilokalorien (1000 Kalorien) oder Kilojoule (1000 Joule) gemeint. Kilokalorien werden mit kcal und Kilojoule mit kJ abgekürzt. Kalorien und Joule lassen sich ineinander umrechnen: 1 kcal entspricht etwa 4,2 kJ.

Was ist der Unterschied zwischen kJ und kcal?

kJ und kcal bei der Nährwertangabe Auf allen Lebensmittelverpackungen gibt es mittlerweile genaue Nährwertangaben. Dabei wird der Energiegehalt von Lebensmitteln in zwei Einheiten angegeben: Kilojoule (kJ) und Kilokalorie (kcal). Der Unterschied: Die Kalorie ist eine veraltete Einheit und wurde in der Wissenschaft von der neuen Einheit Joule abgelöst.

Allerdings wird im Sprachgebrauch noch immer eher von Kalorien gesprochen als von Kilojoule. Eine Kilokalorie entspricht etwa 4,2 Kilojoule. Die Lebensmittelinformationsverordnung enthält Referenzwerte für einen durchschnittlichen Erwachsenen. Es wird dabei eine Energiemenge von 2.000 kcal pro Tag zugrunde gelegt.

: kJ und kcal bei der Nährwertangabe

Wie rechne ich kJ in kWh um?

Leistung = Energiemenge pro Zeiteinheit – Wenn Energie in einer gewissen Zeit umgesetzt wird, bezeichnet die Leistung die umgewandelte Energiemenge pro Zeiteinheit. Die Grundeinheit ist das Watt (W); 1 Watt entspricht einem Joule pro Sekunde und genügt für den Antrieb eines kleinen Spielzeugmotors.

Ein Kilowatt (kW) entspricht 1 kJ pro Sekunde oder 3600 kJ = 3,6 MJ = 1 kWh pro Stunde. Wir verstehen nun also die Kilowattstunde (kWh) als die Energiemenge, die ein Gerät mit einer Leistung von einem Kilowatt in einer Stunde umsetzt. Bei unvollständiger Umsetzung sind verschiedene Angaben möglich: z. B.

für einen Dieselmotor bei Autobahnfahrt entweder die aufgenommene Leistung (5 Liter Dieselkraftstoff pro Stunde entspricht 5 · 35 MJ pro Stunde, also 175 MJ / (3600 s) = 49 kJ/s = 49 kW) oder die abgegebene Antriebsleistung von 15 kW. Hier wäre der Wirkungsgrad 15 kW / 49 kW = 0,31 = 31 %.

Wie viele kcal verbrennt man bei 10.000 Schritten?

Wie viele Schritte sind 700 Kalorien? – 🏃‍♀️Wie hoch ist der Kalorienverbrauch bei 10.000 Schritten? – Wer 10.000 Schritte in einem gemächlichen Tempo zurücklegt, der verbrennt dabei rund 350 Kalorien. Wer zügig geht, kommt schon auf 500 Kalorien, wer läuft sogar auf 700. Nach 500 Schritten hast du in etwa einen Würfelzucker verbrannt.

Ist der PAL Wert der Leistungsumsatz?

Physical Activity Level (PAL) – Studierendenwerk Frankfurt Der PAL, auch Leistungsumsatz, beschreibt die Menge an Energie, die zusätzlich zum Grundumsatz benötigt wird, um körperliche Leistungen vollbringen zu können. Er wird maßgeblich durch die körperliche Aktivität der jeweiligen Personen beeinflusst.

PAL-Faktor Tätigkeiten Beispiele
0,95 schlafen
1,2 Nur sitzen oder liegen Alte, gebrechliche Menschen
1,4 – 1,5 Fast ausschließlich sitzend, wenig Freizeitaktivitäten Schreibtischtätigkeit, Studierende
1,6 – 1,7 Überwiegend sitzend, mit zusätzlichen stehenden / gehenden Tätigkeiten Kraftfahrer, Laboranten
1,8 – 1,9 Überwiegend stehende / gehende Tätigkeiten Verkäufer/innen, Kellner, Handwerker, Hausfrau / Hausmann
2,0 – 2,4 Körperlich anstrengende berufliche Tätigkeiten Bergleute, Landwirte, Waldarbeiter, Hochleistungssport

Physical Activity Level (PAL) – Studierendenwerk Frankfurt

Was ist der Unterschied zwischen Grundumsatz und Gesamtumsatz?

