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Stillen Und Flasche Kombinieren Ab Wann?

Stillen Und Flasche Kombinieren Ab Wann
Ab wann kann ich Stillen und Flasche kombinieren? – Am besten fangt ihr erst dann an, Muttermilch aus der Flasche zu füttern, wenn die Stillbeziehung zwischen Mama und Baby gefestigt ist. Am besten haltet ihr Rücksprache mit eurer Hebamme, da der Zeitpunkt manchmal sehr individuell ist.

  • Gefestigt ist eure Stillbeziehung dann, wenn dein Baby sicher an deiner Brust trinkt.
  • Meist ist das nach sechs bis acht Wochen der Fall.
  • Wenn ihr den Eindruck habt, dass ihr so weit seid, gebt eurem Baby einfach hin und wieder ein Fläschchen mit abgepumpter Muttermilch.
  • Es kann auch das ausschließliche Ritual des Papas werden, damit das Baby die Stillbeziehung zu der Mama festigt und zum Papa die Beziehung der Flaschenfütterung aufbaut.

Es kann schwieriger sein, ein Stillbaby an die Flasche zu gewöhnen, wenn euer Kind schon älter ist – denn dann ist es wahrscheinlicher, dass sich euer Baby mit dem Wechsel von der Brust zur Flasche schwertut. Hier braucht es dann viel Geduld. Doch keine Sorge: Wenn ihr eurem Baby die Zeit gebt, die es benötigt, kann es irgendwann klappen.

Kann man gleichzeitig Stillen und Flasche geben?

Ab wann kann man Muttermilch mit der Flasche füttern? – In den ersten sechs Wochen sollte ein gestilltes Kind keine Flasche bekommen. Danach, wenn das Stillen gut etabliert ist, kann es zwischendurch auch mit Flasche gefüttert werden. Wenn die Mutter das möchte, kann sie dem Kind manchmal eine Flasche anbieten, damit es lernt, am Sauger zu trinken.

Kann man Pre Milch und Stillen kombinieren?

Welche Pre-Nahrung ist die richtige für Neugeborene und Babys? – Pre-Nahrung, auch volladaptierte Milch genannt, ist eine Ersatzmilch für Mütter und ihre Säuglinge, wenn das Stillen nicht gewünscht ist oder es aus verschiedenen Gründen schwierig sein sollte. Diese Säuglingsanfangsnahrung kann aber auch mit der Muttermilch kombiniert werden, falls du zufüttern möchtest.

Wann Stillkind an Flasche gewöhnen?

Ein Baby an die Flasche gewöhnen: Tipps ›› Ein Baby an die Flasche gewöhnen: Tipps ›› Ein Baby an die Flasche gewöhnen: Tipps Lesedauer 10 Min. Das Füttern ist ein so besonderer und wichtiger Teil der frühen Elternschaft, dass es ganz normal ist, dass wir uns bemühen wollen, dabei alles richtig zu machen.

Ihr Baby zu füttern ist etwas ganz Natürliches – aber das bedeutet nicht, dass es immer einfach ist! Sie sind also nicht allein, wenn Sie sich fragen, ab wann und wie Sie Baby an Flasche gewöhnen sollten, und wie Sie die Flasche richtig geben, um Ihr Baby gesund zu ernähren. Egal ob Sie sich von Anfang an dazu entschieden haben, Ihrem Baby die Flasche zu geben, oder ob Sie die, wir möchten Ihnen hier Ratschläge rund um die Flaschenernährung Ihres Babys geben.

Denken Sie aber daran, dass wir kein Ersatz für eine Ärztin oder einen Arzt sind, die Ihre individuelle Situation kennen. Falls Sie weitere Fragen oder Anliegen haben sollten, was die Fütterung Ihres Kindes angeht, zögern Sie nicht, sich medizinischen Rat einzuholen.

Wie viel und wie oft Sie Ihrem Baby die Flasche geben, hängt vom Gewicht, den individuellen Wachstumsschüben sowie vom Alter Ihres Kindes ab. Sie können das Fläschchen mit etwa sechs Wochen einführen, wenn Sie und Ihr Baby eine gute Stillroutine entwickelt haben. Beginnen Sie damit, Ihrem Baby zwischen den regelmäßigen Mahlzeiten eine kleine Menge Muttermilch in der Flasche zu füllen.

Ihr Baby ist zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich nicht mehr so hungrig, was sich gut zum Üben eignet. Ein wichtiger Teil des Fütterns ist natürlich zu verstehen, wann Ihr Kind hungrig ist., wie Sie die Hungeranzeichen Ihres Babys erkennen können.

Die Dauer der Fütterung ist von Baby zu Baby verschieden, in der Regel aber dauert sie circa 10-15 Minuten.1 Wenn Sie Ihr Baby mit der Flasche füttern möchten, sollten Sie sich vorher mit einer gewissen Grundausstattung eindecken: Fläschchen und Sauger. Ihr Baby an die Flasche zu gewöhnen, beginnt mit der Auswahl eines,

Wir wissen, dass sich die Entscheidung bei der großen Anzahl an Flaschen und Saugern, die es auf dem Markt gibt, manchmal überwältigend anfühlen kann. Es ist wichtig, dass Sie einen Sauger wählen, dessen Lochgröße für Ihr Baby passend ist. Sie können zwischen Saugern mit langsamem, mittlerem oder schnellem Durchfluss wählen.

