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Ab Wann Wird Betriebsrente Ausgezahlt?

Ab Wann Wird Betriebsrente Ausgezahlt
Aktuell beträgt das durchschnittliche Rentenalter 65-67 Jahre. Es gibt die Möglichkeit, die Betriebsrente bereits ab dem 62. Geburtstag ausbezahlt zu bekommen. Für Verträge vor 2012 kann eine Auszahlung der Betriebsrente bereits ab dem 60.

Wann bekomme ich die Betriebsrente ausgezahlt?

Zusammenfassung. Die Betriebsrente wird mit Renteneintritt, in der Regel also mit 67 Jahren, ausgezahlt.

Was passiert mit der Betriebsrente wenn man früher in Rente geht?

Bei Altersrenten, die vor der Regelaltersrente beginnen, nimmt die gesetzliche Rentenversicherung derzeit für jeden Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme eine Kürzung von 0,3 Prozent – maximal bis zu 18 Prozent – vor. Die Betriebsrente der Zusatzversorgung mindert sich bei vorzeitiger Inanspruchnahme entsprechend der Abschläge in der gesetzlichen Rentenversicherung, nach derzeitigem Recht höchstens jedoch um 10,8 Prozent.

Kann man sich die Betriebsrente vorzeitig auszahlen lassen?

Grundsätzlich ist die Auszahlung der Betriebsrente an den Eintritt in die Rente gebunden. Sich die bAV vorzeitig auszahlen zu lassen ist in Ausnahmefällen nur bei einer Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds möglich.

Wie hoch ist die Betriebsrente nach 10 Jahren?

Rechner: Betriebsrente ohne ETFs und Indexfonds

Jahreswert bAV mit 5,5 % Rendite & 0,7 % Gebühren bei ETFs und Indexfonds
nach einem Jahr 1.230,77 €
nach 5 Jahren 6.769,19 €
nach 10 Jahren 15.313,21 €
nach 15 Jahren 26.097,40 €

Wann kann ich meine Betriebsrente in Anspruch nehmen?

Kurz & knapp: Betriebsrente – Was genau ist eine Betriebsrente? Bei einer Betriebsrente handelt es sich um jegliche finanziellen Leistungen, die der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer in Bezug auf die Altersvorsorge zusichert. Dies schließt nicht nur die Zahlung einer entsprechenden Rente ein, sondern außerdem eine Hinterbliebenen- sowie eine Invaliditätsversorgung.

Betriebsrenten werden auch als betriebliche Altersvorsorge (bAV) bezeichnet. Grundsätzliches wird die Betriebsrente nicht auf die gesetzliche Rente angerechnet. Wie funktioniert das mit der Betriebsrente? Die Beiträge für die Betriebsrente übernimmt entweder der Arbeitgeber komplett oder der Arbeitnehmer zahlt von seinem monatlichen Gehalt (brutto) fortlaufend eine im Vorfeld festgesetzte Summe ein (Entgeltumwandlung).

Seit 2019 muss sich der Chef bei neu abgeschlossenen Verträgen verpflichtend mit 15 Prozent an der Entgeltumwandlung beteiligen, sofern er dadurch Sozialversicherungsbeiträge einspart. Seit 2022 gilt diese Vorschrift auch für bereits bestehende Verträge.

Wie viel Betriebsrente bekomme ich? In Deutschland liegt die Höhe der Betriebsrenten zwischen 4,4 und 4,8 Prozent der letzten monatlichen Vergütung, Möchten Sie selbst berechnen, wie viel Ihnen als angehender Betriebsrentner zusteht, können Sie sich an dieser Stelle darüber informieren, wie Sie genau vorgehen müssen.

Wann bekommt man die Betriebsrente? Die Betriebsrente wird normalerweise mit dem regulären Eintritt ins Rentenalter ausgezahlt, also gleichzeitig mit der gesetzlichen Rente. Das Renteneintrittsalter liegt allgemein bei 67 Jahren. Grundsätzlich können Betriebsrenten frühestens ab 60 Jahren ausgezahlt werden.

Wird Betriebsrente nachgezahlt?

Für die Beantragung der Betriebsrente gilt eine Ausschlussfrist von zwei Jahren. Das bedeutet, dass die Betriebsrente längstens zwei Jahre rückwirkend ab Antragseingang nachgezahlt wird. Bitte stellen Sie daher rechtzeitig einen Antrag.

Wie kommt man an seine Betriebsrente?

Betriebsrente beantragen beim Arbeitgeber – Die Betriebsrente können Sie beantragen, sobald Sie den endgültigen Bescheid der Deutschen Rentenversicherung bezüglich Ihrer Rente erhalten haben.

Diesen Bescheid müssen Sie so schnell wie möglich im Personalbüro Ihres Arbeitgebers vorlegen. Dort wird der Antrag auf Betriebsrente dann aufgenommen. Ihr Arbeitgeber wird den Antrag dann mitsamt den entsprechenden Unterlagen weiterleiten. Darum müssen Sie sich nicht selbst kümmern. Das gilt auch, wenn Sie schon länger nicht mehr bei Ihrem Arbeitgeber arbeiten. Weitergehende Informationen rund um das Thema Betriebsrente erhalten Sie übrigens in einem weiteren Artikel.