Was andere Leser auch gelesen haben – Rechner ↑ Inhalt ↑ Frau: 655,1 + (9,56 × Gewicht in kg) + (1,85 × Größe in cm) – (4,7 × Alter in Jahren) Mann: 66,5 + (13,75 × Gewicht in kg) + (5,0 × Größe in cm) – (6,76 × Alter in Jahren) Auffällig ist der Unterschied des ersten Summanden, nämlich 655 bei Frauen und 66,5 bei Männern.

  • Dies lässt sich dadurch erklären, dass der Grundumsatz bei Männern stärker von der Körperstatur und der damit zusammenhängenden Muskelmasse bestimmt wird.
  • Männer haben also hinsichtlich des Grundumsatzes gemäß der Formel einen höheren Kalorienbedarf als Frauen.
  • Sollten Sie einen BMI über 30 kg/m² haben, also stark übergewichtig sein, wird in die Berechnung des Kalorienbedarfs automatisch ein korrigiertes Körpergewicht (Broca Index Anpasung) berechnet und in die Harris-Benedict-Formel einbezogen.

Damit wird berücksichtigt, dass mit steigendem Körperfettanteil der Grundumsatz je Kilogramm Körpergewicht abnimmt. Hier geht es zum BMI-Rechner, Rechner ↑ Inhalt ↑ Neben dem Grundumsatz gehört auch der Leistungsumsatz zur Berechnung des Kalorienbedarfs dazu.

  • Dabei ist der Leistungsumsatz die Energiemenge, die über den Grundumsatz hinaus durch Arbeits- und Freizeitaktivitäten verbraucht wird.
  • Eine verläßliche Berechnung des Gesamt-Kalorienverbrauchs erfolgt anhand der PAL-Faktoren (“Physical Activity Level” oder auf deutsch etwa “Grad der körperlichen Aktivität”).

Hierzu wurden für Erwachsene fünf typische Lebensweisen anhand deren Aktivitätsgrad definiert. Zu jedem dieser Lebensweisen gehört ein PAL-Faktor, der anhand aller über den Tag verteilten üblichen Tätigkeiten hergeleitet wird. Dieser wird mit dem Grundumsatz multipliziert, um den Gesamt-Kalorienverbrauch zu berechnen.

Nur sitzend oder liegend (PAL 1,2) Menschen mit ausschließlich sitzender bzw. liegender Lebensweise (z.B. alte, gebrechliche Menschen) Sitzend, kaum aktiv (PAL 1.4-1.5) Menschen mit fast ausschließlich sitzender Arbeitsweise und wenig Freizeitaktivitäten (z.B. Menschen, die viel am Schreibtisch arbeiten) Sitzend, gehend und stehend (PAL 1,6-1,7) Menschen mit vorwiegend sitzender und vereinzelt stehender bzw. gehender Tätigkeit und keine oder nur gering anstrengende Freizeitaktivität (z.B. Schüler, Studenten, Kraftfahrer, Laboranten) Vorwiegend stehend/gehend (PAL 1.8-1.9) Menschen mit überwiegend gehenden bzw. stehenden Tätigkeiten (z.B. Hausfrauen, Kellner, Handwerker, Verkäufer/innen) Anstrengende Arbeit/Sport (PAL 2,0-2,4) Menschen mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten (z.B. Landwirte, Bergleute, Leistungssportler)

Wenn Sie einen signifkanten Anteil an Sport bzw. anstrengender Freizeitbeschäftigung haben. (4 bis 5 mal je Woche 30 bis 60 Minuten), wird der PAL-Wert um 0,3 Einheiten für die drei Aktivitätsgrade “Sitzend, kaum aktiv”, “Sitzend, gehend und stehend” und “Vorwiegend stehend/gehend” erhöht.

Herr Dick hat ein Körpergewicht von 120 Kilogramm. Er hat eine Körpergröße von 1,70 Meter. Er ist 30 Jahre alt. Herr Dick übt überwiegend Bürotätigkeiten aus.

Rechner ↑ Inhalt ↑ Herrn Dicks Grundumsatz ist sein täglicher Kalorienverbrauch ohne jegliche Bewegung. Er wird mit Hilfe der Harris-Benedict-Formel berechnet. Diese lautet:

Wie ermittle ich die Energieeffizienz eines Hauses?

Zur Darstellung der Effizienz Ihres Eigenheims wird der Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter Nutzfläche (m2a) angegeben, was in der Regel etwas mehr als der Wohnfläche entspricht. Anhand dessen wird dann die Energieeffizienzklasse bestimmt.

Wie berechnet man den Energieausweis eines Hauses?