Ein Neugeborenes braucht in der Regel einen sanften, langsamen Durchfluss – aber die Ernährungsbedürfnisse eines jeden Babys unterscheiden sich unabhängig vom Alter. Versuchen Sie, die Signale zu beobachten die Ihr Baby Ihnen gibt, um zu verstehen, welcher Flaschensauger am besten geeignet ist. Die ähnelt dem natürlichen Aussehen, Gefühl und der Funktion der Brust.

Mit ihrem brustförmigen Design, dem einzigartigen Flaschensauger und der Spitze, die die Milch freisetzt, können Sie den Trinkrhythmus, den Ihr Baby von der Brust kennt, ganz einfach nachahmen. Es kann wie gewohnt trinken, schlucken, atmen und pausieren. Bevor Sie Ihr Baby mit der Flasche füttern können, sollten Sie wissen, wie Sie ein Fläschchen zubereiten. Um richtig die Flasche zu geben, müssen Sie sie zuallererst sterilisieren. Das können Sie entweder anhand eines dafür vorgesehenen Sterilisationsgerätes tun oder mithilfe eines Topfes und kochenden Wassers.

  • Sobald Sie die Flasche sterilisiert haben, die Oberfläche, die Sie zur Zubereitung der Flasche verwenden, gereinigt, sowie Ihre Hände gewaschen haben, können Sie anhand der folgenden Schritte mit Säuglingsnahrung eine Babyflasche zubereiten.
  • Falls Sie abgepumpte Muttermilch verwenden, dann können Sie einfach ans Ende dieser Liste scrollen.2,4 1.

Lesen Sie die Anweisungen auf der Verpackung der Milchnahrung. Wenn Sie Ihr Baby mit Säuglingsnahrung füttern, lesen Sie immer zuerst die Anweisungen auf der Verpackung, um zu wissen, wie viel Wasser und Pulver Sie benötigen.2. Lassen Sie das Wasser aus der Leitung ablaufen.

Das Leitungswasser in Deutschland ist meist einwandfrei geeignet für die Herstellung von Babynahrung. Lassen Sie das Trinkwasser zuerst kurz aus der Leitung ablaufen, bis spürbar kaltes Wasser aus der Leitung kommt.3. Wärmen Sie das Wasser auf. Wärmen Sie das kalte Wasser im Wasserbad oder mithilfe eines auf.

Bevor Sie Ihrem Baby die Flasche geben, kontrollieren Sie die Temperatur, indem Sie eine kleine Menge des Flascheninhaltes auf Ihr inneres Handgelenk tropfen lassen. Das Wasser sollte lauwarm sein.4. Mischen Sie die Säuglingsnahrung und das Wasser. Geben Sie die angegebene Menge der Säuglingsnahrung in die Flasche.

  • Vermischen Sie Wasser und Pulver gründlich, indem Sie die Flasche vorsichtig schütteln.
  • Wenn Sie Ihrem Baby abgepumpte Muttermilch mit dem Fläschchen geben, kann es diese auch bei Zimmertemperatur trinken.
  • Wenn Ihr Baby jedoch lieber erwärmte Milch trinkt, können Sie die Flasche in einem Wasserbad oder unter fließendem warmem Wasser erwärmen.

Achten Sie darauf, dass das der Flaschensauger nicht in Berührung mit dem heißen Wasser kommt, und führen Sie die Temperaturüberprüfung aus Schritt 3 durch, um sicherzustellen, dass die Milch nicht zu heiß ist.5 Alternativ dazu können Sie mit einem Zeit sparen und in wenigen Minuten eine perfekt temperierte Babyflasche zuzubereiten.

Bleiben Sie bei Ihrem Baby. Um sicherzustellen, dass Ihr Baby sicher gefüttert wird, lassen Sie es nie mit der Flasche allein. Halten Sie Ihr Baby halb aufrecht. Der Kopf Ihres Babys sollte sich über seinem Körper befinden, damit es bequem gefüttert werden kann. In dieser Position können Sie gut Augenkontakt herstellen, um ein Gefühl von Nähe und Vertrauen zwischen Ihnen beiden zu schaffen. Geben Sie Ihrem Baby den Sauger. Kippen Sie die Flasche so, dass sich deren Hals und Sauger mit Milch füllen, bevor Sie den Sauger zum Mund Ihres Babys führen. So verhindern Sie, dass es Luftblasen verschluckt, die Blähungen verursachen könnten. Führen Sie den Sauger an die Lippen Ihres Babys und stecken Sie ihn sanft in seinen Mund. Halten Sie die Flasche etwa waagerecht. Kippen Sie die Flasche ein ganz klein wenig, um die Saugspitze stets mit Milch zu versorgen. Sie sollten sicherstellen, dass die Milch gleichmäßig fließt, damit Ihr Baby nicht versehentlich Luft trinkt – während Sie gleichzeitig verhindern sollten, dass die Milch zu schnell fließt. Bäuerchen während und nach dem Füttern. Halten Sie Ihr Baby nach dem Stillen aufrecht und klopfen oder reiben Sie ihm sanft den Rücken, damit die Luft aus dem Bauch entweichen kann. Ihr Baby möchte vielleicht auch während des Fütterns Bäuerchen machen, wenn es eine Pause beim Trinken macht.

