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Ab Wann Krankengeld Bei Verschiedenen Krankheiten?

Ab Wann Krankengeld Bei Verschiedenen Krankheiten
Wird der Arbeitnehmer kurzfristig hintereinander wegen verschiedener Krankheiten arbeitsunfähig, besteht jeweils ein Anspruch auf bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Dies gilt selbst dann, wenn die zweite Erkrankung unmittelbar nach Abschluss der ersten Arbeitsunfähigkeit eintritt (Beispiel 9).

Wie lange bekommt man Krankengeld mit zwei verschiedenen Krankheiten?

Wie lange gibt es Krankengeld? Für eine Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit mit derselben Diagnose erhalten Sie als Versicherte oder Versicherter maximal 78 Wochen Krankengeld innerhalb von 3 Jahren. Kommt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Diagnose hinzu (das heißt, 2 Diagnosen begründen zeitgleich die Arbeitsunfähigkeit), verlängert sich der Anspruch auf Krankengeld nicht.

  1. In die 78 Wochen Anspruchsdauer auf Krankengeld werden alle Tage einer Arbeitsunfähigkeit gerechnet, egal von wem in der Zeit eine Leistung bezogen wird.
  2. Erhalten Sie Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber oder Übergangsgeld von der Rentenversicherung während einer Rehabilitationsmaßnahme, ruht das Krankengeld.

Diese Zeiten werden auf die 78 Wochen angerechnet. Wenn Sie für Ihre Erkrankung bereits Verletztengeld bezogen haben, wird dies ebenfalls bei der Anspruchsdauer berücksichtigt. Den oben genannten 3-Jahres-Zeitraum nennt man Blockfrist. Diese beginnt, wenn erstmalig eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wird.

An das Ende einer Blockfrist schließt sich immer unmittelbar die nächste Blockfrist an. Jede Diagnose setzt eine eigene Blockfrist in Gang. Es ist nicht so selten, dass eine Arbeitsunfähigkeit über die 78 Wochen Anspruchsdauer Krankengeld hinaus andauert. In diesem Fall spricht man bei Erreichen des Maximalanspruchs von „Aussteuerung” aus dem Krankengeld.

Beispiel: Herr Schmidt ist vom 01.04.2021 bis 30.12.2022 arbeitsunfähig krank aufgrund einer Krebsdiagnose. Die Blockfrist beginnt also am 01.04.2021 und endet am 31.03.2024. In dieser Zeit kann er maximal für 78 Wochen, also für die Hälfte der Blockfrist, Krankengeld beanspruchen.

Einen neuen Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Diagnose haben Sie erst wieder mit Beginn einer neuen Blockfrist. Hierfür müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein: 1. Zum einen darf in der Zwischenzeit mindestens 6 Monate keine Arbeitsunfähigkeit mit der „ausgesteuerten Diagnose” vorgelegen haben.2.

Zum anderen müssen Sie in diesem Zeitraum ebenfalls mindestens 6 Monate erwerbstätig gewesen sein oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestanden haben. Diese 6 Monate müssen nicht am Stück nachgewiesen werden. Ruhen heißt, dass Sie grundsätzlich den Anspruch auf Krankengeld haben, das Krankengeld aber nicht gezahlt wird.

Das heißt aber nicht, dass Sie kein Geld bekommen. In den meisten Fällen ist eine andere Leistung vorrangig, zum Beispiel die Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber oder Ihre Arbeitgeberin, die Leistungsfortgewährung im Krankheitsfall durch die Agentur für Arbeit oder das Übergangsgeld durch die gesetzliche Rentenversicherung.

Wenn Sie Krankengeld erhalten, sind Sie gegenüber der Krankenkasse zur Mitwirkung verpflichtet. Zu Ihren Mitwirkungspflichten zählen beispielsweise

die Angabe von Tatsachen, die für die Leistung erheblich sind, das persönliche Erscheinen zur mündlichen Erörterung des Sachverhaltes, die Durchführung von Untersuchungen oder die Mitwirkung bei Heilbehandlungen.

Das heißt aber nicht, dass Sie alles mit sich machen lassen müssen. Ihre Mitwirkungspflichten sind begrenzt. Ihre Krankenkasse darf nicht alles.

Oftmals fühlen sich Menschen im Gespräch mit Krankenkassen oder Ärzten und Ärztinnen überfordert: Sie brauchen Unterstützung bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit ihrer Gesundheit. Unser Ziel ist es, Betroffenen die Informationen zu liefern, die sie benötigen, um sich zurechtzufinden und selbst die für sie beste Entscheidung zu treffen. Die Informationstexte auf unserer Homepage sollen dazu einen Beitrag leisten. Jeder Text durchläuft einen strengen mehrstufigen Prozess, damit die Qualität der Informationen gesichert ist. Auch für unsere Texte gelten unsere Beratungsgrundsätze: neutral, unabhängig, wissenschaftlich basiert. Für gesundheitliche Informationen arbeiten wir nach den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin. Dabei greifen wir in der Regel auf bereits aufbereitete hochwertige Information zurück, zum Beispiel auf die Texte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und AWMF-Leitlinien. Sozial- und gesundheitsrechtliche Themen basieren auf sogenannten Primärquellen wie Gesetzen, Verwaltungsvorschriften oder Bundestagsdrucksachen. Die verwendeten Quellen sowie den Stand der letzten Aktualisierung geben wir am Ende des Textes an. Unser Anspruch ist es verständliche Texte für alle Menschen zu schreiben. Um unserem Ziel gerecht zu werden, binden wir medizinische beziehungsweise juristische Laien als Testleser ein, bevor wir die Texte veröffentlichen. Die Texte sind sachlich und frei von rechtlichen und gesundheitsbezogenen Wertungen. Wir aktualisieren unsere Texte zeitnah, wenn dies erforderlich ist, und prüfen alle Texte mindestens einmal jährlich. zur Erstellung und Präsentation von gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Informationen in der Patientenberatung der UPD.

