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Wie Hoch Ist Krankengeld Nach 6 Wochen?

Wie Hoch Ist Krankengeld Nach 6 Wochen
Länger als 6 Wochen krank – die Höhe des Krankengeldes Das Sozialgesetzbuch gibt vor, dass das Krankengeld 70 % deines regelmäßigen Brutto-Einkommens beträgt.

Ist Krankengeld weniger als Lohn?

Höhe des Krankengelds – Das Krankengeld liegt generell unter dem Gehalt, das Sie sonst monatlich auf Ihrem Konto haben. Die Berechnung ist laut § 47 Abs.1 SGB V (Fünftes Buch Sozialgesetzbuch) genau geregelt. Die Höhe des Krankengelds richtet sich nach Ihrem regelmäßigen Einkommen.

Im Allgemeinen liegt das Krankengeld, wie erwähnt, zwischen 70% Ihres Bruttogehalts und 90% des jeweiligen Nettoeinkommens, Es wird höchstens 78 Wochen innerhalb von drei Jahren gezahlt. Bruttobeträge, die oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen, sind nicht beitragspflichtig und werden daher bei der Berechnung des Krankengelds nicht berücksichtigt.

Die Beitragsbemessungsgrundlage liegt aktuell bei genau 4.537,50 EUR monatlich.

Wer zahlt die Differenz zum Krankengeld?

Definition Krankengeldzuschuss – Der Krankengeldzuschuss ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Er ist lohnsteuerpflichtig und kann zusätzlich zum Krankengeld gezahlt werden. In den ersten sechs Wochen einer Erkrankung zahlen Arbeitgeber ihren Angestellten eine Lohnfortzahlung.

  1. Anders als beim Krankengeldzuschuss ist der Arbeitgeber laut ) hierzu gesetzlich verpflichtet.
  2. Prüfen Sie, wie die geregelt ist.
  3. Nach Ablauf dieser sechs Wochen sinkt das Entgelt auf maximal 90 Prozent des vorherigen Nettolohns.
  4. Arbeitgeber können mit dem Krankengeldzuschuss betroffene Mitarbeitende vor finanziellen Risiken schützen.

Der Manteltarifvertrag Chemie (MTV) schützt Mitarbeitende in der Chemie-Branche mit einem inkludierten Krankengeldzuschuss vor finanzieller Benachteiligung. Nach zwei Jahren durchgehender Anstellung im Unternehmen erhalten Mitarbeitende einen Zuschuss zum Krankengeld.

Wird Krankengeld netto ausgezahlt?

Schritt 1: Arbeitsunfähigkeitsnachweis – 01/03 Stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bei Ihnen eine Arbeitsunfähigkeit fest, meldet sie oder er die Daten zu Ihrer Krankschreibung direkt an die Krankenkasse. So ist gewährleistet, dass die Krankmeldung ab dem ersten Tag bei Ihrer AOK vorliegt.

  1. Sollte die elektronische Übermittlung aus technischen Gründen nicht sichergestellt werden können, informiert Sie das ärztliche Fachpersonal und Sie erhalten einen Papierbeleg beziehungsweise übergangsweise die bisherige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
  2. Bitte reichen Sie in diesem Fall die Papierbescheinigung direkt bei Ihrer AOK ein.

Die Höhe Ihres Krankengeldes hängt unter anderem davon ab, wie Sie vor Ihrer Erkrankung beschäftigt waren und wie viel Sie verdient haben. Die Höhe des kalendertäglichen Krankengeldes richtet sich nach Ihrem regelmäßigen Einkommen. Im Allgemeinen sind das 70 Prozent vom Brutto, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto.

  • Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden berücksichtigt.
  • Das Krankengeld ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt.
  • Wir kümmern uns für Sie um die Verdienstbescheinigung, die zur Berechnung erforderlich ist.
  • Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei uns beitragsfrei krankenversichert.

Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung aufrechtzuerhalten, zahlen Sie von Ihrem Krankengeld, wie von Ihrem Gehalt, Beiträge. Für die Arbeitgeberanteile kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns.

