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Wann Rasen DüNgen?

Wann Rasen DüNgen
Rasen düngen: Wann ist der richtige Zeitpunkt? – Die Deutsche Rasengesellschaft wie auch die meisten Hersteller von Rasendünger empfehlen bei normal belastetem Rasen drei Düngungen pro Jahr : eine im März/April, eine im Juni und eine kaliumreiche Düngung im September,

Gräser benötigen vor allem Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) und Magnesium (M). Stickstoff sorgt für das Wachstum und eine schöne Grünfärbung, Phosphor für das Wurzelwachstum. Kalium macht den Rasen belastbar und stärkt ihn gegen Trockenheit, Kälte und Krankheiten. Magnesium hilft bei der Bildung von Chlorophyll, das zur Photosynthese benötigt wird.

Bei einer stärkeren Beanspruchung ist unter Umständen eine vierte, besonders kaliumreiche Ausbringung im Oktober ratsam, um den Rasen winterhart zu machen. Auch Gräser im Schatten von Bäumen, die dem Boden ebenfalls Nährstoffe entziehen, benötigen oft eine zusätzliche Stärkung. Mähen entzieht dem Rasen Nährstoffe, regelmäßiges Düngen gibt sie dem Rasen zurück. (Foto: CC0 / pixabay / Pexels) Aber wie können Sie einen Nährstoffmangel im Rasen eigentlich erkennen? Das ist sehr einfach: Wächst der Rasen nur noch spärlich und wechselt seine Grünfärbung bereits ins Gelbliche, fehlen dem Rasen ziemlich sicher Nährstoffe.

  • Ein Nährstoffmangel ist auch wahrscheinlich, wenn sich zwischen den Gräsern andere, eigentlich weniger durchsetzungsfähige Pflanzen ihren Weg bahnen.
  • Die flachwurzeligen Gänseblümchen zum Beispiel könnten unter normalen Umständen gegen einen gesunden Rasen nicht bestehen.
  • Andere sogenannte Zeigerpflanzen sind etwa Löwenzahn oder Roter Sauerklee.

Zum Weiterlesen: Rasen pflegen: 6 Tipps für einen schönen Rasen

Bei welchen Temperaturen kann man den Rasen Düngen?

März – Sobald die Vegetation beginnt, kann die erste Düngung ausgebracht werden, denn der Rasen kommt “hungrig” aus dem Winter. Bei der Düngung sollte eine Bodentemperatur von mindestens 8 °C erreicht sein. Bestens geeignet für die Starterdüngung im Frühjahr ist der Basic NK oder der organisch-mineralische Dünger Lupigreen® Frühjahr,

  1. Um das Mooswachstum in einer Rasenfläche zu unterdrücken, haben sich Rasendünger mit erhöhtem Eisenanteil bewährt.
  2. Bei Wachstumsbeginn im Frühjahr kann deshalb bei stärker bemoosten Flächen das EUROGREEN Produkt Eisendünger eingesetzt werden.
  3. Achten Sie aber darauf, dass der Eisendünger nicht bei Frost ausgebracht wird, denn ansonsten könnte Ihr Rasen einen Schaden davontragen.

Nach erfolgter Düngung und kann der Rasen das erste Mal gemäht werden. Bei dem ersten Schnitt im Frühjahr sollte der Rasen nicht gemulcht werden. Die im Boden vorhandenen Mikroorganismen sind noch nicht so aktiv, wie in wärmeren Monaten und können das Schnittgut noch nicht schnell genug umsetzen.

Wann darf man Rasen nicht Düngen?

Rasen düngen im Herbst – Die letzte Rasendüngung erfolgt im Allgemeinen zwischen Juni und Oktober. Falls Sie einen mineralischen oder organisch-mineralischen Langzeitdünger zur Herbstrasendüngung verwenden möchten, achten Sie unbedingt darauf, dass dessen Wirkdauer spätestens im Oktober beendet ist.