Betriebsrente nach Rentenbescheid beantragen (Bild: Pixabay)

Was bleibt von der Betriebsrente über?

Besteuerung der Betriebsrente in der Auszahlungsphase – Wer im Alter eine Betriebsrente bezieht, muss sie als Einkünfte voll versteuern. Ob man sich für eine vollständige oder teilweise Kapitalauszahlung oder aber eine lebenslange Rente entscheidet, spielt dabei keine Rolle.

  1. Eine Ausnahme bilden Direktversicherungen, die vor dem 1.
  2. Januar 2005 abgeschlossen worden sind.
  3. Hier ist die Auszahlung steuerfrei.
  4. Für alle anderen gibt es einen kleinen Trost: Sie haben als RentnerInnen in der Regel einen geringeren persönlichen Steuersatz.
  5. Der Grund: Sie müssen häufig von weniger Einkünften leben als während ihres Erwerbslebens.

Auch der „Altersentlastungsbetrag” mindert die Steuerlast der SeniorInnen. Jedoch wird er schrittweise herabgestuft, so dass RentnerInnen nur noch bis 2040 davon profitieren. Steuer-Freibetrag der Betriebsrente Seit 2020 gibt es Freibeträge für RentnerInnen, wodurch nur auf einen Teil der Betriebsrente Steuern anfallen.

Dieser Freibetrag liegt aktuell bei 169,75 Euro pro Monat. Nur auf den Betrag, der darüber liegt, musst du Steuern zahlen. Werbung Beispiel für die Auszahlung der Betriebsrente Lara bezieht eine monatliche Betriebsrente in Höhe von 150 Euro. Da sie damit unter dem Freibetrag von 169,75 Euro bleibt, braucht Lara keine Steuern zu zahlen.

Grundsätzlich hast du auch als Seniorin einen steuerfreien Versorgungsfreibetrag sowie einen Zuschlag zum Freibetrag. Der Versorgungsfreibetrag beträgt 13,6 Prozent, wenn du 2023 in Rente gehst, und sinkt jährlich um 0,8 Prozent, bis er 2040 gänzlich wegfällt.

Was bleibt von 300 Euro Betriebsrente?

Dieser wird jährlich angepasst. Das bedeutet: Wenn Sie Anspruch auf eine Betriebsrente von monatlich 300 Euro brutto haben, so sind davon in der Krankenversicherung nur 130,50 Euro beitragspflichtig. Hiervon gehen im Schnitt 16,2 Prozent ab. Das sind 21,14 Euro.

Wie hoch ist die Einmalzahlung der Betriebsrente?

Kapitalwahlrecht: Welche Varianten zur Auszahlung der Betriebsrente gibt es? Kapitalwahlrecht bedeutet, dass Sie entscheiden dürfen, ob Sie bis zu 30 % oder 100 % des Geldes aus der Betriebsrente als Einmalzahlung oder als monatliche Rente erhalten möchten.

Was bleibt von 800 Euro Betriebsrente übrig?

Wie die Bundesregierung im neuen Jahr Ruheständler bei den Beiträgen für die Krankenversicherung entlastet. Am Ende haben die Demonstrationen und die Briefe an die Bundestagsabgeordneten doch etwas geholfen. Von vielen noch unbemerkt hat die große Koalition sich bei ihrer Einigung auf eine neue Grundrente auch darauf verständigt, Betriebsrentner bei ihren Beiträgen für die Krankenkasse zu entlasten.

Seit 2004 ist für sie der volle Beitrag für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung fällig. Nun werden schon im nächsten Jahr Millionen entlastet. An diesem Donnerstag befasst sich der Bundestag mit dem Gesetz. Wer wie profitiert – die wichtigsten Fragen und Antworten. Was ist derzeit noch zu zahlen? Betriebsrentner mit Bezügen von bis zu 155,75 Euro monatlich sind von Beiträgen freigestellt.

Bei den 155,75 Euro handelt es sich aber um eine Freigrenze und um keinen Freibetrag: Wer nur mindestens einen Cent mehr bekommt, muss also auf seine gesamte Betriebsrente den vollen Krankenkassen- und Pflegebeitrag zahlen plus den Zusatzbeitrag für die Kasse.

Das wären bei einer Betriebsrente von genau 200 Euro und einem Rentner mit Kind im Durchschnitt immerhin 37 Euro im Monat. Was wird verbessert? Vom 1. Januar 2020 an soll ein Freibetrag von 159,25 Euro gelten, aber nur für die Krankenkassenbeiträge. Das heißt: Erst oberhalb der 159,25 Euro wird der Beitrag fällig, dann aber wieder in vollem Umfang und nicht mit der Hälfte wie bei Arbeitnehmern.