Erhalten Sie Arbeitslosengeld, zahlt es Ihnen die Agentur für Arbeit bei einer Erkrankung bis zu sechs Wochen weiter. Danach können Sie von uns Krankengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes erhalten. Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei Ihrer AOK beitragsfrei krankenversichert. Für die Beiträge zur Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung kommen wir auf. Um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns. Beziehen Sie Bürgergeld, erhalten Sie es von der Agentur für Arbeit oder Ihrem Jobcenter weiter, auch wenn Sie arbeitsunfähig sind. Selbstständige und freiberuflich tätige Personen zahlen einen ermäßigten Beitragssatz und haben deshalb keinen Anspruch auf Krankengeld. Um sich gegen einen Einkommensausfall abzusichern, können Sie das gesetzliche Krankengeld ab der siebten Woche wählen und zahlen dafür den allgemeinen Beitragssatz. Das Krankengeld beträgt grundsätzlich 70 Prozent des Arbeitseinkommens, für das Sie zuletzt Beiträge entrichtet haben. Es ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. War Ihr tatsächliches Einkommen niedriger, wird Ihr Krankengeld entsprechend angepasst. Ob und welche Beiträge zur Sozialversicherung anfallen, orientiert sich an Ihren persönlichen Verhältnissen. Das Krankengeld orientiert sich am Arbeitseinkommen der letzten zwölf Kalendermonate und beträgt davon 70 Prozent. Es wird pro Kalendertag berechnet. Das Krankengeld ist auf den gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. Wir kümmern uns für Sie um den Einkommensnachweis von der Künstlersozialkasse, der zur Berechnung erforderlich ist. Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten- und Pflegeversicherung zu erhalten, zahlen Sie die dafür anfallenden Beiträge von Ihrem Krankengeld. Für den „Arbeitgeberanteil” kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an das jeweilige Trägerinstitut kümmern wir uns. Ist Ihr Arbeitsverhältnis auf bis zu zehn Wochen begrenzt, haben Sie keinen Anspruch auf Krankengeld. Deshalb zahlen Sie auch nur den ermäßigten Beitrag zur Krankenversicherung. Sie können allerdings zu Beginn der Beschäftigung wählen: Für einen Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit zahlen Sie dann den allgemeinen Beitragssatz. In diesem Fall gelten für Sie dieselben Bedingungen wie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit längerfristigen Beschäftigungsverhältnissen. Erhalten Sie in der Zeit, in der Sie sich um Ihr krankes Kind kümmern, keine Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber, springt die AOK ein: Wir zahlen Ihnen das Krankengeld bei Erkrankung des Kindes aus. Das sind höchstens 90 Prozent Ihres ausgefallenen Nettoverdienstes. Haben Sie in den letzten 12 Monaten Einmalzahlungen erhalten, bekommen Sie sogar 100 Prozent des ausgefallenen Nettoverdienstes. Wie und unter welchen Voraussetzungen Sie Kinderkrankengeld beantragen können, erfahren Sie auf unserer,

Muss ich vom Krankengeld Sozialversicherungsbeiträge zahlen? Sie zahlen vom Krankengeld Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die AOK führt die Beiträge direkt an das jeweilige Trägerinstitut, beispielsweise die Deutsche Rentenversicherung, ab. In der Krankenversicherung sind Sie in der Zeit des Krankengeldbezugs beitragsfrei versichert. Werden vom Krankengeld Steuern abgezogen? Nein, anders als beim Lohn gibt es keine direkten Steuerabzüge. Wer Krankengeld bezieht, sollte allerdings dennoch für die Steuer etwas Geld zurücklegen. Denn das bezogene Krankengeld sorgt dafür, dass das restliche Einkommen mit einem höheren Steuersatz belegt wird. Welche Fristen gelten für den Bezug von Krankengeld? Der Anspruch auf Krankengeld beginnt mit dem Tag, an dem die Ärztin oder der Arzt die Arbeitsunfähigkeit (AU) festgestellt hat, bei einer Krankenhausbehandlung mit dem Tage der Aufnahme. Bei beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ruht grundsätzlich während der ersten sechs Wochen ihrer AU der Krankengeldanspruch. Stattdessen zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt fort. Für Personen, die Arbeitslosengeld beziehen, gilt dies entsprechend. In dieser Zeit erhalten Sie das Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit weiter. Krankengeld wird dann ab der siebten Krankheitswoche gezahlt. Das Krankengeld können wir nur dann zahlen, wenn uns ein Nachweis über Ihre Arbeitsunfähigkeit von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vorliegt. Gut zu wissen: Die notwendigen Daten können automatisch von Ihrem Arzt an die AOK übermittelt werden. So ist gewährleistet, dass alle Daten zur Krankmeldung fristgerecht eingehen und lückenlos dokumentiert werden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Sie informieren, wenn die elektronische Übermittlung aus technischen Gründen nicht sichergestellt werden kann. Für welche Dauer bekomme ich Krankengeld? Krankengeld kann für dieselbe Krankheit maximal eineinhalb Jahre lang (78 Wochen) innerhalb von drei Jahren ausgezahlt werden. Die Zeit der Entgeltfortzahlung wird dabei mitgerechnet. Erkranken Sie an einer anderen Krankheit, während Sie Krankengeld beziehen, verlängert sich die Dauer des Krankengeldbezugs nicht.