So können Sie Auswaschungen ins Grundwasser und Frostschäden am Rasen ausschließen. Etwas sorgloser können Sie mit einem organischen Herbstrasendünger – wie unserem Plantura Bio-Herbstrasendünger – umgehen. Verbleibt etwas von diesem über den Winter im Boden, wird er wegen der kalten Temperaturen kaum weiter freigesetzt und erst mit der Erwärmung im Frühling wieder nutzbar.

Bringen Sie jedoch auch einen organischen Dünger nicht allzu spät aus, damit dem Rasen ausreichend Zeit zur Aufnahme des wichtigen Kaliums bleibt. Dieses erhöht die Zellwandstabilität und die Frosthärte. Ein organischer Herbstrasendünger mit Langzeitwirkung sorgt nachhaltig für einen gesunden Rasen Zusammenfassung Rasen düngen im Herbst:

Die letzte Rasendüngung erfolgt zwischen Juni und OktoberOrganische Langzeitdünger sind die einzigen, die Sie tatsächlich bis in den Oktober ausbringen können. Zu spät ausgebrachte mineralische Dünger können Rasenschäden hervorrufen

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Wenn Sie weitere Informationen zur Herbstpflege Ihres Rasens suchen, empfehlen wir Ihnen diesen Artikel zur Rasendüngung im Herbst oder auch diesen, der neben der Düngung ebenfalls die letzte Mahd und die Behandlung im Winter thematisiert. Alles Weitere rund um das große Thema „ Rasen düngen ” erfahren Sie in unserem Übersichtsartikel.

Soll man den Rasen vor dem Düngen Mähen?

Zeitpunkt – Es gilt die Faustregel, dass 2 Tage nach dem Mähen gedüngt und frühestens 5 Tage nach dem Düngen gemäht werden sollte. Zudem sollte der Dünger auf trockenem Rasen ausgebracht werden, idealerweise kurz vor Regen.

Wann Rasen im Frühjahr Düngen?

Detailierter Arbeitsablauf – Rasenpflege im Frühling – Ist Ihr Rasen im Winter durch Schnee oder Rasenkrankheiten mit abgestorbenen Gräsern oder verklebten Rasenhalmen durchsetzt, sollten Sie diese mit einsetzen der Vegetationsperiode im zeitigen Frühjahr sofort entfernen.

Dies können sie beispielsweise mit einem Laubrechen rasenschonend durchführen. Anschließend mähen Sie Ihren Rasen und sammeln das Schnittgut ab. Direkt im Anschluss führen Sie die erste Düngung des Jahres durch. Mit Beginn der Wachstumsperiode im Frühling setzt beim Rasen ein hoher Nährstoffbedarf ein.

Je nach Witterung sollte ca. im März die Frühjahrsdüngung mit einem geeigneten Rasendünger durchgeführt werden. Zur Anwendung sollte ein Frühjahrsdünger mit guter Langzeitwirkung kommen. Dieser fördert die Triebkraft des Rasens, sorgt durch die langsame Freisetzung der Nährstoffe für ein verstärktes Breitenwachstum (und weniger Längenwachstum) und verleiht Ihrem Rasen wieder eine wunderschöne grüne Blattfarbe. Nun gilt es abzuwarten bis der Rasen abgetrocknet ist und die Bodentemperaturen jenseits der 10 bis 12 Grad ansteigen. Vertikutieren verträgt Ihr Rasen erst, wenn er die Schäden die ein Vertikutierer an den Gräsern verursacht auch wieder reparieren kann.

Vertikutieren gehört nicht zur regelmäßigen Rasenpflege und sollte nur im Bedarfsfall erfolgen (Rasenfilz verringern, Gasaustausch verbessern, Wasserdurchlässigkeit und Benetzbarkeit der Fläche verbessern, Krankheitsanfälligkeit herabsetzen). Wenn die Vegetationsperiode einsetzt und es erforderlich ist, kommt der Vertikutierer zum Einsatz.

Oftmals lohnt es sich den Rasen vorher zu mähen. Nachdem die Rasenfläche leicht vertikutiert wurde (keine Bodenbearbeitung!) befüllen wir den Düngestreuer mit unserem Frühjahrsdünger. Gedüngt wird ein Rasen in Abhängigkeit der Standort- und Klimaverhältnisse ca.4-5 Mal im Jahr. Bei “normaler” Witterung einmal im Frühjahr, 2-3 Mal im Sommer und einmal im Herbst.