Bei den Beiträgen für die Pflegeversicherung gilt weiter die alte Freigrenze. Unterm Strich müsste der Betriebsrentner von seinen 200 Euro somit nur noch gut zwölf Euro für die Kassen abzwacken. Wer profitiert? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet vor: Ein Drittel der Betriebsrentner müsste künftig keinen Krankenkassenbeitrag mehr für seine Versorgungsbezüge zahlen.

  1. Bei einem weiteren Drittel wird sich der Betrag auf maximal 50 Prozent des bisherigen Beitrags belaufen.
  2. Ihre Betriebsrente liegt folglich maximal beim Doppelten des neuen Freibetrags, also bei bis zu 320 Euro monatlich.
  3. Diejenigen mit einer noch höheren Betriebsrente werden ebenfalls von der Reform profitieren, wenn auch nicht mehr so stark wie die mit geringeren Bezügen.
See also:  Ab Wann Sind Vapes?

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (AbA) sind freiwillig gesetzlich Krankenversicherte von der Regelung ausgenommen. Für private Krankenversicherte gilt das Gesetz ohnehin nicht. Insgesamt sollen vier Millionen der 6,5 Millionen Betriebsrentner von der Reform profitieren.

  1. Wann bleibt den Ruheständlern wirklich mehr von ihrer Rente übrig? Das Gesetz wird zum Jahresanfang geändert.
  2. Die 46 000 Zahlstellen für die vier Millionen Rentner müssen aber ihre Software umstellen.
  3. Das klappt frühestens zum 1.
  4. Juli 2020, womöglich auch erst Anfang 2021.
  5. Die Rentner werden in der ersten Hälfte des neuen Jahres ganz sicher nichts auf ihrem Konto merken”, sagt Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der AbA.

Beiträge zurück gebe es dann rückwirkend. Nötig sei dafür ein automatisiertes Erstattungsverfahren, sagt Stiefermann. Wie sieht es bei denjenigen aus, die ihre Betriebsrente auf einen Schlag kassieren? Viele Ruheständler, meist mit einer sogenannten Direktversicherung, haben sich bisher für eine einmalige Auszahlung entschieden.

Um so größer war bislang der Ärger danach: In diesem Fall sind zehn Jahre oder für 120 Monate Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung abzuführen, weil die Auszahlung gedanklich auf zehn Jahre verteilt wird. Werden zum Beispiel 100 000 Euro ausgezahlt, sind das pro Monat 833 Euro, das ist die sogenannte fiktive Rente.

Bei Beiträgen von insgesamt 18,8 Prozent für einen Rentner ohne Kind sind somit insgesamt 18 800 Euro weg, pro Monat sind das fast 157 Euro. Es bleiben also nur 81 200 Euro übrig, ohne mögliche Steuerzahlungen gerechnet. Wann sind die Abgaben geringer, bei einer einmaligen Auszahlung oder einer monatlichen Betriebsrente? Experte Stiefermann rät, zunächst die eigene Lebenserwartung abzuschätzen.

Für diejenigen, die sich fit und gesund fühlen, komme eher eine lebenslange Rente in Frage; für diejenigen, die überzeugt sind, dass sie nicht mehr viel älter werden, die einmalige Auszahlung – vorausgesetzt, sie haben überhaupt ein Wahlrecht. Das zweite Entscheidungskriterium: Man muss klären, bei welchem der beiden Wege die Steuerlast größer ist, was vom Vertrag und den Modalitäten bei der Einzahlung abhängt.

Bei den Beiträgen für die Kranken- und Pflegeversicherung ist der Fall hingegen klar: Wer die monatliche Auszahlung bis zum Tod wählt, kann bei den Beiträgen viel Geld sparen. Die ausgezahlte Betriebsrente dürfte bei dem 100 000-Euro-Modellfall nicht einmal halb so hoch sein wie die fiktive Rente.

Wer überweist die Betriebsrente?

Tod des Rentenberechtigten – Der Tod des Rentenberechtigten ist von den Hinterbliebenen sowohl der VBL als auch dem Renten Service der Deutschen Post AG unverzüglich durch Vorlage der Sterbeurkunde mitzuteilen. Der Anspruch auf Rente erlischt mit Ablauf des Monats, in dem der/die Berechtigte gestorben ist.

Was bleibt von 700 Euro Betriebsrente?

Die Auszahlungsphase – Erreicht der Mitarbeiter das vereinbarte Rentenalter, fließt das Geld in der Regel in Form einer lebenslangen Rente. Im Einzelfall ist aber auch eine Kapitalauszahlung als ­Option wählbar. Die Auszahlungen erhalten die Sparer frühestens im Alter von 62 Jahren.

  • Früher galt: Ihre Bezüge müssen Betriebsrentner nach Abzug der Versorgungsfreibeträge voll versteuern.
  • Außerdem fiel für gesetzlich Krankenversicherte der volle Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung an – rund 19 Prozent.
  • Hier hat sich seit 2021 aber etwas geändert: Die Krankenkassen bekommen seither nur Beiträge für den Teil der Renten, der monatlich 164,50 Euro übersteigt.