See also:  Was Tun Wenn Man Trotz MDigkeit Nicht Schlafen Kann?

Die Angebote der AOK unterscheiden sich regional. Mit der Postleitzahl Ihres Wohnortes können wir die für Sie zuständige AOK ermitteln und ihnen zusätzliche Leistungen und regionale Informationen zum Thema Krankengeld anzeigen. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Wie viel Krankengeld bekommt man bei 2000 netto?

Beispiel-Berechnung – Herr Meyer, verheiratet und ein Kind, verfügt 2023 über ein monatliches Bruttogehalt von 3.000 Euro. Netto beträgt sein Arbeitsentgelt 2.000 Euro. Zudem hat er in den vergangenen 12 Monaten Weihnachstgeld und Urlaubsgeld in Höhe von zusammen 3.600 Euro erhalten.

Aufgrund einer länger andauernden Krankheit erhält er zunächst von seinem Arbeitgeber die sechswöchige Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Im Anschluss hat er Anspruch auf Krankengeld von seiner Krankenkasse. Rechner ↑ Inhalt ↑ Anhand Herrn Meyers bisheriger Einkünfte ergibt sich das kumulierte beitragspflichtige Bruttogehalt vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit in Höhe von 3.300 Euro.

Es setzt sich zusammen aus seinem laufenden Brutto-Monatsgehalt sowie anteilig aus den für die Krankenversicherung beitragspflichtigen Einmalzahlungen, nämlich seinem Weihnachts- und Urlaubsgeld. Dieses kumulierte Brutto ist in § 47 SGB V “Höhe und Berechnung des Krankengeldes” als Regelentgelt definiert.

  • Dieses Regelentgelt ist für die Berechnung des Krankengeldes durch die Beitrags­bemessungs­grenze der Krankenversicherung nach oben mit 4.987,50 Euro je Monat begrenzt (Stand 2023).
  • Das Regelentgelt ist demnach der kleinere der beiden Beträge, also bei der vorliegenden Rechnung 3.300 Euro,
  • Rechner ↑ Inhalt ↑ Analog zur Bestimmung des kumulierten Bruttogehalts erfolgt die Berechnung des kumulierten Nettogehalts.

Es beträgt bei Herrn Meyer 2.200 Euro und setzt sich zusammen aus den monatlichen 2.000 Euro zuzüglich der “auf netto herunter gerechneten” Einmalzahlungen. Hierzu wird das Verhältnis zwischen monatlichem Brutto- und Nettogehalt auch auf die Einmalzahlungen angewandt.

Das Krankengeld beträgt 70 Prozent, also 2.310 Euro seines kumulierten Bruttos. Das Krankengeld darf zudem 90 Prozent, also 1.980 Euro seines kumulierten Nettogehalts nicht überschreiten. Das Krankengeld darf 100 Prozent, also 2.000 Euro des Monatsgehalts netto (also ohne Einmalzahlungen) nicht überschreiten.

Der kleinste dieser Werte, also 1.980 Euro ist Herrn Meyers Anspruch auf Krankengeld, von dem allerdings noch Beiträge zur Sozialversicherung abzuziehen sind. Rechner ↑ Inhalt ↑ Von Herrn Meyers Tagessatz an Brutto-Krankengeld werden noch die hälftigen Beitragsanteile zur Sozialversicherung einbehalten.

  1. Die andere Hälfte zahlt die Krankenversicherung.
  2. Diese hälftigen Anteile betragen derzeit (Stand 2023) 9,3 Prozent für die Rentenversicherung, 1,3 Prozent für die Arbeitslosen­versicherung und 1,525 Prozent für die Pflegeversicherung.
  3. Sie werden prozentual vom Krankengeld (brutto) berechnet.
  4. Hätte Herr Mayer kein Kind, müsste er zusätzlich einen Zuschlag zur Pflegeversicherung in Höhe von 0,35 Prozent (2023) von 80 Prozent des kumulierten Bruttos tragen.