Bitte beachten Sie: Unsere Informationstexte und unsere individuelle Beratung dienen dazu, gesundheitliche und gesundheitsrechtliche Inhalte zu vermitteln, Zusammenhänge zu erläutern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Gerne unterstützen wir Sie bei ihrem individuellen Anliegen.

In welchem Abstand bekommt man Krankengeld?

In welchem Rhythmus wird Krankengeld ausgezahlt? Einen bestimmten monatlichen Stichtag, an dem die VIACTIV alle Krankengelder für ihre Mitglieder auszahlt, gibt es nicht. Allerdings erfolgen die Krankengeldzahlungen grundsätzlich rückwirkend. Wir können Krankengeld immer nur bis zu dem Datum ausbezahlen, an dem Ihr Arzt die Arbeitsunfähigkeit festgestellt hat.

Wie lange muss ich arbeiten damit ich wieder Krankengeld bekomme?

Sie haben wegen einer Erkrankung schon einmal für 78 Wochen innerhalb von drei Jahren Krankengeld erhalten? Dann können Sie wegen dieser Krankheit erst wieder Krankengeld bekommen, wenn ein neuer Drei-Jahres-Zeitraum begonnen hat. Darüber hinaus müssen noch weitere Voraussetzungen erfüllt sein.

Welche Diagnosen werden zusammengerechnet?

Erneute Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit – Vorerkrankungen werden nur angerechnet, wenn sie auf derselben Grunderkrankung beruhen. Die Vorerkrankung darf dabei nicht länger als sechs Monate zurückliegen. Dabei kommt es nicht allein auf den Diagnoseschlüssel an: Es muss ein ursächlicher Zusammenhang bestehen. Beispiel:

Rückenschmerzen (Diagnose: Muskelentzündung): ab 01.11.2021 Rückenschmerzen (Diagnose: Zerrung): vom 01.07. – 15.07.2021 Kopfschmerzen: vom 20.04. – 23.04.2021 Rückenschmerzen (Diagnose: Muskelentzündung): vom 01.04. – 14.04.2021

Bewertung: Geprüft wird die Dauer der Entgeltfortzahlung ab dem 01.11.2021. Denn:

Die AU vom 01.07. – 15.07.2021 wird nicht angerechnet. Die Diagnose ist gleich, die Krankheitsursache ist jedoch unterschiedlich. Die AU vom 20.04. – 23.04.2021 wird nicht angerechnet, da es sich um eine andere Diagnose handelt. Die AU vom 01.04. – 14.04.2021 beruht auf derselben Ursache und derselben Diagnose, liegt aber mehr als sechs Monate zurück.

Lösung: Für die Arbeitsunfähigkeit ab dem 01.11.2021 besteht trotz Vorerkrankungen ein voller Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Wie lange arbeiten zwischen zwei verschiedenen Krankheiten?

Haufe.de Shop Akademie Service & Support News 17.12.2019 Arbeitsunfähigkeit Bild: MEV Verlag GmbH, Germany Das BAG hat den erneuten Entgeltfortzahlungsanspruch einer Altenpflegerin gegenüber dem Arbeitgeber verneint, da es sich um einen einheitlichen Verhinderungsfall handelte. Der Arbeitgeber muss einem kranken Mitarbeiter das Entgelt nur bis zu sechs Wochen fortzahlen, auch wenn dieser wegen einer weiteren Diagnose erneut arbeitsunfähig wird.

  1. Es sei denn, die erste Krankheit war beim Auftreten der zweiten bereits beendet, entschied das BAG.
  2. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, einem Arbeitnehmer, der wegen einer Krankheit arbeitsunfähig ist, bis zu sechs Wochen das Gehalt weiterzuzahlen.
  3. Wie sieht es jedoch aus, wenn einer ersten Krankschreibung direkt oder innerhalb kürzester Zeit eine weitere Krankschreibung aufgrund einer neuen Krankheit folgt? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) zieht in diesem Fall seine Grundsätze zur Einheit des Verhinderungsfalls heran.

Der Arbeitgeber ist danach bei einer erneuten Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer weiteren Krankheit nur zu einer neuen Entgeltfortzahlung verpflichtet, wenn die erste Arbeitsunfähigkeit bereits beendet war, bevor die zweite Arbeitsunfähigkeit eintrat.

Wann beginnt neue Blockfrist bei gleicher Krankheit?

Wie lange gibt es Krankengeld? Für eine Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit mit derselben Diagnose erhalten Sie als Versicherte oder Versicherter maximal 78 Wochen Krankengeld innerhalb von 3 Jahren. Kommt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Diagnose hinzu (das heißt, 2 Diagnosen begründen zeitgleich die Arbeitsunfähigkeit), verlängert sich der Anspruch auf Krankengeld nicht.

  1. In die 78 Wochen Anspruchsdauer auf Krankengeld werden alle Tage einer Arbeitsunfähigkeit gerechnet, egal von wem in der Zeit eine Leistung bezogen wird.
  2. Erhalten Sie Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber oder Übergangsgeld von der Rentenversicherung während einer Rehabilitationsmaßnahme, ruht das Krankengeld.

Diese Zeiten werden auf die 78 Wochen angerechnet. Wenn Sie für Ihre Erkrankung bereits Verletztengeld bezogen haben, wird dies ebenfalls bei der Anspruchsdauer berücksichtigt. Den oben genannten 3-Jahres-Zeitraum nennt man Blockfrist. Diese beginnt, wenn erstmalig eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wird.

  1. An das Ende einer Blockfrist schließt sich immer unmittelbar die nächste Blockfrist an.
  2. Jede Diagnose setzt eine eigene Blockfrist in Gang.
  3. Es ist nicht so selten, dass eine Arbeitsunfähigkeit über die 78 Wochen Anspruchsdauer Krankengeld hinaus andauert.
  4. In diesem Fall spricht man bei Erreichen des Maximalanspruchs von „Aussteuerung» aus dem Krankengeld.
See also:  Ck-Wert Ab Wann GefHrlich?