Rechenbeispiel: Ein Betriebsrentner bekommt monatlich 700 Euro aus seiner Direktversicherung. Bis Ende 2019 musste er auf den vollen Betrag Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Das waren: 14,6 % Krankenkassenbeitrag 102,20 €, zuzügl.0,9 % Zusatzbeitrag der Kasse 6,30 €, zuzügl.3,05 % Pflegeversicherung 21,35 € = monatliche Gesamtabzüge 129,85 € Seit dem Jahr 2021 sieht die Rechnung so aus: 700 € Betriebsrente abzüglich 164,50 € Freibetrag = 535,50 €.

Wie lange arbeiten für Betriebsrente?

Ab wann wird Betriebsrente ausbezahlt

  • Anspruch auf Auszahlung einer Betriebsrente besteht erst, wenn diese unverfallbar geworden ist und der Auszahlungszeitpunkt nach der Zusageregelung erreicht wurde.
  • Mindestens müssen Sie jedoch eine Betriebszugehörigkeit von 5 (oder in Altfällen 10) Jahren zurückgelegt haben.
  • Als Versorgungsberechtigtem steht Ihnen die zugesagte Betriebsrente bei Eintritt des Versorgungsfalls dann auch tatsächlich zur Verfügung.

Der neue § 1 b I BetrAVG (Betriebsrentengesetz) lautet seit 2009: Einem Arbeitnehmer, dem Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung zugesagt worden sind, bleibt die Anwartschaft erhalten, wenn das Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versorgungsfalls, jedoch nach Vollendung des 25.

  1. Lebensjahres endet und die Versorgungszusage zu diesem Zeitpunkt mindestens fünf Jahre bestanden hat (unverfallbare Anwartschaft).
  2. Früher musste man eine Betriebszugehörigkeit von 10 Jahren erfüllt haben oder/und bei Ausscheiden 30 oder 35 Jahre alt sein, so dass es im BetrAVG noch Übergangsvorschriften gibt: § 30?f (1) 1 Wenn Leistungen der betrieblichen Altersversorgung vor dem 1.

Januar 2001 zugesagt worden sind, ist § 1?b Abs.1 mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Anwartschaft erhalten bleibt, wenn das Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versorgungsfalles, jedoch nach Vollendung des 35. Lebensjahres endet und die Versorgungszusage zu diesem Zeitpunkt

  1. mindestens zehn Jahre oder
  2. bei mindestens zwölfjähriger Betriebszugehörigkeit mindestens drei Jahre

bestanden hat; in diesen Fällen bleibt die Anwartschaft auch erhalten, wenn die Zusage ab dem 1. Januar 2001 fünf Jahre bestanden hat und bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses das 30. Lebensjahr vollendet ist.2 § 1?b Abs.5 findet für Anwartschaften aus diesen Zusagen keine Anwendung.

  1. 2) Wenn Leistungen der betrieblichen Altersversorgung vor dem 1.
  2. Januar 2009 und nach dem 31.
  3. Dezember 2000 zugesagt worden sind, ist § 1?b Abs.1 Satz 1 mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Anwartschaft erhalten bleibt, wenn das Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versorgungsfalls, jedoch nach Vollendung des 30.

Lebensjahres endet und die Versorgungszusage zu diesem Zeitpunkt fünf Jahre bestanden hat; in diesen Fällen bleibt die Anwartschaft auch erhalten, wenn die Zusage ab dem 1. Januar 2009 fünf Jahre bestanden hat und bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses das 25.

Lebensjahr vollendet ist. Im Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht (12. Auflage 2012, Rn 1-3) findet man zu der Übergangsvorschrift des § 30 f folgendes: Randnummer 1 „Die durch das AVmG veränderten Fristen und Altersgrenzen im Rahmen der Unverfallbarkeitsregelung gelten nach Abs.1 nur für Leistungen, die nach dem 1.1.2001 zugesagt worden sind.

Altzusagen werden von dieser Neuregelung durch § 30?f erfasst. Diese Übergangsregelung ist inzwischen faktisch seit 2006 abgeschlossen, sofern dann auch die Altersgrenze der Vollendung des 30. Lebensjahres erfüllt war (s.?a. BAG 26.5.2009 AP BetrAVG § 2 Nr.61 ).

Waren die Unverfallbarkeitsvoraussetzungen nach altem Recht vor dem 1.1.2006 erfüllt, so erwirbt der AN nach diesen Vorschriften eine unverfallbare Anwartschaft.” Randnummer 2 „Durch Abs.1 S.2 wird sichergestellt, dass die sofortige Unverfallbarkeit bei Entgeltumwandlung im Falle von Altzusagen nicht gilt.