Für die Krankenversicherung besteht während des Bezuges von Krankengeld Beitragsfreiheit. Somit werden gut 12 Prozent des täglichen Brutto-Krankengeldes von Herrn Meyer einbehalten. Krankengeld ist steuerfrei, muss jedoch bei der Steuererklärung angegeben werden.

Es wird zur Berechnung des Steuersatzes herangezogen und unterliegt dem Progressionsvorbehalt, wodurch letztlich doch eine steuerliche Mehrbelastung aufgrund des Krankengeldes entsteht. Die steuerlichen Auswirkungen können mit dem Progressionsvorbehalt-Rechner berechnet werden. Rechner ↑ Inhalt ↑ Schließlich erhält Herr Meyer ein tägliches Krankengeld in Höhe von 57,99 Euro bzw.

monatlich 1.739,70 Euro Rechner ↑ Inhalt ↑ Herr Meyer erhält somit nach Ablauf der sechswöchigen Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall monatlich 2.200,00 − 1.739,70 = 460,30 Euro weniger, als er vorher kumuliert zur Verfügung hatte.

Welche Nachteile bei Krankengeld?

(verpd) Bei der Zahlung von Krankengeld durch gesetzliche Krankenkassen werden Gehälter oberhalb einer bestimmten Einkommensgrenze nicht berücksichtigt. Deshalb drohen vielen Besserverdienenden bei einer Arbeitsunfähigkeit, die länger als sechs Wochen dauert, erhebliche Einkommensverluste.

  • Dies lässt sich jedoch verhindern.
  • Wird ein Arbeitnehmer krank, muss er von Gesetzes wegen seinen Arbeitgeber unverzüglich darüber informieren und je nach Vereinbarung im Arbeitsvertrag zum Beispiel nach drei Krankheitstagen eine ärztliche Bestätigung der Arbeitsunfähigkeit dem Arbeitgeber vorlegen.
  • Der Arbeitnehmer hat dann üblicherweise in den ersten sechs Wochen einen Anspruch auf eine Lohn- beziehungsweise Entgeltfortzahlung durch seinen Arbeitgeber.

Gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer erhalten danach für die Dauer ihrer Arbeitsunfähigkeit ein Krankengeld von der Krankenkasse, Sollte die Arbeitsunfähigkeit aufgrund derselben, nicht ausgeheilten Krankheit mehrmals auftreten oder lange anhalten, ist das Krankengeld innerhalb von drei Jahren auf insgesamt 78 Wochen ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit beschränkt.

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Wie viel Geld bekommt man wenn man ins Krankengeld fällt?

Wie hoch ist mein Krankengeld als Arbeitnehmer? | Die Techniker Ihr Krankengeld beträgt 70 Prozent Ihres letzten beitragspflichtigen Arbeitsentgelts, maximal aber 90 Prozent Ihres Nettogehalts. Lesen Sie hier, welche Zahlungen noch berücksichtigt werden und wie hoch das maximale kalendertägliche Krankengeld ist.

Sie haben in den letzten zwölf Monaten vor Beginn Ihrer Arbeitsunfähigkeit Einmalzahlungen, wie zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhalten? Dann berücksichtigen wir diese Zahlungen, wenn wir Ihr Krankengeld berechnen. Kalendertäglich kann Ihr Krankengeld bis zu 116,38 Euro (2023) betragen. Wie von Ihrem Gehalt müssen Sie unter Umständen davon noch Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung zahlen, also an die gesetzliche Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Beiträge zur Krankenversicherung fallen aber nicht an. Nutzen Sie zur Berechnung Ihres Krankengeldes unseren : Wie hoch ist mein Krankengeld als Arbeitnehmer? | Die Techniker

Woher weiß die Krankenkasse wie viel ich verdiene?

Gesundheit und Soziales – Einkommensnachweise für die Krankenkasse Zu Zwecken der Beitragsermittlung oder der Überprüfung der Zuzahlungsbefreiung sind die Krankenkassen auf die Erhebung bestimmter Daten angewiesen. Doch nicht alles müssen die Versicherten preisgeben. Quelle: ©hkmedia – stock.adobe.com Für die gesetzlich Pflichtversicherten werden die erforderlichen Daten zur Berechnung der Beitragshöhe über die Einzugsstelle für die Sozialversicherung vom Arbeitgeber mit den Meldungen zur Sozialversicherung nach den an die Krankenkasse übermittelt.