Beispiel: Herr Schmidt ist vom 01.04.2021 bis 30.12.2022 arbeitsunfähig krank aufgrund einer Krebsdiagnose. Die Blockfrist beginnt also am 01.04.2021 und endet am 31.03.2024. In dieser Zeit kann er maximal für 78 Wochen, also für die Hälfte der Blockfrist, Krankengeld beanspruchen.

  1. Einen neuen Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Diagnose haben Sie erst wieder mit Beginn einer neuen Blockfrist.
  2. Hierfür müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein: 1.
  3. Zum einen darf in der Zwischenzeit mindestens 6 Monate keine Arbeitsunfähigkeit mit der „ausgesteuerten Diagnose» vorgelegen haben.2.

Zum anderen müssen Sie in diesem Zeitraum ebenfalls mindestens 6 Monate erwerbstätig gewesen sein oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestanden haben. Diese 6 Monate müssen nicht am Stück nachgewiesen werden. Ruhen heißt, dass Sie grundsätzlich den Anspruch auf Krankengeld haben, das Krankengeld aber nicht gezahlt wird.

  1. Das heißt aber nicht, dass Sie kein Geld bekommen.
  2. In den meisten Fällen ist eine andere Leistung vorrangig, zum Beispiel die Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber oder Ihre Arbeitgeberin, die Leistungsfortgewährung im Krankheitsfall durch die Agentur für Arbeit oder das Übergangsgeld durch die gesetzliche Rentenversicherung.

Wenn Sie Krankengeld erhalten, sind Sie gegenüber der Krankenkasse zur Mitwirkung verpflichtet. Zu Ihren Mitwirkungspflichten zählen beispielsweise die Angabe von Tatsachen, die für die Leistung erheblich sind, das persönliche Erscheinen zur mündlichen Erörterung des Sachverhaltes, die Durchführung von Untersuchungen oder die Mitwirkung bei Heilbehandlungen.

Das heißt aber nicht, dass Sie alles mit sich machen lassen müssen. Ihre Mitwirkungspflichten sind begrenzt. Ihre Krankenkasse darf nicht alles. Oftmals fühlen sich Menschen im Gespräch mit Krankenkassen oder Ärzten und Ärztinnen überfordert: Sie brauchen Unterstützung bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit ihrer Gesundheit.

Unser Ziel ist es, Betroffenen die Informationen zu liefern, die sie benötigen, um sich zurechtzufinden und selbst die für sie beste Entscheidung zu treffen. Die Informationstexte auf unserer Homepage sollen dazu einen Beitrag leisten. Jeder Text durchläuft einen strengen mehrstufigen Prozess, damit die Qualität der Informationen gesichert ist.

  • Auch für unsere Texte gelten unsere Beratungsgrundsätze: neutral, unabhängig, wissenschaftlich basiert.
  • Für gesundheitliche Informationen arbeiten wir nach den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin.
  • Dabei greifen wir in der Regel auf bereits aufbereitete hochwertige Information zurück, zum Beispiel auf die Texte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und AWMF-Leitlinien.

Sozial- und gesundheitsrechtliche Themen basieren auf sogenannten Primärquellen wie Gesetzen, Verwaltungsvorschriften oder Bundestagsdrucksachen. Die verwendeten Quellen sowie den Stand der letzten Aktualisierung geben wir am Ende des Textes an. Unser Anspruch ist es verständliche Texte für alle Menschen zu schreiben.

Um unserem Ziel gerecht zu werden, binden wir medizinische beziehungsweise juristische Laien als Testleser ein, bevor wir die Texte veröffentlichen. Die Texte sind sachlich und frei von rechtlichen und gesundheitsbezogenen Wertungen. Wir aktualisieren unsere Texte zeitnah, wenn dies erforderlich ist, und prüfen alle Texte mindestens einmal jährlich.

zur Erstellung und Präsentation von gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Informationen in der Patientenberatung der UPD. Bitte beachten Sie: Unsere Informationstexte und unsere individuelle Beratung dienen dazu, gesundheitliche und gesundheitsrechtliche Inhalte zu vermitteln, Zusammenhänge zu erläutern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Kann man zweimal Krankengeld bekommen?

Fazit – Innerhalb von drei Jahren erhalten Sie also maximal 78 Wochen Krankengeld. Einzige Ausnahme ist hier das Hinzutreten einer völlig neuen Krankheit – und auch nur dann, wenn beide Erkrankungen in keinem Verhältnis zueinander stehen. Außerdem dürfen Sie nicht krankgeschrieben sein, wenn die neue “Malaise” erstmals aktenkundig wird.

Was ist eine Blockfrist bei Krankengeld?

4. Dauer – (§ 48 SGB V) Krankengeld gibt es wegen derselben Krankheit für eine maximale Leistungsdauer von 78 Wochen (546 Kalendertage) innerhalb von je 3 Jahren ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Bei den 3 Jahren handelt es sich um die sog. Blockfrist,

Eine Blockfrist beginnt mit dem erstmaligen Eintritt der Arbeitsunfähigkeit für die ihr zugrunde liegende Krankheit. Bei jeder Arbeitsunfähigkeit wegen einer anderen Erkrankung beginnt eine neue Blockfrist. Es ist möglich, dass mehrere Blockfristen nebeneinander laufen. ” Dieselbe Krankheit ” heißt: identische Krankheitsursache.

Es genügt, dass ein nicht ausgeheiltes Grundleiden Krankheitsschübe bewirkt. Die Leistungsdauer verlängert sich nicht, wenn während der Arbeitsunfähigkeit eine andere Krankheit hinzukommt. Es bleibt bei maximal 78 Wochen. Die 6 Wochen Entgeltfortzahlung werden bei den 78 Wochen mitgezählt.

Wie oft Krankengeld bei verschiedenen Krankheiten?

Wird der Arbeitnehmer kurzfristig hintereinander wegen verschiedener Krankheiten arbeitsunfähig, besteht jeweils ein Anspruch auf bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Dies gilt selbst dann, wenn die zweite Erkrankung unmittelbar nach Abschluss der ersten Arbeitsunfähigkeit eintritt (Beispiel 9).