Entsorgen Sie übriggebliebene Milch. Wenn Ihr Baby den Kopf von der Flasche wegdreht oder den Mund schließt, bedeutet dies, dass die Fütterung beendet ist. Werfen Sie die Reste von Muttermilch oder Säuglingsnahrung weg, die in der Flasche übrigbleiben.

Zusätzlich zu den oben genannten Tipps, schauen Sie sich diese drei an:

Der Wiegegriff. Legen Sie Ihr Baby in Ihre Armbeuge, stützen Sie seinen Kopf mit Ihrem Arm und neigen seinen Körper leicht nach hinten. Bevor Sie mit dem Füttern beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass sein Kinn nicht zur Brust geneigt ist.

Die Sitzposition. Setzen Sie Ihr Baby aufrecht auf Ihren Schoß, so dass sein Rücken an Ihrer Brust lehnt. Wenn Ihr Baby hat ist dies zudem eine gute Position, um Spucken zu verhindern. Aufgestelle Beine. Setzen Sie sich auf das Sofa oder den Boden und stellen Sie Ihre Beine im 45-Grad-Winkel auf. Legen Sie nun das Baby in Ihren Schoß, so, dass seine Füße auf Ihrem Bauch liegen und es zu Ihnen hochschauen kann. Durch den Augenkontakt können Sie bei dieser Position eine noch stärkere genießen.

Falls Ihr Baby die Flasche verweigert, lesen Sie um zu erfahren, was Sie dagegen tun können. Zögern Sie ebenfalls nicht, Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat zu fragen, sollte Ihr Baby Refluxsymptome oder Schwierigkeiten mit der Flasche haben. Jetzt, wo Sie wissen, wie Sie Ihrem Baby die Flasche richtig geben, steht dem Füttern mit der Flasche nichts mehr im Wege. Baby+ App Dein Baby-Ratgeber & -Tracker. Verfolge die Entwicklung deines Babys und halte die besonderen Momente für immer fest. Hole dir die Baby App, die Mamas und Papas unterstützt!

1,3, kindergesundheit-info.de, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 2, kindergesundheit-info.de, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 4, Bundeszentrum für Ernährung, Bundesregierung 5, Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg 6, Europäisches Institut für Stillen und Laktation 7, netdoktor.at, Stiftung Health On the Net (HON) certificated

: Ein Baby an die Flasche gewöhnen: Tipps

Kann ich tagsüber die Flasche geben und nachts Stillen?

Du möchtest dein Baby gerne stillen, gleichzeitig aber auch die Vorteile des Fläschchens genießen? Entgegen anders lautender Meinungen ist es durchaus möglich, sein Baby mit Muttermilch und Säuglingsanfangsnahrung zu füttern. Man spricht dann von Zwiemilchernährung, manchmal auch vom sogenannten „bunt stillen”.

Wie oft zufüttern beim Stillen?

Es ist ein leidiges Thema für viele Eltern: das Zufüttern. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie unsere Stillexpertin Sandra weiß. Sie verrät euch in unserem Expertentipp des Monats, warum einige Babys Ersatzmilch benötigen und ob es einen Weg zurück zum Vollstillen gibt.

Es gibt viele Gründe dafür, dass ein Baby zugefüttert werden muss. Zum Beispiel ist für manche Mütter das Stillen schmerzhaft oder es müssen Medikamente eingenommen werden. Andere wiederum entscheiden sich kurzfristig oder generell gegen das Stillen. Und auch sobald ein Baby Probleme bei der Gewichtzunahme hat, wird Eltern geraten, dem Baby zusätzlich Ersatzmilch zu geben.

Und obwohl die Gesundheit und Entwicklung des Babys für Eltern an erster Stelle steht, hört man immer wieder ein genervtes „Ich MUSS zufüttern.” In meiner Praxis begegne ich regelmäßig Eltern mit dem Wunsch, ihr Baby komplett an der Brust zu ernähren.

Die große Frage lautet dann: „Einmal zufüttern, immer zufüttern?” Jeder Tropfen Muttermilch zählt Der gesellschaftliche Druck beim Thema Kinderernährung ist enorm, das dürfen wir nicht vergessen. Diesem Druck ist jede Mutter ausgesetzt, wenn sie nicht stillt oder die Flasche dazu gibt. Und genau deshalb sage ich klar und deutlich: Bitte, liebe Mütter, lasst euch nicht verunsichern! Wenn ihr eine Zeit lang Muttermilch mit dem Gläschen kombiniert, ist dies nicht der Anfang vom Ende.