Bei freiwillig Versicherten oder zur Prüfung der Voraussetzungen einer Zuzahlungsbefreiung sind die Krankenkassen jedoch auf die Erhebung relevanter Daten angewiesen. Grundsätzlich ist dies datenschutzrechtlich nicht zu beanstanden, der Erforderlichkeitsgrundsatz setzt den Krankenkassen hierbei jedoch Grenzen.

So sind sie verpflichtet, den Betroffenen mitzuteilen, welche Daten zur Beitragsermittlung erforderlich sind; nicht benötigte Daten können von den Versicherten stets geschwärzt werden. Regelmäßig werden die Versicherten keine andere zuverlässige Möglichkeit haben, als ihre Einkommensverhältnisse mit ihren Einkommenssteuerbescheiden glaubhaft darzulegen; folglich darf die Krankenkasse die Vorlage der Einkommenssteuerbescheide verlangen.

  • Zur Feststellung des relevanten Einkommens sind sämtliche Angaben des Steuerbescheids erforderlich, die das Bruttoeinkommen nachweisen.
  • Auch bei Zusammenveranlagung von Ehegatten sind die Krankenkassen auf die Vorlage des Steuerbescheids angewiesen.
  • Für den Fall, dass Ehepartner in unterschiedlichen Krankenkassen versichert sind, prüft die Krankenkasse, bei der der Antrag auf Befreiung von Zuzahlung zuerst gestellt wird, diesen Antrag für beide Versicherte.

Das Ergebnis ihrer Berechnung sendet sie an ihren Versicherten und den anderweitig versicherten Ehepartner. Diese können dann bei der Krankenkasse des Ehepartners den Teilerstattungsbetrag anfordern. Durch dieses für die Versicherten transparente Verfahren tauschen die Krankenkassen untereinander nur in geringem Umfang Sozialdaten der Versicherten aus.

  1. Nach bedient die Behörde sich der Beweismittel, die sie nach pflichtgemäßem Ermessen zur Ermittlung des Sachverhalts für erforderlich hält.
  2. Dabei kann sie insbesondere auch Auskünfte einholen oder Urkunden und Akten beiziehen.
  3. Dieser Ermessensspielraum wird durch die „Einheitlichen Grundsätze zur Beitragsbemessung freiwilliger Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung und weiterer Mitgliedergruppen sowie zur Zahlung und Fälligkeit der von Mitgliedern selbst zu entrichtenden Beiträge (Beitragsverfahrensgrundsätze Selbstzahler)” des GKV -Spitzenverbandes weiter eingeschränkt bzw.

konkretisiert. Nach § 6 der Beitragsverfahrensgrundsätze Selbstzahler hat die Krankenkasse zur Feststellung der Beitragspflicht einen aktuellen Nachweis über die beitragspflichtigen Einnahmen zu verlangen, die nicht durch Dritte gemeldet werden. Ebenso sind diese Einnahmen zur Feststellung von Änderungen regelmäßig zu überprüfen (spätestens nach 12 Monaten).

Wie viel Zeit muss zwischen zwei krankschreibungen liegen?

Sechs-Monats-Frist Liegen zwischen zwei Arbeitsunfähigkeiten wegen derselben Krankheit mindestens sechs Monate, so besteht ein neuer Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Dies gilt auch, wenn innerhalb der sechs Monate Arbeitsunfähigkeit wegen einer anderen Erkrankung besteht.

Was passiert mit langzeitkranken?

3. Stufe: Erwerbsminderungsrente – Falls Sie bereits eine Erwerbsminderungsrente beantragt haben und das Krankengeld in der Zwischenzeit ausläuft, können Sie Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld im Rahmen der „Nahtlosigkeitsregelung” geltend machen, Doch was passiert mit Ihrem Arbeitsvertrag, wenn die Rente wegen voller Erwerbsminderung tatsächlich gewährt wird? Sozialrechtlich würde Ihr Arbeitsvertrag in diesem Moment keine Gültigkeit mehr haben – wir landen dann im Arbeitsrecht.