Wie lange darf man mit der gleichen Krankheit krank sein?

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – wie lange zahlt der Arbeitgeber? – Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren kranken Mitarbeitern bis zur Dauer von sechs Wochen bzw.42 Kalendertagen ihren vollen Lohn zu zahlen. Diese Dauer gilt in der Regel für jede neue Krankheit neu – unabhängig davon, ob Sie zwischendurch gearbeitet haben.

  1. Brechen Sie sich etwa ein Bein, wofür Sie krankgeschrieben werden, und erkranken dann an ihrem ersten Arbeitstag an einer Grippe, wofür Sie der Arzt erneut krankschreibt, stehen ihnen nochmals sechs Wochen Lohnfortzahlung zu.
  2. Anders sieht es aus, wenn Sie noch während Ihrer Krankschreibung an einer weiteren Krankheit erkranken.

Dann verlängert sich die Lohnfortzahlung nicht. Werden Sie wegen derselben Krankheit innerhalb von sechs Monaten erneut arbeitsunfähig, haben Sie leider keinen Anspruch mehr auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – hier müssen Sie nach den sechs Wochen Lohnfortzahlung Krankengeld von der Krankenkasse beantragen.

Wie wirkt sich das Krankengeld auf die Rente aus?

Wie viele rentenpunkte bei Krankengeld? – 19.11.2012, 11:54 von Hallo, gibt es Unterschiede bei der Berechnung der Entgeltpunkte zwischen dem Bezug von Arbeitslohn und Krankengeld? Konkret: Bekomme ich für 10.000 EUR Arbeitslohn genausoviele Entgeltpunke wie bei 10.000 EUR Krankengeld? Desweiteren würde ich gerne wissen, ob ich während des Bezugs einer teilweisen Erwerbsminderungsrente auch Entgeltpunkte auf meinem Rentenkonto gutgeschrieben bekomme.

Vielen Dank und Gruß, Dancer 19.11.2012, 13:28 von Die Berechnung der Entgeltpunkte erfolgt immer gleich (individuelles Entgelt/Beitragsbemessungsgrundlage geteit durch Durchschnittsentgelt). Die Frage ist, was ist die Bemessungsgrundlage? Beim Arbeitsentgelt sind es in Ihrem Fall die 10.000 Euro, für das Krankengeld sind es 80% des Bemessungsentgeltes, aus dem das Krankengeld berechnet wird.

Wenn Sie also tatsächlich 10.000 Euro KG bekommen, ist das Bemessungsentgelt mit Sicherheit höher. Wenn allerdings die KK als Bemessungsentgelt 10.000 Euro ansetzt, wird für die Berechnung des Entgeltpunktes von 80% davon, also 8000 Euro ausgegangen, unabhängig davon, wie hoch der Zahlbetrag des KG ist.D.h.

  1. Einfach gesprochen, wenn Sie Krankengeld beziehen, werden Beiträge nur in Höhe von 80% der vorherigen Beiträge eingezahlt und es ergeben sich nur 80% der vorherigen Entgeltpunkte.
  2. Der Bezug einer Rente wg. teilw.
  3. EM führt bei der Berechnung der anschließenden (Alters)rente zum Entstehen einer Anrechnungszeit, die auch mit Entgeltpunkten versehen wird (Gesamtleistungsbewertung).

Wenn neben der teilweisen EM -Rente noch Beiträge gezahlt werden, werden diese auch in EP umgerechnet. Treffen die EP für die Anrechnungszeit und für die gezahlten Beiträge zeitlich zusammen, wird der günstigere Wert berücksichtigt.19.11.2012, 14:37 Experten-Antwort Der Entgeltpunktwert, der aufgrund eines Krankengeldbezuges bei der Rentenberechnung berücksichtigt wird, ist aus dem von “Feli” genannten Grund jeweils niedriger als der Entgeltpunktwert, der für den unmittelbar vorangehende Entgeltbezug zu berücksichtigen ist.

Die bei der Erwerbsminderungsrente berücksichtigte Zurechnungszeit wird bei der Berechnung der Altersrente als Anrechnungszeit bewertet (siehe Beitrag von “Feli”).19.11.2012, 14:53 von Wenn der Arbeitgeber an die DRV 10.000 Euro als Verdienst meldet und die KK an die DRV 10.000 als Krankengeld, erfolgt die Berechnung der Entgeltpunkte in gleicher Weise, ergeben sich gleich viel Entgeltpunkte.

Unterstellt allerdings, dass beide Leistungen nicht fuer einen gleichen Zeitraum angefallen sind, weil dann evtl. die Beitragsbemessungsgrenze eine Rolle spielt. Zutreffend ist, das wahrend des Bezugs einer teilweisen oder auch vollen Erwerbsminderungsrente rentenversicherungspflichtige Entgelte dem Versicherungskonto gutgeschrieben werden, egal, woher sie stammen.20.11.2012, 16:01 von Zitiert von: Dancer Hallo, gibt es Unterschiede bei der Berechnung der Entgeltpunkte zwischen dem Bezug von Arbeitslohn und Krankengeld? Konkret: Bekomme ich für 10.000 EUR Arbeitslohn genausoviele Entgeltpunke wie bei 10.000 EUR Krankengeld? Desweiteren würde ich gerne wissen, ob ich während des Bezugs einer teilweisen Erwerbsminderungsrente auch Entgeltpunkte auf meinem Rentenkonto gutgeschrieben bekomme.

Vielen Dank und Gruß, Dancer Beherrsche leider nur die Grundrechenarten und sehe es so: Für 2012 vorerst in West bei 32446 Durchschnittsverdienst Brutto ein Entgeltpunkt und 28,07 Euro Rentenwert.28,07 : 32446 x 10000 Euro 8,65 RW. Krankengeld 10.000 angerechnet mit 80% 28,07 : 32446 x 8000 6,92 RW. MfG.21.11.2012, 02:26 von Lieber Konrad, die Grundrechenarten beherrschen ist die eine Seite der Medaille, man muss auch lesen koennen.