Eine über das ganze Jahr gleichmäßige Nährstoffversorgung erreichen Sie so nur mit qualitativ hochwertigen Rasenlangzeitdünger. Den richtigen Zeitpunkt für die Düngung erkennen Sie an der Grünfärbung der Gräser. Verschwindet das “satte” Grün und der Rasen wird heller, sollten Sie nachdüngen. Oftmals merkt man es auch am Schnittgutanfall.

Müssen Sie den Fangkorb Ihres Mähers seltener als üblich leeren düngen Sie den Rasen. Natürlich den Dünger einwässern oder bei Regen ausstreuen. Nach dem Düngen sollte man den Rasendünger kurz einregnen oder kurz vor bzw. während eines Regenschauers düngen. Bei entsprechender Witterung kann Ihr Rasen nach 10 Tagen wieder so aussehen: Vergessen Sie nicht hin und wieder den pH-Wert des Bodens zu ermitteln. Liefert die Bodenuntersuchung einen kritischen Wert bezüglich einer Versauerung des Bodens (pH-Wert kleiner als 5,5), so sollte eine Ausbringung von Rasenkalk durchgeführt werden. Diesen bringen Sie bei “normaler” Witterung bestenfalls im März aus.

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Kann man Rasen bei Trockenheit Düngen?

Nach der ersten Düngung im Frühjahr (Ende März/ April) sollte das Rasen düngen im Sommer spätestens wieder auf dem Plan stehen. Vermeiden Sie allerdings den Rasen bei starker Hitze und Trockenheit zu düngen.

Kann man zu viel Düngen Rasen?

Wie erkenne ich eine Überdüngung beim Rasen? – Wie eine Überdüngung aussieht, hängt davon ab, wie dramatisch die Überdüngung ausgefallen ist. In leichteren Fällen zeigen sich nährstofftypische Überschuss-Symptome an den Rasenpflanzen. Die wichtigsten haben wir hier in einer Tabelle zusammengefasst.

Nährstoff Überschuss-Syndrom
Stickstoff (N) – Übermäßiges, mastiges Wachstum; brüchige, gewellte oder dick aufgequollene Blätter – Anfälligkeit für Frostschäden – Dunkelgrüne Färbung – Anfälligkeit für Pilzkrankheiten – Absterben der Wurzel – Verursacht Calcium- und Magnesium-Mangel: Wuchshemmung, Absterben der Blattspitzen, vermindertes Wurzelwachstum, Gelbfärbung
Phosphat (P) – Keine/Kaum Symptome an der Pflanze – „Festlegung” im Boden, bei sehr starker Überdüngung auch Auswaschung ins Grundwasser und Belastung von natürlichen Gewässern
Kalium (K) – Verursacht Calcium-Mangel: Wuchshemmung, Absterben der Blattspitzen
Magnesium (M) – Verursacht Calcium-Mangel: Wuchshemmung, Absterben der Blattspitzen

Leichte Überdüngungen sind nicht allzu dramatisch und müssen nicht behandelt werden. Sie sollten jedoch in Zukunft darauf achten, nicht zu viel von dem überschüssigen Nährstoff zu verteilen. Oder Sie setzen auf einen vornehmlich organischen Rasendünger wie unseren Plantura Bio-Rasendünger, Dieser macht Überdüngungen durch die langsame Umsetzung der Nährstoffe fast unmöglich. Bio-Rasendünger 10,5 kg (Sack)

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Bei starker Überdüngung werden die Rasengräser erst gelb, dann braun und sterben schließlich flächig ab. Der Laie spricht dann vielleicht von „Verbrennungen”, tatsächlich ist es die hohe Konzentration von Düngesalzen im Boden, die den Wurzeln des Rasens zu schaffen macht.

Wie bekomme ich meinen Rasen wieder schön grün?

Regelmäßig und nicht zu kurz mähen – Lieber häufiger mähen, dafür aber das Gras nicht zu tief schneiden – so bekommt der Rasen Kraft. Für einen schönen dichten, grünen Rasen ist ein regelmäßiger und gleichmäßiger Schnitt sehr wichtig. Hierbei gilt, dass man häufig, dafür aber nur wenig abschneidet.