Grundsätzlich gilt, jeder Tropfen Muttermilch zählt und ist gesund für das Baby. Denn Muttermilch enthält körpereigene Abwehrstoffe – auch wenn die Muttermilch noch nicht zum Vollstillen reicht. In den meisten Fällen, in denen mich die Eltern frühzeitig aufzusuchen, stehen die Chancen sehr gut, die Milchproduktion zu steigern und das Baby voll zu stillen. Mehr Milch durch Ernährung Um die Milchbildung zu steigern, ist es oft hilfreich, das Baby häufiger anzulegen und dabei darauf zu achten, dass es effektiv trinkt. Auch die Stillpositionen und das Anlegen des Babys werden beobachtet. Eine Still- und Laktationsberaterin wird sicherlich den einen oder anderen wertvollen Tipp geben können.

  • Auch in Sachen Ernährung.
  • Sie weiß, welche Lebensmittel gute Energielieferanten sind, welche die Milchbildung unterstützen und welche Getränke empfehlenswert sind.
  • Stilltees beispielsweise können unterstützen, jedoch ist nicht jeder von ihnen effektiv.
  • Darüberhinaus ist es aber besonders wichtig, dass die Mutter Hilfe und Entlastung erfährt.
See also:  Ab Wann Darf Baby Sitzen?

Denn so wird sie gegebenenfalls Zeit finden, zusätzlich mit einer Milchpumpe die Brust zu animieren und die Milchbildung zu steigern. Zufüttern mit Becher, Pipette und Co. Ist die Gewichtsentwicklung der Grund für eine Zufütterung, sprechen Eltern und Still- und Laktationsberaterin gemeinsam über die Möglichkeiten der Zufütterung.

Es muss nämlich nicht immer zwingend die Flasche sein. Auch Fingerfeeder, Becherfütterung (z.B. Softcup), Spritze, Pipette, Teelöffel oder ein Brusternährungsset können verwendet werden. Sollte die Entscheidung auf die Flasche fallen, ist ein Einlochsauger die beste Wahl, damit das Baby sich etwas anstrengen muss.

Doch wann füttere ich eigentlich zu? Das ist eine gute Frage, die allerdings individuell entschieden wird. Grundsätzlich sollte viel und regelmäßig gestillt werden. Am besten immer mit beiden Brüsten und gegebenenfalls mehrmals, um die Brust anzuregen.

So erhält das Baby möglichst viel Muttermilch. Nach dem Stillen kann dann nach- beziehungsweise zugefüttert werden. Um es so natürlich wie möglich zu gestalten, sollten lieber häufiger kleine Mengen, anstatt zweimal täglich große Mahlzeiten zugefüttert werden. Ein Stillbaby ist eben viele kleine Mahlzeiten gewöhnt.

Zehn- bis zwölfmal sollte bei einer schlechten Gewichtszunahme des Babys gestillt werden. Später ist die Stillhäufigkeit individuell anpassbar. Alles ist erlaubt und normal und variiert zwischen sechs bis 18 Mal am Tag. Homöopathie und Medikamente Wenn all diese Bemühungen nicht ausreichen, um die Milchbildung in Schwung zu bringen, wird die Still- und Laktationsberaterin euch zu einer homöopathischen oder medikamentösen Unterstützung beraten.

Hat die Mutter zum Beispiel einen niedrigen Prolaktin-Spiegel, kann etwa Domperidon eingesetzt werden. Das Medikament ist allerdings verschreibungspflichtig. Tatsächlich können Probleme bei der Milchbildung auch immer medizinische Ursachen haben. Plazentareste und Schilddrüsenerkrankungen können zum Beispiel eine Ursache für diese Problematik sein.

Ein sehr wichtiger und eigentlich auch der schwierigste Punkt bei der Steigerung der Milchbildung ist und bleibt aber die Entspannung! Und die klappt eben nicht auf Knopfdruck. Angst um das Baby und dessen Gewichtsentwicklung trägt natürlich dazu bei, dass eine Mutter angespannt ist.

Wie viele Flaschen braucht man wenn man stillt?