See also:  Wann Kommt Das Neue Cod 2022?

Wenn die Krankenkasse 10.000 Euro an die DRV meldet, dann entsprechen die 10.000 Euro 80% und dann ergeben sich auch die gleichen Entgeltpunkte.22.11.2012, 12:36 von Vielen Dank für die Antworten. Die 10.000 EUR sind ein bisschen hoch und auch nur als Beispiel zu verstehen.

  1. Was ich jetzt noch in Erfahrung bringen muss ist, wie die Krankenkasse auf den Betrag kommt, die sie der DRV meldet.
  2. Das läuft ja über eine fiktive Berechnungsgrundlage oder so.
  3. Vielleicht hat ja noch jemand einen Tip für mich, wo die Berechnung irgendwo im Web erklärt wird.
  4. Vielen Dank und Gruß, Dancer 22.11.2012, 15:24 von Lesen Sie § 47 SGB V oder fragen einfach mal bei Ihrer Krankenkasse nach.23.11.2012, 10:20 von Zitiert von: Jockel Lesen Sie § 47 SGB V oder fragen einfach mal bei Ihrer Krankenkasse nach.

Hallo Jockel, ich suche nicht die Berechnung des Krankengeldes sondern der daraus erfolgten Meldung eines Betrages an die Rentenversicherung. Wie lassen sich diese Beträge vom Krankengeld ableiten? 23.11.2012, 11:30 von,na dann halt hier: §166 SGB VI : 2b.bei Personen, die Krankengeld nach § 44a des Fünften Buches beziehen, das der Leistung zugrunde liegende Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen; wird dieses Krankengeld nach § 47b des Fünften Buches gezahlt, gilt Nummer 2,

Was ist eine Wiederholungserkrankung?

Fortsetzungserkrankung / Wiederholungserkrankung – Fachanwalt für Arbeitsrecht in Mainz und Wiesbaden Fortsetzungserkrankung Der Begriff Fortsetzungserkrankung entstand des Entgeltfortzahlungsgesetzes. Es wird zwischen Fortsetzungserkrankung und Wiederholungserkrankung unterschieden.

  1. Bei einer Fortsetzungserkrankung wird der mehrmals aufgrund derselben arbeitsunfähig.
  2. Bei der Wiederholungserkrankung ist der arbeitsunfähig aufgrund der gleichen Art von (z.B.
  3. Erkältung) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes.
  4. Bei einer Fortsetzungserkrankung muss grundsätzlich der Arbeitgeber einmalig für sechs Wochen gewähren.

Bei einer Wiederholungskrankheit ist für jeden Fall der jeweils für sechs Wochen zu gewähren. Es ist daher entscheidend für den, ob eine Fortsetzungserkrankung oder vorliegt. Dies insbesondere, da das Krankengeld von den Krankenkassen erheblich unter der liegt.

Wann wieder Erstbescheinigung?

Wann muss die Folgebescheinigung der Krankmeldung beim Arbeitgeber vorliegen bzw. bei der Krankenkasse eingegangen sein? – Es existieren keine gesetzlichen Regelungen dazu, wann die nach der Arbeitsunfähigkeits­bescheinigung (AU) benötigte Folgebescheinigung beim Arbeitgeber eingegangen sein muss,

  1. Gängig sind in der Regel drei Tage nach Ablauf der Erstbescheinigung,
  2. Genauere Vorschriften können sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag, einem Tarifvertrag oder einer Betriebsverordnung ergeben.
  3. Anders verhält es sich jedoch mit der Frist, innerhalb der die nach der Krankmeldung notwendige Folgebescheinigung bei der Krankenkasse vorliegen muss.

Hier ist ein Zeitraum von einer Woche nach dem jeweiligen Arztbesuch maßgeblich. Bedenken Sie jedoch: Es zählt nach der Krankmeldung bei der Folgebescheinigung nicht das Datum des Poststempels, sondern in der Regel der Eingangsstempel der Krankenkasse, ( 179 Bewertungen, Durchschnitt: 4,01 von 5) Loading.

Soll man sich nach Aussteuerung weiter krank schreiben lassen?

Was tun, wenn das Krankengeld ausläuft? Tipps und wie es nach dem Krankengeld weiter geht Sa.10.00 bis 16.00 Uhr”,”primaryButtonType”:”Form”,”primaryButtonLabel”:”Rückruf vereinbaren”,”primaryButtonTarget”:”callback-form”,”secondaryButtonType”:”Link”,”secondaryButtonTarget”:”/startseite/kontakt/alle-servicenummern”},,, ] data-root-path=/ data-phone-number=0511 670 50 100 data-disable-login-tab=true data-austria=false data-bav=false data-contact-navigation-label=Kontakt & Service data-referral-page=/kundenservice/freunde-werben-freunde data-assistant-avatar=/resources/assets/images/assistant-portrait.png> Eine Erkrankung ist ein Einschnitt ins Leben. Doch häufig kommen zu den körperlichen und seelischen Beschwerden finanzielle Probleme hinzu. Nach 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit sind Sie zunächst durch das Krankengeld abgesichert. Doch was sollten Sie tun, wenn das Krankengeld ausläuft? Was bekommt man nach dem Krankengeld? Hilft eine ? Und wann haben Sie Anspruch auf Erwerbsminderungsrente? Wir geben Ihnen nützliche Tipps und Antworten zu allen wichtigen Fragen rund um das Krankengeld. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt versicherungspflichtigen Angestellten Krankengeld, wenn sie länger als sechs Wochen aufgrund derselben Erkrankung krankgeschrieben sind. Nach diesem Zeitraum endet die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Die Höhe des Krankengelds richtet sich nach dem Arbeitsentgelt, wobei die Betroffenen maximal 90 Prozent Ihres Nettogehalts bekommen können.