Daraus folgt, dass die ges. Unverfallbarkeit erst für Zusagen gilt, die nach dem 1.1.2001 erteilt worden sind. Für vorher erteilte Zusagen bleibt es bei der vertragl. Unverfallbarkeit kraft Richterrechts (s. BAG 14.1.2009 NZA 2010, 226). Dies hat dann auch Konsequenzen für den Insolvenzschutz, der nur bei ges.

  1. Unverfallbarkeit greift.” Randnummer 3 „Abs.2 ist durch G zur Förderung der betriebl.
  2. AV v.10.12.2007 eingeführt worden und bedeutet, dass die Absenkung auf das 25.
  3. Lebensjahr grds.
  4. Nur auf ab dem 1.1.2009 erteilte Zusagen Anwendung findet; Altzusagen werden aber mit diesen Neuzusagen insoweit gleichgestellt, als auch sie spätestens zum 31.12.2013 und Vollendung des 25.
See also:  Ab Wann Sport Nach Kaiserschnitt?

Lebensjahres unverfallbar werden.” Sind Sie also bei Ihrem Arbeitgeber länger als 10 Jahre beschäftigt gewesen und bei Ausscheiden (aus dem Arbeitsverhältnis) älter als 35 Jahre gewesen, steht Ihnen die zugesagte Betriebsrente bei Eintritt des Versorgungsfalls in jedem Fall auch tatsächlich zur Verfügung.

Was bleibt von 200 Euro Betriebsrente?

Die Politik hat nachgebessert – Bis 2020 galt: Sobald die Höhe der Betriebsrente über einer bestimmten Freigrenze lag, wurden die Sozialbeiträge auf die gesamte Betriebsrente fällig. Das bedeutete: Rund 18 Prozent wurden wieder abgezogen. Vielen Sozialverbänden war diese Regelung ein Dorn im Auge.

Vor allem, weil diese Sozialabgabenpflicht rückwirkend eingeführt wurde, also auch für Verträge galt, die vorher abgeschlossen worden waren. Mit einer der anderen Möglichkeiten für die Altersvorsorge wären viele Sparer*innen besser gefahren. Mittlerweile ist die Politik zurückgerudert: Eine Reform entlastet seit 2020 die Betriebsrentner*innen deutlich.

Statt der Freigrenze gibt es nun einen Freibetrag, Der Unterschied: Nicht für die gesamte Betriebsrente, sondern nur für den Teil der Betriebsrente, der über diesem Freibetrag liegt, werden Krankenkassenbeiträge fällig. Der Freibetrag wird regelmäßig angehoben, im Jahr 2023 steigt der Betrag auf 169,75 Euro.

Für die Pflegeversicherung musst du allerdings weiterhin den fälligen Satz auf die gesamte Betriebsrente zahlen. Beispiel: Du bekommst eine Betriebsrente von 200 Euro. Nach alter Regelung hättest du davon mindestens 18 Prozent Sozialabgaben abführen müssen (14,6 Prozent für die Krankenkasse plus eventuellen Zusatzbeitrag sowie 3,4 Prozent für die Pflegeversicherung; Stand: 2022).

Und zwar auf die gesamten 200 Euro, also 36 Euro. Nach dem neuen Modell bleiben 169,75 Euro frei von Krankenkassenbeiträgen. Diese werden also nur noch für die 30,25 Euro fällig, die deine Betriebsrente über dem Freibetrag liegt. Das macht 4,42 Euro plus möglichen Zusatzbeitrag.

  1. Hinzu kommen 3,4 Prozent von der gesamten Betriebsrente für die Pflegeversicherung, also 6,80 Euro.
  2. In diesem Beispiel sparst du mit der neuen Regelung knapp 25 Euro.
  3. Übrigens: Wenn du in einer Privaten Krankenversicherung (PKV) bist, gibt es keine Abzüge von der Betriebsrente.
  4. Der Beitrag zu einer PKV ist nämlich unabhängig von deinen Einkünften.

Aber auch hier musst du als Rentner*in den bisherigen Arbeitgeberanteil selbst übernehmen.

Wie funktioniert das mit der Betriebsrente?

In Zukunft wird es wohl deutlich mehr Rentner mit finanziellen Problemen geben. Es wird besonders die treffen, die in ihrem Arbeitsleben eher wenig verdienen und keinen Cent in eine private Altersvorsorge stecken können. Was viele aber nicht wissen: Jeder Arbeitnehmer hat einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung, auch wenn man nur Teilzeit arbeitet oder einen 450-Euro-Job hat.

Wie die betriebliche Altersversorgung funktioniert und welche Vorteile sie bietet, erklärt Versicherungsexperte Mathias Zunk im Interview. Muss wirklich jeder Arbeitgeber eine betriebliche Altersversorgung anbieten? Mathias Zunk: Klassischerweise ist die betriebliche Altersversorgung eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers.

Seit 2002 aber gibt es eine entscheidende Neuerung. Arbeitnehmer können von ihrem Arbeitgeber eine betriebliche Altersversorgung verlangen, wenn sie bereit sind, dafür auf Entgelt zu verzichten. Diese gesetzliche Möglichkeit nennt man den Anspruch auf Entgeltumwandlung.