Abenteuer Stillen: Mit der richtigen Ausstattung bist du bestens gerüstet – Praktisch und bequem: Lege dir 2-3 Still-BHs zu Aufgrund spezieller Öffnungs-Klips sind Still-BHs unglaublich praktisch. So hast du jederzeit die Möglichkeit, dein Baby entspannt und unkompliziert zu stillen, ohne dafür lästig am BH zerren oder ihn komplett ausziehen zu müssen. Mindestens 2 Still-freundliche Oberteile Auch zwei oder mehr bequeme Still-Oberteile, wie z.B. Blusen, T-Shirt mit Knopfleiste oder Strickjacken sollten unbedingt Teil deiner Still-Ausrüstung sein. Sie erleichtern ein schnelles und unkompliziertes Anlegen, wodurch sich vor allem das Stillen in der Öffentlichkeit unkompliziert gestaltet. Mehrere weiche Still-Einlagen, die das Durchnässen deiner Kleidung durch den BH verhindern Dass bei stillenden Müttern immer wieder etwas Milch aus der Brust herausläuft, ist völlig normal -insbesondere unmittelbar vor dem Stillen oder nach längeren Stillpausen, wenn die Brust sehr voll ist. Das richtige Stillkissen –für mehr Bequemlichkeit Stillkissen sorgen nicht nur während der Stillzeit für eine angenehme Liege-und Schlafposition, sondern können auch schon in der Schwangerschaft verwendet werden. Solltest du bis dato noch nicht im Besitz eines Stillkissens sein, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich eines zuzulegen. Stillhütchen – bei Startschwierigkeiten Nicht immer klappt das Stillen auf Anhieb. So kann es beispielsweise passieren, dass das Baby die Brust zu Beginn nicht richtig zu fassen kriegt. So genannte Stillhütchen können dir und deinem Baby dann das Stillen erleichtern. Eine Milchpumpe für alle Eventualitäten Der Zweck einer Milchpumpe besteht darin, überschüssige Milch aus der Brust abzupumpen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn die Brüste sehr voll sind, schmerzen und das Baby vielleicht gerade nicht trinken kann. 1-2 Fläschchen Auch wenn du dein Kind stillst, solltest du stets ein paar Milchfläschchen im Haus haben. Denn kommt es zu einer Phase, in der deine eigene Milch nicht mehr zum Stillen ausreicht, hast du immer noch die Möglichkeit etwas zu zufüttern. Aber auch, wenn du generell sehr viel bzw. Sterilisator, falls du die Fläschchen und die Stillhütchen nicht jedes Mal auskochen willst Dass deine Stillutensilien stets sauber und einsatzbereit sein sollten, steht außer Frage. Für den Fall, dass du Stillhütchen und Fläschchen nicht nach jedem Gebrauch auskochen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines Sterilisators. Auf diese Weise bleibt dir mehr Zeit zum gemeinsamen Kuscheln. Eine gute Brustwarzenpflege Stillen kann zwar eine der schönsten Erfahrungen des Lebens sein, aber auch mit großen Schmerzen verbunden sein. Nicht selten werden die Brustwarzen wund und rissig, z.B. weil Babys nicht richtig positioniert, angelegt oder abgenommen wurden. Mulltücher: Die praktischen Alleskönner Unabhängig davon, ob du dein Baby stillst oder ihm die Flasche gibst, kann beim Füttern immer etwas daneben gehen, sei es beim Trinken selbst oder beim anschließenden „Bäuerchen machen”. Mulltücher oder andere Baumwolltücher eignen sich prima zum Abtupfen oder als Spucktuch, können aber auch anderweitig praktisch eingesetzt werden, z.B. als

Sonnenschutz über dem Kinderwagen leichte Sommerdecke bei heißen Temperaturen Wickelunterlage

oder später auch als Lätzchen.

Was tun wenn Stillen nicht reicht?

Das kannst du bei einer geringen Milchproduktion unternehmen – Falls du vermutest, dass dein Baby nicht genug Milch bekommt, wende dich an eine Stillberaterin oder Hebamme. Sie werden untersuchen, ob du eine geringe Milchproduktion hast und dich beim Stillen beobachten, um zu sehen, ob dein Baby richtig angelegt ist und genug Milch aufnimmt.

  1. Vielleicht schlagen sie dir vor, deine Stillposition oder die Art, wie du dein Baby anlegst, anzupassen, damit es effizienter trinken kann.
  2. Du könntest auch versuchen, vor und während des Stillens mehr Hautkontakt mit deinem Baby herzustellen, um das Hormon Oxytocin zu stimulieren, das deinen Milchfluss anregt.

Oder verwende Entspannungstechniken, höre beispielsweise beruhigende Musik, die du gerne magst, um Ängste zu lindern, die deine Milchproduktion beeinträchtigen könnten.8 Mit Unterstützung können die meisten Mütter mit einer niedrigen Milchproduktion ihre Babys teilweise stillen, und manche schaffen es sogar, eine volle Milchproduktion aufzubauen.

  • Falls dein Baby noch nicht genug Milch direkt von deiner Brust trinkt, vielleicht weil es eine Frühgeburt war oder besondere Bedürfnisse hat, solltest du abpumpen, um deine Milchproduktion zu sichern, und dein Arzt kann dir Galactagogua (milchsteigernde Präparate) verschreiben.
  • Falls du noch nicht genügend Muttermilch für dein Baby abpumpen kannst, musst du ihm unter Aufsicht einer medizinischen Fachperson zusätzlich Spendermilch oder Säuglingsnahrung geben.

Ein Brusternährungsset kann eine gute Möglichkeit sein, um ihm die Milch, die es benötigt, an der Brust zu geben.

Woher weiß ich ob ich zufüttern muss?

Fazit – Die Angst davor, dass Dein Baby nicht satt wird, ist etwas ganz Natürliches und Normales. In den allermeisten Fällen ist sie jedoch unbegründet. Und wenn sie doch begründet ist, gibt es einige Möglichkeiten, daran etwas zu ändern. Wichtig ist, über diese Sorge zu reden, damit Du sie angehen kannst und Hilfe bekommst – oder auch mit Unterstützung feststellst, dass alles doch eigentlich ganz normal läuft und Du Dir gar keine Sorgen machen musst.