Wie lassen sich die zu erwartenden Heizkosten mit den Daten aus dem Verbrauchsausweis berechnen? – Mit einem Verbrauchsausweis können interessenten schon einmal berechnen, wie hoch die zu erwartenden Heizkosten werden. Foto: iStock.com/Nomad Wer einen Verbrauchsausweis hat, kann relativ einfach seine zu erwartenden Heizkosten berechnen: In einem ersten Schritt wird die Wohnfläche der Wohnung mit dem Faktor 1,2 multipliziert.

  1. Diese vom Gesetzgeber aus Vereinfachungsgründen vorgesehene Regelung soll berücksichtigen, dass ein Gebäude auch Verkehrsflächen wie Treppenhaus und Kellerräume hat, die teilweise mitbeheizt werden.
  2. Dieser Wert wird wiederum mit dem Energieverbrauchskennwert aus dem Energieausweis multipliziert.
  3. Rechenbeispiel: Für eine 50-Quadratmeter-Wohnung in einem Haus mit einem Energieverbrauchskennwert von 150 KWh/(m²a) ergibt sich demnach folgende Berechnung: 50 x 1,2 x 150 = 9.000 KWh.

Das ist der bei durchschnittlichem Heizverhalten in einem durchschnittlichen Jahr zu erwartende Verbrauch in Kilowattstunden. Je nach Heizungsart und Energieversorger lassen sich daraus die Heizkosten berechnen. Angenommen, die Wohnung wird mit einer Gastherme beheizt und liegt in einer mittelgroßen Stadt, so ist mit Heizkosten in Höhe von rund 1.200 bis 1.500 Euro im Jahr zu rechnen.

Solche Berechnungen können freilich nur überschlägig sein. Insbesondere dann, wenn die Wohnung im Erdgeschoss über einem ungedämmten Keller oder in einem schlecht gedämmten Dachgeschoss liegt, dürften die Heizkosten deutlich höher ausfallen. Denn der Energieausweis gilt immer für das gesamte Gebäude, nicht für einzelne Wohneinheiten.

Bei einem Bedarfsausweis ist diese vereinfachte Rechnung nicht möglich.

Was ist ein guter Energiebedarf?

Energieausweis Werte Die im Energieausweis abgebildeten Werte liefern einem Miet- oder Kaufinteressenten Informationen zum Energiebedarf bzw. Energieverbrauch eines Gebäudes, Zudem erlauben die Werte einen Vergleich mehrerer Immobilien hinsichtlich ihres Energieverbrauchs. immoverkauf24 erklärt, wie die Werte gelesen und interpretiert werden sollten. Das Wichtigste in Kürze

Der Energieausweis für Wohngebäude enthält allgemeine Angaben zur Immobilie und teilt sie in eine Energieeffizienzklasse ein Der Energiebedarf wird im Bedarfsausweis genauer berechnet, als im Verbrauchsausweis Ein Bedarf von mehr als 100 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr gilt als kritisch Wir führen Sie durch die Erstellung Ihres Energieausweises – jetzt online Formular ausfüllen!

Der enthält unter anderem allgemeine Angaben zum Haus. Diese befinden sich beim auf Seite 2, beim auf Seite 3. Besonders auffällig ist der farbige Bandtacho, der den Energiebedarf beziehungsweise -verbrauch des Gebäudes anzeigt. Verbraucherschützern zufolge gilt ein Bedarf von mehr als 100 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr als kritisch.

  1. Sie möchten ein Wohngebäude verkaufen und müssen gemäß der einen Energiepass vorlegen? Lassen Sie sich einen passenden Makler von uns empfehlen – Energieausweis kostenlos von uns dazu.
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Jetzt schnell & einfach Energieausweis anfordern! Seit dem 1. Mai 2014 ausgestellte Energieausweise enthalten eine Einteilung in Energieeffizienzklassen. Dabei gilt, dass der energetische Zustand des Gebäudes umso besser ist, je weiter vorn im Alphabet die Effizienzklasse liegt und je weiter links sich der Wert auf der Skala befindet.

Energieeffizienzklasse Endenergie kWh/(m2a) Gebäudetyp
A+ bis 30 Passivhaus, KfW-40+-Haus
A 31 bis 50 Gebäude, die den EnEv 2016-Standard mindestens erfüllen, z.B. KfW-70-Häuser
B 51 bis 74 Gebäude, die die Standards der EnEv 2014 erfüllen
C 75 bis 99 Gebäude, das mindestens der Wärmeschutzverordnung von 1995 entspricht
D 100 bis 129
E 130 bis 159 Gebäude, das etwa den Standard der 2. Wärmeschutzverordnung von 1982 erfüllt
F 160 bis 199
G 200 bis 249
H 250 und mehr unsanierte Altbauten