Warum sollte der Rasen trocken sein beim Düngen?

Empfehlenswert ist es, den Dünger auf trockenem Rasen auszubringen. So bleiben die Granulate nicht am feuchten Gras kleben. Sollte das doch vorkommen, können sie mit dem Wasserschlauch oder Regner problemlos von den Blättern gespült werden. Nach der Düngung sollte etwa 2 Tage lang keine Mahd erfolgen.

Was passiert wenn man den Rasen nicht düngt?

Warum sollte man seinen Rasen überhaupt düngen? – Rasengräser haben einen hohen Nährstoffbedarf. Sollen sie dicht und schnell wachsen, muss man sie deshalb entsprechend düngen. Tut man das nicht, machen sich schnell konkurrenzstarke Unkräuter im Rasen breit, die auch mit deutlich weniger Nährstoffen prächtig gedeihen.

Wann Rasen Düngen morgens oder abends?

Düngen nach dem Düngekalender? – Zum Einen hängt die Frage dach dem ” Wann düngen? ” vom verwendeten Dünger (Hornspäne, Depotdünger, Steinmehl,,), dessen Verabreichungsform und damit von der schnelleren oder langsameren Verfügbarkeit der Nährstoffe ab.

  • Pflanzen können die einzelnen Nährstoffe nur in Wasser gelöst aufnehmen, daher sollten Sie die Erde vor einer mineralischen Düngergabe gut wässern. Dies verhindert auch Salzschäden an den Wurzeln.
  • Die beste Zeit zum Düngen ist morgens: Denn sobald es wärmer wird, beginnt die Pflanze, Wasser durch ihre Blätter zu verdunsten und neues Wasser – dann mit Nährstoffen beladen – aus dem Boden zu holen.
  • Es ist nur sinnvoll, in der Vegetationsperiode von April bis Oktober zu düngen. Sonst besteht die Gefahr, dass der Dünger ungenutzt im Grundwasser verschwindet.

Gartenpflege Wundererde aus dem Amazonas Nie mehr Dünger – die schwarze Erde „Terra Preta” soll es möglich machen

Wie lange dauert es bis Rasendünger eingezogen ist?

4. Dürfen Kinder und Haustiere auf einen frisch gedüngten Rasen? – Bei normaler und sachgerechter Anwendung sind Rasendünger für Mensch und Tier ungefährlich. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man nach dem Düngen warten, bis sich die Bestandteile des Düngers aufgelöst haben und in den Boden gelangt sind.

  1. Erfahrungsgemäß ist das nach zwei Bewässerungen oder einem ergiebigen Regenschauer der Fall.
  2. Zur Sicherheit können Sie noch den nächsten Rasenschnitt abwarten, bevor das frische Grün wieder zur Spielwiese wird.
  3. Lagern Sie angebrochene Rasendünger an einem für Kinder und Haustiere unzugänglichen, kühlen und trockenen Ort.

Direkt nach dem Ausbringen eines reinen Rasendüngers sollte man die Rasenfläche 20–30 Minuten beregnen, damit sich der Dünger gut auflöst und seine Wirkung entfalten kann. Wird aber ein Dünger mit Unkrautvernichter ausgebracht, sollte der Rasen bei der Anwendung schon feucht sein, in diesem Fall vorher wässern, denn die beste Wirkung wird erreicht, wenn der Unkrautvernichter 1–2 Tage an den Unkräutern haftet.

Soll man den Rasen erst Düngen und dann Vertikutieren?

Was sollte vor dem Vertikutieren beachtet werden? – Bevor Sie mit der Bearbeitung Ihres Rasen starten, sollten Sie ihm zum Jahresbeginn aber noch eine Chance zur Regeneration geben. Der Rasen sollte vor dem Vertikutieren schon 2- bis 3-mal gemäht werden.