  1. Leider darf Sie der Sozialverband arbeitsrechtlich weder beraten noch vor Gericht vertreten,
  2. Das Wichtigste aber in Kürze: Es gibt diverse Arbeitgeber, bei denen es tarifrechtlich geregelt ist, wie Arbeitsverhältnisse im Falle einer Erwerbsminderung betrachtet werden.
  3. Im Öffentlichen Dienst ist es zum Beispiel so: Ist Ihre Erwerbsminderungsrente befristet, läuft Ihr Arbeitsvertrag weiter.

Er ruht in dieser Zeit gewissermaßen. Bei einer unbefristeten Erwerbsminderungsrente müssen Sie sich schnellstmöglich bei Ihrem Arbeitgeber melden, da das Dienstverhältnis in diesem Fall nicht mehr gilt. Auch in der freien Wirtschaft laufen Arbeitsverträge im Regelfall weiter, sofern Ihre EM-Rente nur befristet gilt.

Falls im Arbeits- oder Tarifvertrag jedoch etwas anderes steht, gilt der Vertrag. Gibt der Tarifvertrag also vor, dass schon bei der befristeten Erwerbsminderungsrente das Arbeitsverhältnis ausläuft, dann endet Ihr Arbeitsvertrag ab der Anerkennung Ihrer Rente. Mario aus Uetersen hatte Glück. Bevor der Anspruch auf Krankengeld ausgereizt war, beruhigte sich sein Knie.

Er arbeitet seitdem wieder im Lager. Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Behinderung. Sie wollen regelmäßig über neue Beiträge in unserem Blog informiert werden? Melden Sie sich einfach zu unserem Newsletter per E-Mail an!

Wie hoch ist das Krankengeld Berechnung?

Schritt 1: Arbeitsunfähigkeitsnachweis – 01/03 Stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bei Ihnen eine Arbeitsunfähigkeit fest, meldet sie oder er die Daten zu Ihrer Krankschreibung direkt an die Krankenkasse. So ist gewährleistet, dass die Krankmeldung ab dem ersten Tag bei Ihrer AOK vorliegt.

  1. Sollte die elektronische Übermittlung aus technischen Gründen nicht sichergestellt werden können, informiert Sie das ärztliche Fachpersonal und Sie erhalten einen Papierbeleg beziehungsweise übergangsweise die bisherige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
  2. Bitte reichen Sie in diesem Fall die Papierbescheinigung direkt bei Ihrer AOK ein.
See also:  Wieviel Pflegegeld Bei Pflegegrad 2?

Die Höhe Ihres Krankengeldes hängt unter anderem davon ab, wie Sie vor Ihrer Erkrankung beschäftigt waren und wie viel Sie verdient haben. Die Höhe des kalendertäglichen Krankengeldes richtet sich nach Ihrem regelmäßigen Einkommen. Im Allgemeinen sind das 70 Prozent vom Brutto, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto.

Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden berücksichtigt. Das Krankengeld ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. Wir kümmern uns für Sie um die Verdienstbescheinigung, die zur Berechnung erforderlich ist. Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei uns beitragsfrei krankenversichert.

Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung aufrechtzuerhalten, zahlen Sie von Ihrem Krankengeld, wie von Ihrem Gehalt, Beiträge. Für die Arbeitgeberanteile kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns.