Die Lohnsteuerklasse und die Anzahl der Kinder (“Kinderlosenzuschlag”) fließen in die Berechnung der Höhe der Leistungen mit ein. Das Krankengeld erhalten Sie maximal 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren (“Blockfrist”) pro einzelner Erkrankung. Sie müssen dabei nicht an einem Stück krankgeschrieben sein – die Zeiträume werden addiert.

Für einen Anspruch auf eine Krankengeldzahlung muss das Arbeitsverhältnis mit Ihrem Arbeitgeber zu Beginn Ihres krankheitsbedingten Ausfalls mindestens 4 Wochen bestehen. Selbstständige können sich freiwillig versichern, um im Krankheitsfall Krankengeld zu erhalten.

Nach 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit erhalten Sie ein Schreiben Ihres Arbeitgebers, in dem er oder sie Ihnen das Enddatum der Entgeltfortzahlung und die Höhe Ihres Gehalts mitteilt. Daraufhin bekommen Sie ein Schreiben von Ihrer Krankenkasse mit den Unterlagen zur Beantragung des Krankengelds. Diese Formulare sollten von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ausgefüllt werden.

Teilweise muss auch der Arbeitgeber ein Formblatt ausfüllen. Senden Sie daraufhin die ausgefüllten Unterlagen zurück an Ihre Krankenkasse. Haben Sie eine abgeschlossen, tritt diese in Kraft, wenn Sie eine Berufsunfähigkeit von mindestens 50 Prozent für voraussichtlich 6 Monate von einem Arzt oder einer Ärztin Ihrer Wahl prognostiziert bekommen haben und der Zustand anhält.

  • Die Versicherung prüft diesen Nachweis anschließend und fordert ggf.
  • Weitere Gutachten an.
  • Wichtig zu wissen: Berufsunfähigkeit wird üblicherweise nicht mit Arbeitsunfähigkeit gleichgesetzt.
  • Wir von der Hannoversche bieten jedoch die beiden Tarife Plus und Exklusiv an, in denen es keinen Unterschied zwischen AU und BU gibt.

Bereits nach 6 Monaten nachgewiesener Arbeitsunfähigkeit (mit AU-Scheinen) bekommen Sie Ihre BU-Rente ausbezahlt. Sind Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeitsfähig, ist auch die Erwerbsminderungsrente eine Option. Für den Erhalt von Erwerbsminderungsrente nach 78 Wochen Krankenzeit müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

Sie haben die Altersgrenze für die reguläre Rente noch nicht erreicht. Sie sind aufgrund der Erkrankung nicht in der Lage, mehr als 3 Stunden täglich zu arbeiten. Können Sie mindestens 3, aber nicht mehr als 6 h täglich arbeiten, haben Sie Anspruch auf eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Ihre gesundheitliche Situation hat sich trotz einer absolvierten medizinischen Reha-Maßnahme nicht verbessert. Sie haben in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre lang Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt.

Erkundigen Sie sich frühzeitig bei Ihrer Krankenkasse darüber, ob Sie Anspruch auf Erwerbsminderungsrente haben. Waren Sie vor der Erkrankung mindestens 12 Monate versicherungspflichtig angestellt? Dann haben Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Dieses beträgt in der Regel 60 Prozent Ihres Nettogehalts.

Ist Ihr Arbeitsvertrag befristet? Melden Sie sich in diesem Fall spätestens 3 Monate vor dem Ablauf der Vertragsfrist bei der Arbeitsagentur. Sonst wird Ihr Arbeitslosengeld gesperrt. Auch, wenn Ihr Verfahren über Erwerbsminderung beginnt, sollten Sie Arbeitslosengeld beantragen. Das Verfahren rund um den Rentenantrag und die Prüfung Ihrer Erwerbsfähigkeit durch den Rentenversicherungsträger kann unter Umständen andauern.

Sie können in der Zeit vor der Entscheidung und vor dem Erhalt der ersten Rente ALG I erhalten. Das Gleiche gilt, wenn Sie einen Antrag auf eine Reha-Maßnahme gestellt haben. Sollte Ihre Arbeitsunfähigkeit enden und die Beschäftigung bei Ihrem vorherigen Arbeitgeber beendet sein, sollten Sie sich ebenfalls der Agentur für Arbeit melden.

  • Sind Sie nach der Krankenzeit arbeitslos, entscheidet das Arbeitsamt über die Fortzahlung des regulären Arbeitslosengelds in der gleichen Höhe.
  • Die Rentenversicherung empfiehlt, sich auch nach der Aussteuerung weiter Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen zu lassen – also nach Ablauf der 78 Wochen, in denen Sie Krankengeld erhalten haben (“Nahtlosigkeitsregelung”).

Durch diese Nahtlosigkeit können die Zeiten in Ihrem Rentenkonto angerechnet werden. Die Bedingung dafür ist jedoch, dass keine Lücke von mindestens einem Kalendermonat zwischen dem Ende der letzten Beschäftigung und den Zeiten des Krankengeldbezuges vorliegt.

Eine langwierige Erkrankung zehrt an den Nerven, und wenn dazu noch finanzielle Sorgen kommen, macht es das nicht einfacher. Doch es gibt Möglichkeiten, sich für diesen Fall vorzubereiten. Eine davon ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die Sie nach den 78 Wochen Krankengeld oder – mit unseren Tarifen Plus und Exklusiv – auch bei einer (temporären) Arbeitsunfähigkeit finanziell auffängt.

Auch der Bezug von Arbeitslosengeld I oder Erwerbsminderungsrente ist nach Ende des Krankengeldanspruchs möglich. Wichtig ist hierbei, dass Sie sich rechtzeitig bei der Rentenversicherung oder beim Arbeitsamt melden. Denn wenn Sie sich bereits frühzeitig erkundigen und absichern, können Sie sich vollständig auf Ihren Heilungsprozess konzentrieren.

Was passiert nach 18 Monaten Krankheit?

Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf Krankengeld, das ihm von der Krankenkasse gezahlt wird, endet nach 78 Wochen. Danach erhalten die Betroffenen das sogenannte Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit.

See also:  Fasten Ab Wann Wird Fett Abgebaut?