  • So stellen Sie sicher, dass Gräser, die beim Vertikutieren geschädigt werden, auch in einem angemessenen Zeitraum wieder nachwachsen können.
  • Zudem ist der Oberboden dann meist auch etwas abgetrocknet und die Rasenfläche verschmiert beim Vertikutieren nicht mehr so stark.
  • In der Regel wird 1 x im Jahr vertikutiert.

Empfehlenswert ist eine Düngung ca.10 Tage vor dem Vertikutieren. So werden die Gräser optimal mit Nährstoffen versorgt: das Wachstum wird angeregt und die Gräser überstehen die Prozedur besser. Unter Umständen ist auch eine Düngung direkt nach dem Vertikutieren empfehlenswert.

Wann das erste Mal Rasen Düngen nach Winter?

Im Winter sollte Rasen nicht mehr gedüngt werden. Bei kalten Temperaturen unter 10 bis 5 Grad Celsius stellen die Rasenpflanzen ihr Wachstum ein und können die Nährstoffe aus dem Dünger nicht mehr aufnehmen. Beginnen Sie deshalb erst im Frühjahr bei beginnender Vegetation an frostfreien Tagen mit dem Düngen.

Kann man im März schon Vertikutieren?

✅ Wann ist die beste Zeit um den Rasen zu vertikutieren? – Die optimale Zeit zum Vertikutieren ist im Frühjahr zwischen Anfang April bis Ende Mai und im Herbst zwischen Mitte September und Mitte Oktober. Für die perfekte Zeit zum Vertikutieren im Frühling kann man sich an der Blütezeit der Narzisse orientieren.

Warum erst Düngen und dann Vertikutieren?

Tipp zum Entfernen von Unkraut oder Moos aus dem Rasen Bringen Sie circa drei Wochen vor dem Vertikutieren einen Wirkstoffdünger aus. Der Dünger stärkt den Rasen und der Wirkstoff greift Moos und/oder Unkraut an, so dass dies leichter und gründlicher beim Vertikutieren entfernt werden kann.

Wann sollte man nicht Düngen?

9. Der ideale Termin für die Düngung – Pflanzen brauchen nur in der Wachstumsphase von Ende März bis Ende August Nährstoffe. Eine zu späte Düngung mit Stickstoff kann sogar dazu führen, dass Stauden und Gehölze sich nicht rechtzeitig auf die Winterruhe vorbereiten und frostempfindlich werden.

  1. Deshalb sollten Sie stickstoffhaltige Mineraldünger nicht vor Ende März ausbringen und Freilandpflanzen spätestens im Juli zum letzten Mal düngen.
  2. Hornspäne und andere organische Dünger, die ihren Stickstoff sehr langsam freisetzen, können Sie rund ums Jahr ausbringen, ohne dass die Pflanzen Schaden nehmen.

Einjährige Balkonblumen sollten bis zum Saisonende regelmäßig versorgt werden. Im Hinblick auf die Jahreszeiten gilt generell: Im Frühjahr sollte die Düngung eher auf die Deckung des Stickstoffbedarfs abgestimmt sein. Dafür sind Hornspäne oder schneller wirkender Horngrieß gut geeignet.

  1. Im Spätsommer kommt es darauf an, die Bäume und Sträucher auf den Winter vorzubereiten.
  2. Dafür ist der Nährstoff Kalium wichtig.
  3. Die Höhe der Düngergaben ist dabei stark von der Bodenbeschaffenheit abhängig.
  4. Sandböden düngen Sie mit Mineraldünger besser häppchenweise vom Frühling bis zum Frühsommer, weil sie Nährstoffe nicht gut speichern.

Das Speichervermögen können Sie mit Kompost und Gründüngung verbessern. Flüssigdünger eignen sich zur Düngung von Topf- und Kübelpflanzen. Die Mineralien werden sehr schnell aufgenommen, deshalb können Sie damit auch einen akuten Nährstoffmangel beheben.

  1. Die meisten Produkte sind mit einer Dosiervorrichtung versehen und werden einfach in einer Gießkanne mit Wasser gemischt.
  2. Eine optimale Durchmischung erreichen Sie, wenn Sie Ihre Gießkanne zunächst nur zur Hälfte mit Wasser füllen, dann den Flüssigdünger zugeben und zum Schluss das restliche Wasser aufgießen.