Quelle: EneV 2014, Anlage 10 Achtung! Energieausweise älteren Datums weisen die Effizienzklasseneinteilung noch nicht auf, die Zuordnung auf der Skala war vor 2014 zudem anders und reichte bis 400 kWh/(m2a).2007 bis 2009 galt ein Gebäude mit 200 kWh/(m2a) als „energetisch gut modernisiertes Einfamilienhaus”, in Energieausweisen mit Ausstellungsdatum bis April 2014 galt ein Haus mit 150 kWh/(m2a) als energetisch gut saniert, heute ist für diese Klassifizierung ein Endenergiebedarf von 70 bis 100 200 kWh/(m2a) erforderlich.

  1. Der Vergleich mit neueren Energieausweisen ist daher schwierig.
  2. Grafik der Deutschen Energie-Agentur zur Veranschaulichung der Energieausweis-Werte : Der Energiebedarfskennwert beim gibt an, wie hoch der Bedarf an Energie für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung für das Gebäude ist.
  3. Er ist für den Verbraucher aussagekräftiger als der Primärenergiebedarf, der angibt, wie viel Energie aufzuwenden ist, um eine bestimmte Wärmemenge im Gebäude zu erzeugen.

Dieser kann bei Häusern, die mit regenerativen Energien beheizt werden, günstiger ausfallen als der Endenergiekennwert. Der Energieverbrauchskennwert beim gibt an, wie viel Energie in den letzten drei Jahren im Schnitt pro Quadratmeter für das Beheizen des Gebäudes verbraucht wurde.

Achtung! Die beiden Kennwerte können nicht direkt miteinander verglichen werden, geben die Verbraucherzentralen zu bedenken. Sie empfehlen aufgrund von im Schnitt rund 25 Prozent niedrigerem Endenergiekennwerts bei Vergleichsausweisen für ein und dasselbe Haus, vorsichtshalber eine Energieeffizienzklasse schlechter und Gebäude mit Bedarfsausweis eine Stufe besser einzuordnen.

Der basiert unter anderem auf den Angaben zum energetischen Standard des Gebäudes und zur Heizungsanlage. Er zeigt an, wie hoch der Energiebedarf entsprechend der Bauweise üblicherweise sein sollte. Es handelt sich also um eine Hochrechnung, Dem hingegen liegen die tatsächlichen Verbrauchswerte der letzten drei Jahre zugrunde.

Diese können allerdings verzerrte Ergebnisse liefern – etwa dann, wenn die Nutzer extrem viel oder überaus sparsam heizen. Daher gilt diese Art des Energieausweises vielfach als weniger aussagekräftig, Liegt ein vor, lassen sich die zu erwartenden Heizkosten näherungsweise einfach ermitteln. Dabei muss zunächst die Wohnfläche mit dem Faktor 1,2 multipliziert werden.

Dieser dient dazu, pauschal unbeheizte Verkehrsflächen wie das Treppenhaus und Kellerräume zu berücksichtigen. Dieser Wert wird im nächsten Schritt mit dem angegebenen Energieverbrauchskennwert multipliziert, Ein Beispiel : Angenommen, eine Wohnung hat eine Größe von 100 Quadratmetern, der Energieverbrauchskennwert liegt laut Energiepass bei 100 Kilowattstunden.

Dann ergibt sich ein geschätzter Heizbedarf von 12.000 Kilowattstunden. Wird die Wohnung per Gastherme beheizt, ergeben sich daraus bei einem Gaspreis von 7 Cent je kWh Heizkosten von 840 Euro (Stand 22. Februar 2019). Bei einem Bedarfsausweis ist diese einfache Hochrechnung nicht möglich, Hier kostenlos Makler empfehlen lassen Welchen Energieausweis Sie beim einsetzen sollten, erfahren Sie unter “”.

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Was bedeutet Endenergiebedarf kWh /( m2 * a?

Was bedeutet eigentlich, ??? Sie wollen in Ihrem neuen Haus bzw. in Ihrer modernisierten Immobilie effizient mit Energie umgehen? Dann kommen bereits im Vorfeld des Vorhabens viele Botschaften auf Sie zu. Die folgende Übersicht zu wichtigen Begriffen soll Sie positiv einstimmen.

Endenergiebedarf/Heizwärmebedarf Der Endenergiebedarf/Heizwärmebedarf eines Gebäudes liefert einen Richtwert über den tatsächlichen Brennstoffverbrauch in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (abgekürzt: kWh/m2 a). Bei einem Standardhaus nach Energieeinsparverordnung(EnEV2009) beträgt er zwischen 60 und 100 kWh/m2 a.