Den haben übrigens auch Arbeitnehmer in Teilzeitarbeit und geringfügig Beschäftigte mit einem 450-Euro-Job, sofern sie in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Wie funktioniert das Ganze denn genau? Zunk: Die Beiträge zum Aufbau einer Betriebsrente können vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer allein oder aber auch von beiden gemeinsam aufgebracht werden.

Bei der Entgeltumwandlung, die der Arbeitnehmer finanziert, wird mit dem Arbeitgeber vereinbart, Teile des Gehalts in eine Zusage auf spätere Versorgungsleistungen umzuwandeln. Im Unterschied zur privaten Altersvorsorge zahlt der Arbeitnehmer also seinen Beitrag nicht selbst ein, sondern überlässt dies dem Arbeitgeber.

  • Der zahlt die Beiträge in der Regel direkt aus dem unversteuerten Bruttogehalt in einen Vorsorgevertrag, zum Beispiel mit einer Versicherungsgesellschaft, ein.
  • Was geschieht dann mit dem Geld? Zunk: Der Arbeitgeber kann zwischen fünf Wegen zur Durchführung der betrieblichen Altersversorgung wählen.
  • Zum einen kann er die Versorgungszusage unmittelbar erteilen.

In diesem Fall spricht man von einer Direkt- oder auch Pensionszusage. Zum anderen kann er die betriebliche Altersversorgung auch über einen externen Versorgungsträger abwickeln. Hierfür stehen die Direktversicherung, die Pensionskasse, der Pensionsfonds sowie die Unterstützungskasse als Durchführungswege zur Verfügung.

Wie lange muss man verheiratet sein um Betriebsrente zu bekommen?

Für eine Betriebsrente für Witwen / Witwer muss die Ehe im Zeitpunkt des Todes des Ehepartners noch bestanden haben. Hat die Ehe weniger als 12 Monate gedauert, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine Betriebsrente.

Was geht von einer Betriebsrente ab?

So viel Netto-Betriebsrente bleibt übrig – Die spätere Brutto-Betriebsrente zu kennen, ist gut. Doch in aller Regel musst Du darauf Sozialabgaben und Steuern zahlen. Sozialabgaben – Wer im Ruhestand in der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung versichert ist, muss den vollen Kran­ken­kas­senbeitrag (2023 im Durchschnitt: 16,2 Prozent) und die Abgaben zur Pfle­ge­ver­si­che­rung (2023: 3,4 Prozent für Rentner ohne Kinder) auf seine Betriebsrente zahlen.

Das ist erstmal viel. Wirklich zahlen muss diese Abgaben nur, wessen Betriebsrente – neben anderen Versorgungsbezügen – rund 170 Euro im Monat übersteigt (Stand: 2023). Zu den Versorgungsbezügen gehören neben der Betriebsrente auch Ruhegeld aus einem früheren Beamtenverhältnis, Hinterbliebenenrenten oder Renten aus verminderter Erwerbsfähigkeit.

Ob Du unter der Grenze bleibst, weiß in der Regel Deine Kran­ken­kas­se. Die Bundesregierung diskutiert seit 2018 über eine Reform der Abgaben auf die Betriebsrente. Betriebsrentner sollen entlastet werden. Einkommensteuer – Mit welcher Einkommensteuerbelastung Rentner in Bezug auf die Betriebsrente kalkulieren können, ist nicht ganz so einfach zu beantworten.

  1. Eine Näherung ist der Steuersatz, den Rentner auf ihr zu versteuerndes Einkommen im Alter bezahlen müssen.
  2. Dabei zählt die gesetzliche Rente erst im Jahr 2040 zu 100 Prozent ins zu versteuernde Einkommen hinein.
  3. Vorher gilt ein Freibetrag, 2023 sind zum Beispiel nur 86 Prozent der gesetzlichen Rente zu versteuern.

Gesamtbelastung Die Tabelle zeigt einige Musterfälle für Rentner, die 2040 den Ruhestand antreten. Bei einer gesetzlichen Jahresrente von 16.000 Euro geht von der Betriebsrente etwa ein Viertel an Steuern und Abgaben ab. Wer mehr verdient, muss mit Abzügen von mehr als 40 Prozent rechnen.

Was bedeutet Wartezeit bei Betriebsrente?

Betriebliche Altersversorgung: Gestaltung und arbeitsrec, / 2.6 Wartezeit Das kennt grundsätzlich keine Zeiten, die ein Arbeitnehmer nach Zusageerteilung abzuwarten hat, bevor er in ein Betriebsrentensystem aufgenommen wird. Der Zeitraum zwischen der Erklärung des Arbeitgebers, er werde nach Ablauf einer kalender- oder ereignisbestimmten Zeit eine Versorgungszusage erteilen, und der Zusageerteilung wird als “Vorschaltzeit” bezeichnet.