Kann ich wieder voll Stillen wenn ich nach zufüttern?

Wie geht man genau vor? – Es ist zunächst einmal wichtig zu ergründen, warum abgestillt wurde. Häufig liegt das ja daran, dass die Mutter nicht genug Milch bilden konnte. Das kann zum Beispiel an einer mütterlichen Schilddrüsenunterfunktion liegen oder das Baby konnte aus anatomischen Gründen nicht gut an der Brust saugen und deshalb die Milchbildung nicht genug anregen.

  1. Man muss also unter Umständen die Hormonwerte im Blut der Mutter bestimmen lassen und auch das Baby sorgfältig untersuchen.
  2. Gleichzeitig sollte das Baby wieder an die Brust gewöhnt werden.
  3. Das Saugen an der Brust ist die effektivste Methode, um die Milchbildung anzuregen.
  4. Onkret bedeutet das: Die Frau muss ihr Baby acht bis zwölf Mal in 24 Stunden möglichst an beiden Seiten jeweils 15 bis 20 Minuten anlegen.

Wichtig ist, dass das Baby generell viel Hautkontakt hat. Das wirkt sich positiv auf die Produktion des milchbildenden Hormons Prolaktin aus und erhöht damit die Chance auf eine erfolgreiche Relaktation.

Wie kann man Einschlafstillen abgewöhnen?

Einschlafstillen sanft beenden (Ausschleich-Methode) – Wenn du das Einschlafnuckeln möglichst sanft abgewöhnen möchtest, ist die sogenannte Ausschleichmethode (bekannt geworden durch Elizabeth Pantley ) wohl deine erste Wahl. Sie lässt sich bereits bei einem Baby ab 3-4 Monaten anwenden und zielt darauf, das Einschlafstillen möglichst langsam und sanft zu entwöhnen.

Welche Flasche nimmt Stillkind?

Wenn Du Stillen und Flasche kombinieren möchtest, dann sind die Naturnah-Flaschen von Philips Avent einfach die erste Wahl. Der breite Sauger ist der Form der Brust nachempfunden und sorgt damit dafür, dass Dein Baby keine Saugverwirrung bekommt.

Wann schläft ein Stillbaby durch?

Der Traum vom Durchschlafen – ab wann lässt ein Baby ihn Wirklichkeit werden? – Auch das kennen viele Eltern: Gerade erst haben sie ihren Liebling schlafen gelegt, und schon macht er sich wieder lautstark bemerkbar. Sie staunen dann über die prahlenden Mütter und Väter, die behaupten, bei ihren Kindern sei Durchschlafen schon nach wenigen Wochen möglich gewesen.

Beide Szenarien sind denkbar und vollkommen normal. Ab wann ein Baby durchschlafen kann, ist ebenso individuell wie das gesamte Schlafverhalten. In der Regel gelingt dies frühestens ab einem Alter von 6 Monaten, Die Mehrheit aller Kinder beginnt der Baby-Schlaf-Tabelle zufolge im Alter von 7 bis 9 Monaten damit.

Bedenke jedoch, dass Babys ihre eigene Definition von Durchschlafen haben. Bei ihnen bedeutet das zunächst, 6 bis 8 Stunden am Stück zu schlafen. Wenn du schon um vier Uhr morgens wieder geweckt wirst, zählt das vielleicht für dich nicht als Durchschlafen – für dein Kind aber schon.

Eine Umfrage der Eltern-Selbsthilfeorganisation GEPS e.V. ergab übrigens, dass nur die Hälfte aller Einjährigen schon durchschläft. Wenn dein 8 oder 10 Monate altes Baby noch nicht ohne Pausen durch den Schlaf kommt, ist das keinesfalls ungewöhnlich. Üblicherweise entwickeln Babys bis 12 Monate ihren Schlaf.

Das kannst du tun, wenn dein Baby nachts aufwacht:

Liegen lassen: Nimm deinen Liebling nicht sofort aus dem Bett, sondern sprich ihn mit sanfter Stimme und beruhigenden Worten an. Kleine Rituale: Wende ein Einschlafritual an, zum Beispiel ein bekanntes Lied oder eine kurze Gute-Nacht-Geschichte. Nächtliche Stimmung: Vermeide es nach Möglichkeit, das Licht anzuschalten oder mit dem Baby zu spielen, Ist das Wechseln der Windel nötig, sollte das zügig, aber unaufgeregt vonstattengehen. Einschlafhilfe: Bieten deinem Schatz einen Schnuller oder ein kleines Kuscheltier an (nicht so groß, dass es die Atemwege verdecken könnte).

Wann schlafen stillkinder besser?

Warum schläft mein Baby nicht durch? Würde ein Fläschchen helfen? Oder doch mal schreien lassen? Schlafberaterin Sibylle Lüpold über Mythen und Sorgen rund ums Thema Schlaf. Hätten wir das nur alles gewusst, bevor wir Kinder bekamen! Sibylle Lüpold beantwortet all die Fragen rund um das problembeladene Thema Schlafen in einer Art, die uns so viel besser einleuchtet als alles andere, was wir zu dem Thema bisher hörten.