Das entspricht dem Energiegehalt von 6 bis 10 Litern (äquivalent zu Heizöl). Andersherum besagt die Bezeichnung „3-Liter-Haus”, dass ein Gebäude im Jahr rund 30 kWh/m2 benötigt also einen Energiegehalt von 3 Litern Heizöl. Jahres-Primärenergiebedarf Beim Jahres-Primärenergiebedarf nach EnEV2009 wird zusätzlich zum Endenergiebedarf/Heizwärmebedarf (s.o.) auch die Energie miteinbezogen, die für Herstellung, Transport und Lagerung des Brennstoffs nötig ist.

Je kleiner der Wert, umso besser. Anhand dieser Zahl sowie weiteren Faktoren lässt sich ein Haus energetisch bewerten, die Energieeffizienz bestimmen und in einem Energieausweis dokumentieren. Referenzgebäude Um den individuellen (End-)Energiebedarf Ihres künftigen Hauses, egal ob Neubau- oder Modernisierungsobjekt, nach EnEV2009 bewerten zu können, wird ein fiktives Haus „errichtet“.

Es entspricht bezüglich Form, Ausrichtung, Gebäudenutzfläche, Heizung etc. exakt Ihrem Bauvorhaben. Anhand dieses baugleichen sogenannten Referenzgebäudes überlegen die Planer, durch welche Maßnahmen sich das energetische Niveau Ihrer Immobilie noch weiter senken lässt.

  1. FW-Effizienzhaus Für Häuser mit geringem Energiebedarf hat die KfW Bankengruppe (früher: Kreditanstalt für Wiederaufbau) den Begriff „Effizienzhaus” eingeführt.
  2. Er beschreibt einen Energieeffizienz-Standard, der gleichermaßen bei der Sanierung oder dem Neubau einer Immobilie erreicht werden kann und für geringen CO2-Ausstoß sowie wirkungsvolle Heizung steht.

Die Zahl hinter dem Wort Effizienzhaus (vgl. KfW-Effizienzhaus 70) drückt aus, wie gut der energetische Zustand des Hauses im Vergleich zu einem Neubau (vgl. Referenzgebäude) nach EnEV2009 ist. KfW-Effizienzhaus 70 Ein neu gebautes oder saniertes KfW-Effizienzhaus 70 benötigt nur noch 55 % der Jahres-Primärenergie, die die EnEV2009 als Maximalwert für einen vergleichbaren Neubau zulässt.

Das heißt: Ein Effizienzhaus 100 erreicht demnach lediglich das derzeit gesetzlich vorgeschriebene Neubau- Niveau. Der spezifische Transmissionswärmeverlust des Hauses, das Maß für die energetische Qualität der Gebäudehülle, liegt jeweils 15 Prozentpunkte oberhalb der ausgewiesenen Effizienzklasse und damit beim KfW-Effizienzhaus 70 bei 85 % des Wertes für einen vergleichbaren Neubau.

Ausgehend von einem KfW-Effizienzhaus 100 mit einem Heizwärmebedarf von rund 7 Litern Heizöl, verbraucht ein KfW-Effizienzhaus 70 jährlich 5 Liter Heizöl pro m2 oder 50 kWh/m2 das sind rund 30 % weniger Energie. KfW-Effizienzhaus 55 Ein Gebäude dieser Bezeichnung darf den Jahres-Primärenergiebedarf von 55 % und den Transmissionswärmeverlust von 70 % der errechneten Werte für das Referenzgebäude nach EnEV2009 nicht überschreiten.

Ausgehend von einem KfW-Effizienzhaus 100 mit einem Heizwärmebedarf von rund 7 Litern Heizöl verbraucht ein KfW-Effizienzhaus 55 jährlich 4 Liter Heizöl pro m2 oder 40 kWh/m2 das sind über 40 % weniger Energie. Passivhaus Ein solches Haus ist so gut gedämmt, dass passive Quellen wie einfallendes Sonnenlicht, Abwärme der Raumluft, elektrische Geräte und der Mensch selbst einen Großteil der Wärme liefern und somit keine konventionelle Heizung benötigt wird.

Passivhäuser besitzen wegen ihrer Luftdichtheit eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Der niedrige Restwärmebedarf, zum Beispiel im Winter, lässt sich durch eine Pelletheizung,Wärmepumpe oder Gastherme erzeugen. Eine Fördervoraussetzung für so ein Passivhaus ist u.a., dass der Heizwärmebedarf nicht mehr als 15 kWh/m2 a Wohnfläche beträgt.