  1. Eine solche “Zusage auf eine Zusage” ist schon als Versorgungszusage zu werten.
  2. Damit beginnen die Unverfallbarkeitsfristen mit dem Versprechen auf eine Zusage zu laufen.
  3. Mit der Konsequenz, dass alle zeitbezogenen Voraussetzungen, unter denen eine Zusage erteilt werden soll, ohne Bedeutung sind.
  4. Im Gegensatz zu diesen Vorschaltzeiten beziehen sich Wartezeiten auf den Zeitraum nach der Zusageerteilung und wirken leistungsaufschiebend bis zu ihrer Erfüllung.
See also:  Ab Wann Senkt Sich Der Bauch?

Die Wartezeiten können auch noch nach Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Betrieb erfüllt werden. Wartezeiten dienen dem Arbeitgeber zur Risikominimierung. Durch sie kann der Arbeitgeber zusätzliche Leistungsvoraussetzungen in der Versorgungszusage bestimmen.

  • Die Wartezeit bestimmt z.B., welche Mindestdienstzeit der Arbeitnehmer zurückgelegt haben muss, damit er einen Versorgungsanspruch erwirbt.
  • Nach Auffassung des BAG ist z.B.
  • Eine Bestimmung zulässig, wonach der Arbeitnehmer eine mindestens 15-jährige Betriebszugehörigkeit bis zur Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung zurückgelegt haben muss.

Ein solcher Fall stellt keinen Verstoß gegen das Verbot der Diskriminierung wegen des Alters oder Geschlechts dar. Ein Arbeitnehmer tritt mit 28 Jahren in einen Betrieb ein und erhält sofort eine Betriebsrentenzusage. Die Wartezeit für eine Betriebsrente wegen Invalidität beträgt 10 Jahre und muss vor Eintritt des Versorgungsfalls zurückgelegt sein.

Wird die Betriebsrente voll versteuert?

Mit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes wurde die Steuerlast ins Alter verlagert. Auch für die Besteuerung von Betriebsrenten und Pensionen gilt seitdem: Die Einkünfte müssen versteuert werden. Eine einheitliche Besteuerung gibt es aber nicht.

Ist eine Betriebsrente zeitlich begrenzt?

Klar ist aber auch: Die Betriebsrente aus der bAV ist eine zeitlich begrenzte Leistung für Bezugsberechtigte. Wer bezugsberechtigt ist, unterliegt bei der Betriebsrente zudem im Gesetz definierten Bestimmungen. Eine Wahl dabei, wer berücksichtigt werden soll, hast du nur beschränkt.

Wie kommt man an seine Betriebsrente?

Betriebsrente beantragen beim Arbeitgeber – Die Betriebsrente können Sie beantragen, sobald Sie den endgültigen Bescheid der Deutschen Rentenversicherung bezüglich Ihrer Rente erhalten haben.

Diesen Bescheid müssen Sie so schnell wie möglich im Personalbüro Ihres Arbeitgebers vorlegen. Dort wird der Antrag auf Betriebsrente dann aufgenommen. Ihr Arbeitgeber wird den Antrag dann mitsamt den entsprechenden Unterlagen weiterleiten. Darum müssen Sie sich nicht selbst kümmern. Das gilt auch, wenn Sie schon länger nicht mehr bei Ihrem Arbeitgeber arbeiten. Weitergehende Informationen rund um das Thema Betriebsrente erhalten Sie übrigens in einem weiteren Artikel.

Betriebsrente nach Rentenbescheid beantragen (Bild: Pixabay)

Wer überweist die Betriebsrente?

Tod des Rentenberechtigten – Der Tod des Rentenberechtigten ist von den Hinterbliebenen sowohl der VBL als auch dem Renten Service der Deutschen Post AG unverzüglich durch Vorlage der Sterbeurkunde mitzuteilen. Der Anspruch auf Rente erlischt mit Ablauf des Monats, in dem der/die Berechtigte gestorben ist.

Was bleibt mir von 400 Euro Betriebsrente?

Bleiben wir bei der Betriebsrente von 400 € und beim Beitragssatz von 18,75 %. Wenn Sie die vollen 400 € mit dem Beitragssatz verrechnen, dann erhält die Krankenkasse eine Summe von 75 € monatlich. Wenn Sie den Freibetrag anwenden und nur 240,75 € verrechnen, dann bekommt die Krankenkasse auch nur noch 45,14 €.

Was bleibt von 800 Euro Betriebsrente übrig?

Wie die Bundesregierung im neuen Jahr Ruheständler bei den Beiträgen für die Krankenversicherung entlastet. Am Ende haben die Demonstrationen und die Briefe an die Bundestagsabgeordneten doch etwas geholfen. Von vielen noch unbemerkt hat die große Koalition sich bei ihrer Einigung auf eine neue Grundrente auch darauf verständigt, Betriebsrentner bei ihren Beiträgen für die Krankenkasse zu entlasten.