Wer bekommt 90% Krankengeld?

So viel Geld gibt es, wenn Du lange krank bist – Aktualisiert am 04. Januar 2023 Das Wichtigste in Kürze

  • Krankengeld zahlt Deine gesetzliche Kran­ken­kas­se, wenn Du wegen derselben Krankheit länger als sechs Wochen krankgeschrieben bist. Davor bekommst Du eine Lohnfortzahlung von Deinem Arbeitgeber.
  • Du erhältst maximal 90 Prozent Deines Nettogehaltes als Krankengeld – als Arbeitnehmer höchstens 72 Wochen lang.
  • Selbstständige können freiwillig Krankengeld versichern.

So gehst Du vor

  • Schick die Krankschreibung sofort an Deine Kasse und Deinen Arbeitgeber.
  • Wie Du berechnest, wie viel Krankengeld Du bekommst, erklären wir in diesem Abschnitt,
  • Lehnt Deine Kran­ken­kas­se es ab, Krankengeld zu zahlen, solltest Du Widerspruch einlegen,
  • Kläre gerade bei langer Krankheit rechtzeitig, wie es nach dem Krankengeld weitergeht.

Komplizierter Beinbruch, Autounfall oder eine schwere Infektion – nach einem solchen gesundheitlichen Tiefschlag ist an Arbeiten oft nicht zu denken. Die gute Nachricht ist: Du musst Dir als Arbeitnehmer um Deine Finanzen erst einmal keine Sorgen machen und kannst in Ruhe gesund werden.

Kann man zwei verschiedene Krankmeldungen haben?

Ist ein Arbeitnehmer länger arbeitsunfähig krank und entsprechend krankgeschrieben, muss der Arbeitgeber ihn bis zu sechs Wochen lang dennoch weiter und in vollem Umfang bezahlen. Der Arbeitnehmer hat einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Stellt sich die Frage: Kann ein Arbeitnehmer diesen Anspruch zweimal geltend machen, wenn er nach einer Erkrankung direkt wieder, aber anders erkrankt? Darüber urteilte das Bundesarbeitsgericht ( BAG Urteil v.11.12.2019, Az.: 5 AZR 505/18 ). Arbeitsunfähig krank – Anspruch auf Entgeltfortzahlung Das deutsche Arbeitsrecht schreibt Arbeitnehmerschutz groß.

Wird ein Arbeitnehmer so krank, dass er nicht mehr arbeiten kann („arbeitsunfähig krank”), muss sein Arbeitgeber ihn dennoch weiterbezahlen, als würde er zur Arbeit kommen. Denn gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer haben gemäß § 3 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz) einen gesetzlichen Anspruch auf sog.

  1. Entgeltfortzahlung.
  2. Dabei gilt aber: Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung ist auf eine Dauer von sechs Wochen je Erkrankung begrenzt.
  3. Ist man also sechs Wochen arbeitsunfähig krank, wird gesund und erkrankt unmittelbar danach an einer anderen Erkrankung, die zur Arbeitsunfähigkeit führt, kann man als Arbeitnehmer erneut Anspruch auf Entgeltfortzahlung für sechs Wochen haben.

Das gilt jedoch nur, wenn die erste Erkrankung beendet war, wenn die neue Erkrankung begann. Beweispflichtig für diesen Umstand ist der Arbeitnehmer. Altenpflegerin vor dem BAG Das BAG urteilte in einem Fall, in dem eine Altenpflegerin ihren Arbeitgeber auf Entgeltfortzahlung verklagt hatte.

Der Arbeitgeber hatte ihr Arbeitsentgelt nicht freiwillig weiterbezahlt, als sie nach einer ersten langen Erkrankung direkt im Anschluss erneut arbeitsunfähig krank war. Die Frau war zunächst wegen psychischer Probleme 12 Wochen arbeitsunfähig krankgeschrieben. Einen Tag nachdem diese Krankschreibung endete, war eine Operation angesetzt.

Diese hatte zur Folge, dass die Frau wiederum arbeitsunfähig krank war und am letzten Tag der ersten Arbeitsunfähigkeit für sechs Wochen krankgeschrieben wurde. Für diesen Zeitraum nach der Operation bezahlte der Arbeitgeber kein Gehalt, die Krankenkasse kein Krankengeld.

Der Arbeitgeber war der Auffassung, dass es sich bei der Erkrankung der Arbeitnehmerin nicht um zwei Erkrankungen handelte, sondern um einen sog. „einheitlichen Verhinderungsfall”. Deshalb bestünde kein Anspruch auf eine weitere Entgeltfortzahlung. Während der ersten Erkrankung war der Arbeitgeber seiner Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung hingegen ordnungsgemäß nachgekommen.

Urteil des BAG Letztlich behielt der Arbeitgeber Recht: Das BAG entschied im Sinne des Arbeitgebers. Die klagende Altenpflegerin hatte keinen Anspruch auf eine zweite Phase der Entgeltfortzahlung in diesem konkreten Fall. Falls – wie in diesem Fall – zwei Erkrankungen zeitlich eng beieinander liegen, muss der Arbeitnehmer den Beweis antreten, dass die erste Arbeitsunfähigkeit beendet war, als die anschließende Arbeitsunfähigkeit begann.

  • Das gelang der Arbeitnehmerin in diesem Fall allerdings nicht – der Arbeitgeber erhielt mit seiner Rechtsauffassung Recht.
  • Auswirkungen auf die Praxis Zwei unterschiedliche Erkrankungen, die jeweils zur Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitsnehmers führen, können zwei getrennte Ansprüche auf Entgeltfortzahlung auslösen.

Bedingung ist dafür allerdings, dass

es sich um unterschiedliche Erkrankungen handeltder Arbeitnehmer beweisen kann, dass die erste Erkrankung zu Beginn der zweiten Erkrankung bzw. Krankschreibung überstanden war. Gelingt dieser Beweis nicht, kann der Anspruch auf eine zweite Phase der Entgeltfortzahlung entfallen, selbst wenn die Voraussetzungen dafür vorgelegen hätten.