  • Die Pflegefachfrau hat sich quasi selber zur Schlafberaterin ausgebildet, weil sich bei ihr in der Stillberatung «drei Viertel der Fragen ums Schlafen drehten».
  • Seit 10 Jahren berät sie nun Familien.
  • Ihre klassischen Kunden sind Eltern, die mit Baby zwischen 8 und 10 Monaten ihren Rat suchen (wie wir).
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Aber es gibt auch extremere Fälle – etwa der 13-Jährige, der sich schon tagsüber vor dem Zubettgehen am Abend fürchtet. Aus ihrer intensiven Beschäftigung mit den Themen Stillen und Schlafen sind zwei Bücher entstanden: «» und «». Eine ihrer Überzeugungen lautet: Es dauert durchschnittlich drei Jahre, bis ein Kind gut schläft.

Mit drei Jahren haben die meisten Kinder die Trennungsangst überwunden, kognitiv und sprachlich gerade Quantensprünge absolviert. Drei ist «das magische Alter» (deshalb heisst Sibylle Lüpolds Website – drei Jahre sind rund 1000 Nächte). Die Nachfrage nach Schlafberatungen steigt stark; so stark, dass Sibylle Lüpold unterdessen selber Schlafberaterinnen ausbildet.

Sie hat drei Söhne (14, 12 und 8), die heute alle wunderbar schlafen. Sibylle Lüpold, unser Sohn ist 9 Monate alt* und erwacht in der Nacht alle 1,5 bis 2 Stunden. Sein älterer Bruder schlief in diesem Alter schon durch. Was haben wir falsch gemacht? (Lacht) Beim ersten oder beim zweiten Sohn? Beim zweiten natürlich! So weit ich eure Situation kenne: Nichts! Es ist ganz normal, dass ein Stillkind im ersten Lebensjahr nicht durchschläft und regelmässig wach wird.

  • Die Eltern haben immer den Fokus aufs frühe Durchschlafen, weil sie sich erhoffen, dass ihre Nächte wieder erholsamer werden.
  • Dem Kind aber bringt es gar nichts, wenn es früh durchschläft.
  • «Dem Kind aber bringt es gar nichts, wenn es früh durchschläft.» Warum nicht? Es ist doch auch nicht erholsam für das Kind, wenn es ständig erwacht? Das ist ein Trugschluss, den die Eltern machen, weil wir davon ausgehen, dass wir möglichst am Stück schlafen müssen, um erholt zu sein.

Das ist gar nicht der Fall. Die Idee des Durchschlafens ist relativ jung. Der menschliche Schlaf ist fragmentiert. Der Jäger und Sammler hat nicht einfach acht Stunden am Stück geschlafen, das wäre viel zu gefährlich gewesen. Erst mit der Industriealisierung und der Leistungsgesellschaft kam dieser Druck, in der Nacht am Stück schlafen zu müssen, um am Morgen wieder leistungsfähig zu sein.

  1. «Die Idee des Durchschlafens ist relativ jung.
  2. Der menschliche Schlaf ist fragmentiert.» Was bringt es denn dem Kind, regelmässig wach zu werden? Stillkinder regen durch das Trinken in der Nacht die Milchproduktion an.
  3. Einer der häufigsten Abstillgründe ist, dass die Mutter zu wenig Milch hat.
  4. Dem wirkt das regelmässige Stillen in der Nacht am besten entgegen.

Und abgesehen vom Stillen? Es bringt dem Kind Sicherheit. Das häufige Aufwachen ist ein Schutzfaktor und verhindert so auch den plötzlichen Kindstod, bei dem das Kind in der Tiefschlafphase plötzlich zu atmen aufhört. Ein Kind, das gar nicht erst in lange Tiefschlafphasen gerät, ist dadurch geschützt.

  • Von mir aus darf unser Sohn ja gern ab und zu erwachen.
  • Aber er könnte ja auch einfach friedlich wieder einschlafen, statt jedes Mal zu schreien Das ist die zweite häufige Fehlannahme von Eltern: Sie glauben, dass das Kind kognitiv gleich funktioniert wie ein Erwachsener.
  • Wenn ich an einem fremden Ort übernachte, brauche ich in der Nacht einige Sekunden, um mich wieder zurechtzufinden.

Dabei hilft mir mein Verstand. Diese kognitive Leistung vermag ein kleines Kind noch nicht zu erbringen: Jedes Mal, wenn ein Baby in der Nacht aufwacht, muss es sich über seine Sinnesorgane vergewissern: Bin ich noch in Sicherheit? Spüre ich die Mama, rieche, höre ich die Mama? Im Idealfall kann das Kind im Leichtschlaf diese Sicherheitsprüfung machen und gleich wieder in den Schlaf abgleiten.