  1. Seit 2004 ist für sie der volle Beitrag für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung fällig.
  2. Nun werden schon im nächsten Jahr Millionen entlastet.
  3. An diesem Donnerstag befasst sich der Bundestag mit dem Gesetz.
  4. Wer wie profitiert – die wichtigsten Fragen und Antworten.
  5. Was ist derzeit noch zu zahlen? Betriebsrentner mit Bezügen von bis zu 155,75 Euro monatlich sind von Beiträgen freigestellt.

Bei den 155,75 Euro handelt es sich aber um eine Freigrenze und um keinen Freibetrag: Wer nur mindestens einen Cent mehr bekommt, muss also auf seine gesamte Betriebsrente den vollen Krankenkassen- und Pflegebeitrag zahlen plus den Zusatzbeitrag für die Kasse.

Das wären bei einer Betriebsrente von genau 200 Euro und einem Rentner mit Kind im Durchschnitt immerhin 37 Euro im Monat. Was wird verbessert? Vom 1. Januar 2020 an soll ein Freibetrag von 159,25 Euro gelten, aber nur für die Krankenkassenbeiträge. Das heißt: Erst oberhalb der 159,25 Euro wird der Beitrag fällig, dann aber wieder in vollem Umfang und nicht mit der Hälfte wie bei Arbeitnehmern.

Bei den Beiträgen für die Pflegeversicherung gilt weiter die alte Freigrenze. Unterm Strich müsste der Betriebsrentner von seinen 200 Euro somit nur noch gut zwölf Euro für die Kassen abzwacken. Wer profitiert? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet vor: Ein Drittel der Betriebsrentner müsste künftig keinen Krankenkassenbeitrag mehr für seine Versorgungsbezüge zahlen.

Bei einem weiteren Drittel wird sich der Betrag auf maximal 50 Prozent des bisherigen Beitrags belaufen. Ihre Betriebsrente liegt folglich maximal beim Doppelten des neuen Freibetrags, also bei bis zu 320 Euro monatlich. Diejenigen mit einer noch höheren Betriebsrente werden ebenfalls von der Reform profitieren, wenn auch nicht mehr so stark wie die mit geringeren Bezügen.

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (AbA) sind freiwillig gesetzlich Krankenversicherte von der Regelung ausgenommen. Für private Krankenversicherte gilt das Gesetz ohnehin nicht. Insgesamt sollen vier Millionen der 6,5 Millionen Betriebsrentner von der Reform profitieren.

  1. Wann bleibt den Ruheständlern wirklich mehr von ihrer Rente übrig? Das Gesetz wird zum Jahresanfang geändert.
  2. Die 46 000 Zahlstellen für die vier Millionen Rentner müssen aber ihre Software umstellen.
  3. Das klappt frühestens zum 1.
  4. Juli 2020, womöglich auch erst Anfang 2021.
  5. Die Rentner werden in der ersten Hälfte des neuen Jahres ganz sicher nichts auf ihrem Konto merken”, sagt Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der AbA.

Beiträge zurück gebe es dann rückwirkend. Nötig sei dafür ein automatisiertes Erstattungsverfahren, sagt Stiefermann. Wie sieht es bei denjenigen aus, die ihre Betriebsrente auf einen Schlag kassieren? Viele Ruheständler, meist mit einer sogenannten Direktversicherung, haben sich bisher für eine einmalige Auszahlung entschieden.

Um so größer war bislang der Ärger danach: In diesem Fall sind zehn Jahre oder für 120 Monate Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung abzuführen, weil die Auszahlung gedanklich auf zehn Jahre verteilt wird. Werden zum Beispiel 100 000 Euro ausgezahlt, sind das pro Monat 833 Euro, das ist die sogenannte fiktive Rente.

Bei Beiträgen von insgesamt 18,8 Prozent für einen Rentner ohne Kind sind somit insgesamt 18 800 Euro weg, pro Monat sind das fast 157 Euro. Es bleiben also nur 81 200 Euro übrig, ohne mögliche Steuerzahlungen gerechnet. Wann sind die Abgaben geringer, bei einer einmaligen Auszahlung oder einer monatlichen Betriebsrente? Experte Stiefermann rät, zunächst die eigene Lebenserwartung abzuschätzen.

  1. Für diejenigen, die sich fit und gesund fühlen, komme eher eine lebenslange Rente in Frage; für diejenigen, die überzeugt sind, dass sie nicht mehr viel älter werden, die einmalige Auszahlung – vorausgesetzt, sie haben überhaupt ein Wahlrecht.
  2. Das zweite Entscheidungskriterium: Man muss klären, bei welchem der beiden Wege die Steuerlast größer ist, was vom Vertrag und den Modalitäten bei der Einzahlung abhängt.

Bei den Beiträgen für die Kranken- und Pflegeversicherung ist der Fall hingegen klar: Wer die monatliche Auszahlung bis zum Tod wählt, kann bei den Beiträgen viel Geld sparen. Die ausgezahlte Betriebsrente dürfte bei dem 100 000-Euro-Modellfall nicht einmal halb so hoch sein wie die fiktive Rente.