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Wann nicht mehr Düngen?

Die Faustregel besagt: Gedüngt wird bis August – Grundsätzlich wird geraten, Pflanzen im Garten vom Frühjahr bis zum August mit zusätzlichen Nährstoffen zu versorgen, erläutert Svenja Schwedtke, Staudengärtnerin aus Bornhöved (Schleswig-Holstein). “Danach kann noch mit Kompost und anderen organischen Düngern gearbeitet werden, aber mineralische Dünger sollten im Winterhalbjahr nicht verwendet werden.” Das hat einen bestimmten Grund: Im August lässt das Wachstum der Pflanzen nach.

Was bewirkt blaukorn auf dem Rasen?

Häufigkeit und Wirkung von Blaudünger – Die im Universaldünger enthaltenen Nährstoffe wirken innerhalb weniger Tage, wodurch Ihr Rasen schnell und grün wächst. Die Wirkung hält in der Regel zwei bis drei Wochen an. Da bei zu häufiger Anwendung Ihr Boden unfruchtbar wird und die Wurzeln der Gräser verbrennen, sollten Sie mindestens fünf Wochen warten, bis Sie erneut düngen.

Kann gelber Rasen wieder grün werden?

Gelber Rasen und brauner Rasen benötigen Zeit, um sich zu erholen. Die Regeneration lässt sich durch das Entfernen der Schnittreste unterstützen, da so eine ausreichende Licht- und Luftzufuhr gewährleistet wird. Die Gräser können dann aus ihrer Basis heraus wieder nachwachsen.

Soll man nach dem Rasen Düngen wässern?

Es ist empfehlenswert nach einer Düngung kurz (etwa 30 Minuten) zu beregnen. Düngerkörner, die auf den Gräsern eventuell haften, werden hierdurch in die Grasnarbe eingewaschen. Die Lösung der Nährstoffe ist auch der Hauptgrund, der eine Bewässerung nach der Düngung ratsam macht.

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Warum wird Rasen an manchen Stellen gelb?

Gelbe Flecken durch zu wenig Wasser – Einer der Hauptgründe für gelbe Flecken im Rasen ist Wassermangel. Während dein Rasen im Frühling und Herbst mit seinem Wasserspeicher und den Regenschauern gut wirtschaftet, dürstet es ihm im Sommer nach Wasser. Hitze und Dürre ohne zusätzliches Bewässern macht der Rasen nicht lange mit.

Wann das erste Mal Rasen Düngen nach Winter?

Im Winter sollte Rasen nicht mehr gedüngt werden. Bei kalten Temperaturen unter 10 bis 5 Grad Celsius stellen die Rasenpflanzen ihr Wachstum ein und können die Nährstoffe aus dem Dünger nicht mehr aufnehmen. Beginnen Sie deshalb erst im Frühjahr bei beginnender Vegetation an frostfreien Tagen mit dem Düngen.

Ist Rasendünger frostempfindlich?

Die tiefen Temperaturen in der Nacht haben keinen Einfluss auf den Dünger resp. der Dünger verliert die Wirkung nicht. Der Dünger verbleibt im Boden. Sobald dann auch die Nachttemperaturen sich wieder in einem erträglichen Niveau bewegen, kann man dem Rasen regelrecht zuschauen, wie er ins Wachstum kommt.

Wann ist die beste Zeit zum Düngen?

Im Garten sollte man im Frühjahr düngen. Im März oder April beginnen Sie mit einer Grunddüngung. Langzeitdünger kann den Boden bis zu mehreren Monaten ausreichend versorgen. Im Sommer können Sie ein zweites Mal düngen.

Kann man bei Frost Rasen Düngen?

Wann sollte man Rasen im Herbst düngen? – Der beste Zeitpunkt für eine Herbstdüngung ist abhängig von der Temperatur. Ist es draußen bereits unter zehn Grad kalt, stellt der Rasen sein Wachstum ein und ist nicht mehr fähig Nährstoffe aufzunehmen. Daher ist es wichtig, bereits etwa zwei bis drei Wochen vor dem Temperaturabfall zu düngen.