Erhalten Sie Arbeitslosengeld, zahlt es Ihnen die Agentur für Arbeit bei einer Erkrankung bis zu sechs Wochen weiter. Danach können Sie von uns Krankengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes erhalten. Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei Ihrer AOK beitragsfrei krankenversichert. Für die Beiträge zur Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung kommen wir auf. Um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns. Beziehen Sie Bürgergeld, erhalten Sie es von der Agentur für Arbeit oder Ihrem Jobcenter weiter, auch wenn Sie arbeitsunfähig sind. Selbstständige und freiberuflich tätige Personen zahlen einen ermäßigten Beitragssatz und haben deshalb keinen Anspruch auf Krankengeld. Um sich gegen einen Einkommensausfall abzusichern, können Sie das gesetzliche Krankengeld ab der siebten Woche wählen und zahlen dafür den allgemeinen Beitragssatz. Das Krankengeld beträgt grundsätzlich 70 Prozent des Arbeitseinkommens, für das Sie zuletzt Beiträge entrichtet haben. Es ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. War Ihr tatsächliches Einkommen niedriger, wird Ihr Krankengeld entsprechend angepasst. Ob und welche Beiträge zur Sozialversicherung anfallen, orientiert sich an Ihren persönlichen Verhältnissen. Das Krankengeld orientiert sich am Arbeitseinkommen der letzten zwölf Kalendermonate und beträgt davon 70 Prozent. Es wird pro Kalendertag berechnet. Das Krankengeld ist auf den gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. Wir kümmern uns für Sie um den Einkommensnachweis von der Künstlersozialkasse, der zur Berechnung erforderlich ist. Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten- und Pflegeversicherung zu erhalten, zahlen Sie die dafür anfallenden Beiträge von Ihrem Krankengeld. Für den „Arbeitgeberanteil” kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an das jeweilige Trägerinstitut kümmern wir uns. Ist Ihr Arbeitsverhältnis auf bis zu zehn Wochen begrenzt, haben Sie keinen Anspruch auf Krankengeld. Deshalb zahlen Sie auch nur den ermäßigten Beitrag zur Krankenversicherung. Sie können allerdings zu Beginn der Beschäftigung wählen: Für einen Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit zahlen Sie dann den allgemeinen Beitragssatz. In diesem Fall gelten für Sie dieselben Bedingungen wie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit längerfristigen Beschäftigungsverhältnissen. Erhalten Sie in der Zeit, in der Sie sich um Ihr krankes Kind kümmern, keine Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber, springt die AOK ein: Wir zahlen Ihnen das Krankengeld bei Erkrankung des Kindes aus. Das sind höchstens 90 Prozent Ihres ausgefallenen Nettoverdienstes. Haben Sie in den letzten 12 Monaten Einmalzahlungen erhalten, bekommen Sie sogar 100 Prozent des ausgefallenen Nettoverdienstes. Wie und unter welchen Voraussetzungen Sie Kinderkrankengeld beantragen können, erfahren Sie auf unserer,

Muss ich vom Krankengeld Sozialversicherungsbeiträge zahlen? Sie zahlen vom Krankengeld Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die AOK führt die Beiträge direkt an das jeweilige Trägerinstitut, beispielsweise die Deutsche Rentenversicherung, ab. In der Krankenversicherung sind Sie in der Zeit des Krankengeldbezugs beitragsfrei versichert. Werden vom Krankengeld Steuern abgezogen? Nein, anders als beim Lohn gibt es keine direkten Steuerabzüge. Wer Krankengeld bezieht, sollte allerdings dennoch für die Steuer etwas Geld zurücklegen. Denn das bezogene Krankengeld sorgt dafür, dass das restliche Einkommen mit einem höheren Steuersatz belegt wird. Welche Fristen gelten für den Bezug von Krankengeld? Der Anspruch auf Krankengeld beginnt mit dem Tag, an dem die Ärztin oder der Arzt die Arbeitsunfähigkeit (AU) festgestellt hat, bei einer Krankenhausbehandlung mit dem Tage der Aufnahme. Bei beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ruht grundsätzlich während der ersten sechs Wochen ihrer AU der Krankengeldanspruch. Stattdessen zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt fort. Für Personen, die Arbeitslosengeld beziehen, gilt dies entsprechend. In dieser Zeit erhalten Sie das Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit weiter. Krankengeld wird dann ab der siebten Krankheitswoche gezahlt. Das Krankengeld können wir nur dann zahlen, wenn uns ein Nachweis über Ihre Arbeitsunfähigkeit von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vorliegt. Gut zu wissen: Die notwendigen Daten können automatisch von Ihrem Arzt an die AOK übermittelt werden. So ist gewährleistet, dass alle Daten zur Krankmeldung fristgerecht eingehen und lückenlos dokumentiert werden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Sie informieren, wenn die elektronische Übermittlung aus technischen Gründen nicht sichergestellt werden kann. Für welche Dauer bekomme ich Krankengeld? Krankengeld kann für dieselbe Krankheit maximal eineinhalb Jahre lang (78 Wochen) innerhalb von drei Jahren ausgezahlt werden. Die Zeit der Entgeltfortzahlung wird dabei mitgerechnet. Erkranken Sie an einer anderen Krankheit, während Sie Krankengeld beziehen, verlängert sich die Dauer des Krankengeldbezugs nicht.

Die Angebote der AOK unterscheiden sich regional. Mit der Postleitzahl Ihres Wohnortes können wir die für Sie zuständige AOK ermitteln und ihnen zusätzliche Leistungen und regionale Informationen zum Thema Krankengeld anzeigen. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?