Waren Sie länger krankgeschrieben, haben Entgeltfortzahlung erhalten und sind nach Ende der ersten Erkrankung erneut arbeitsunfähig erkrankt, haben Sie eventuell erneut Anspruch auf EFZ. Ich unterstütze Sie gerne dabei diesen Anspruch zu prüfen und nötigenfalls gegen Ihren Arbeitgeber – auch vor dem Arbeitsgericht – durchzusetzen.

Wann beginnt bei Krankengeld die 3 Jahresfrist wieder neu?

4. Dauer – (§ 48 SGB V) Krankengeld gibt es wegen derselben Krankheit für eine maximale Leistungsdauer von 78 Wochen (546 Kalendertage) innerhalb von je 3 Jahren ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Bei den 3 Jahren handelt es sich um die sog. Blockfrist,

Eine Blockfrist beginnt mit dem erstmaligen Eintritt der Arbeitsunfähigkeit für die ihr zugrunde liegende Krankheit. Bei jeder Arbeitsunfähigkeit wegen einer anderen Erkrankung beginnt eine neue Blockfrist. Es ist möglich, dass mehrere Blockfristen nebeneinander laufen. ” Dieselbe Krankheit ” heißt: identische Krankheitsursache.

Es genügt, dass ein nicht ausgeheiltes Grundleiden Krankheitsschübe bewirkt. Die Leistungsdauer verlängert sich nicht, wenn während der Arbeitsunfähigkeit eine andere Krankheit hinzukommt. Es bleibt bei maximal 78 Wochen. Die 6 Wochen Entgeltfortzahlung werden bei den 78 Wochen mitgezählt.

Was passiert wenn man nach 18 Monaten Krankengeld?

Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf Krankengeld, das ihm von der Krankenkasse gezahlt wird, endet nach 78 Wochen. Danach erhalten die Betroffenen das sogenannte Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit.

Wie lange bekommt man Krankengeld bei psychischer Erkrankung?

Nachfolgend eine Linkliste mit finanziellen und weiteren Hilfen, die bei Depressionen infrage kommen können:

Leistungen und Hilfen Nähere Ausführung im Zusammenhang mit Depressionen
Entgeltfortzahlung Sie können bis zu 6 Wochen Entgeltfortzahlung erhalten, wenn Sie wegen der Depression nicht arbeiten können.
Krankengeld Sind Sie länger als 6 Wochen arbeitsunfähig, endet die Entgeltfortzahlung und die Krankenkasse zahlt Krankengeld.
Medizinische Rehabilitation Berufliche Reha > Leistungen Die Auswirkungen der Depression können eine medizinische Reha erforderlich machen. Die Reha-Maßnahmen können ambulant oder stationär erfolgen. Zudem kann eine berufliche Reha dabei helfen, Ihren Arbeitsplatz zu erhalten oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu meistern.
Übergangsgeld Übergangsgeld kann Ihre einkommenslose Zeit während einer Reha überbrücken.
Arbeitslosengeld > Nahtlosigkeit Endet Ihr Anspruch auf Krankengeld und sind Sie wegen der Depressionen weiterhin arbeitsunfähig, können Sie Arbeitslosengeld beantragen. Wegen der Nahtlosigkeitsregelung können Sie das Arbeitslosengeld trotz Krankheit bekommen, solange die Rentenversicherung bei Ihnen (noch) keine volle Erwerbsminderung festgestellt hat.
Arbeitslosengeld Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit Arbeitslosengeld ist die reguläre Leistung bei Arbeitslosigkeit. Dafür müssen Sie aber der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen, was aber bei Depressionen nicht immer der Fall ist. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie auch bei Arbeitsunfähigkeit Arbeitslosengeld bekommen.
Wohngeld Bei geringem Einkommen können Sie Wohngeld als Zuschuss zur Miete beantragen.
Grundsicherung für Arbeitsuchende Bürgergeld Leistungen, wenn Einkommen und Vermögen nicht zum Leben reicht, z.B. wegen teilweiser Erwerbsminderung, Teilzeitarbeit oder Arbeitslosigkeit.
Rente Erwerbsminderungsrente Sind Sie aufgrund der Depressionen in Ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen Erwerbsminderungsrente in individuell errechneter Höhe beziehen.
Sozialhilfe Voraussetzungen – Höhe” href=”https://localhost/hilfe-zum-lebensunterhalt.html”>Hilfe zum Lebensunterhalt Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Sozialhilfe können Sie ggf. bekommen, wenn

Sie wegen der Depressionen nur noch unter 3 Stunden erwerbsfähig sind und keine Erwerbsminderungsrente bekommen oder Ihre Erwerbsminderungsrente zu niedrig ist.

“Hilfe zum Lebensunterhalt” und “Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung” sind Leistungen der Sozialhilfe.

Zuzahlungsbefreiung Krankenversicherung Zuzahlungsbefreiung für chronisch Kranke Als Erwachsene müssen Sie zu zahlreichen Medikamenten, Therapien und Klinikaufenthalten Zuzahlungen leisten. Wenn Sie im Laufe eines Kalenderjahres bestimmte Belastungsgrenzen erreichen, können Sie sich von den Zuzahlungen der Krankenkasse befreien lassen. Unter Umständen können Depressionen als chronische Krankheit gewertet werden, was Ihre Belastungsgrenze halbiert.
Depressionen > Behinderung Leistungen für Menschen mit Behinderungen Bei einer ausgeprägten Depression kann Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ein Grad der Behinderung (GdB) zuerkannt werden. Je nach Höhe des GdB können Sie damit verschiedene Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen.
Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche Kinder und Jugendliche können unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen wie z.B. Lerntherapie, Inklusionsbetreuung oder Schulbegleitung in Anspruch nehmen.
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung Die Eingliederungshilfe umfasst verschiedene Leistungen, um Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.

Weitere hilfreiche Informationen, z.B. zur Psychotherapie und Behandlung, finden Sie unter Depressionen, Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auch in unserem Ratgeber Depressionen,