  • Wenn es diese Signale aber nicht empfängt, ist es gezwungen, wach zu werden und diese Sicherheit einzufordern.
  • Sprich: Es schreit, bis Mama und Papa kommen, es trösten und beruhigen.
  • Wie kommt es denn, dass Kinder im Kinderwagen oder im Auto oft viel länger am Stück schlafen als nachts im Bett? Die Bewegung simuliert dem Kind, dass es getragen wird, und signalisiert ihm so ebenfalls Sicherheit.

Deshalb erwachen Kinder oft auch sofort, wenn man sie vom Tragetuch ins Bett legen will – während sie in der Tragehilfe wahrscheinlich noch lange weitergeschlafen hätten. Dazu kommt, dass der Schlaf am Tag sowieso weniger problematisch ist als in der Nacht.

Die Nacht löst zusätzliche Ängste aus. Weshalb? Dunkelheit löst bei allen Menschen Unbehagen aus, beim Kind aktiviert sie aber noch viel stärker sein Bindungsverhalten. Das heißt, es sucht mehr Nähe und Schutz, was ein sehr kluges Verhalten ist. Du bist die erste, die uns Ratschläge gibt, die nicht völlig meiner Intuition widersprechen.

Anderswo erhielt ich den Rat, dem Kind die Flasche zu geben vor dem Schlafen. Oder dass es in einem eigenen Zimmer schlafen sollte, damit es mich nicht riecht. Ich antworte mit einer Gegenfrage: Warum ist Schlafen der einzige Lernprozess, der mit so viel Tränen und Stress verbunden ist? Wir erwarten von einem Kind, dass es ungefähr mit 1-jährig anfängt zu gehen, mit etwa 2-jährig sollte es Zweiwortsätze sprechen, mit ungefähr 3-jährig langsam trocken werden.

Aber beim Schlafen erwarten wir, dass es das bereits mit 6-12 Monaten kann. Meiner Meinung nach kommt aber der Schlaf ganz am Schluss dieser Liste. Wenn wir die Reihenfolge so anschauen, haben wir diesen ganzen Stress auch nicht. Ich behaupte zudem: Ein Kind muss gar nicht schlafen lernen! Das kann es schon.

Was wir vom Kind tatsächlich verlangen, ist, dass es nachts alleine zurecht kommt. «Ein Kind muss gar nicht schlafen lernen! Das kann es schon. Was wir vom Kind tatsächlich verlangen, ist, dass es nachts alleine zurecht kommt.» Warum braucht das so lange? Schlafen hat sehr viel mit der emotionalen Entwicklung zu tun.

Das Kind muss die Gewissheit haben: Auch wenn ich schlafe, werde ich nicht alleingelassen. Das ist eine kognitive und emotionale Leistung. Ich weiss nicht, wie ich das überstehen soll, wenn ich erst in zwei Jahren wieder mehr als zwei Stunden am Stück schlafen kann. Das verstehe ich. Drei Jahre auch in der Nacht für sein Kind da zu sein, ist ein grosser Einsatz.

Wenn ein Kind aber in diesen drei Jahren die Erfahrung macht: Meine Eltern sind immer für mich da!, baut es ein grosses Vertrauen auf. Und ich behaupte, dass man dann ungefähr ab dem dritten Lebensjahr eine problemlose weitere Schlafentwicklung hat. «Kinder treiben keine Machtspiele, sie sind den Eltern total ausgeliefert.» Dann muss ich mir keine Sorgen machen, dass ich auch noch einen 7-Jährigen im Bett habe, weil er als Baby nie gelernt hat, im eigenen Bett zu schlafen? Das kann ich nicht garantieren.

Aber ich behaupte, du wirst kein Schulkind haben, das sich weigert, abends ins Bett zu gehen. Solche Zukunftssorgen sind allerdings ohnehin meistens müssig. Das Kind entwickelt sich ja weiter! Ein 10 Monate altes Baby hat ganz andere Bedürfnisse als ein 2-jähriges Kleinkind. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass bereits ein 2- oder 3-Jähriges plötzlich von sich aus nicht mehr bei den Eltern schlafen will.

Aber das macht ja nichts. Die Eltern können irgendwann aktiv darauf hinsteuern, die Situation langsam verändern. Wenn das häufige Aufwachen völlig normal ist: Weshalb haben denn in meinem Umfeld so viele anscheinend so wunderbar schlafende Kinder? Jedes Kind ist anders, nicht jedes Kind hat die gleichen Bedürfnisse.

  1. Es gibt durchaus Kinder, die schon relativ früh recht entspannt schlafen.
  2. Die Bandbreite ist gross.
  3. Manche Kinder haben aber auch einfach verstanden, dass ihre Eltern nachts nicht zur Verfügung stehen, und haben diesbezüglich aufgegeben, ihre Bedürfnisse anzumelden.
  4. «Manche Kinder haben verstanden, dass ihre Eltern nachts nicht zur Verfügung stehen, und haben diesbezüglich aufgegeben, ihre Bedürfnisse anzumelden.» Die Generation meiner Eltern würde wohl sagen: Lasst die doch mal schreien! Ihr verzieht diese Kinder völlig! Diese Angst, ein Kind zu «verwöhnen», ist leider immer noch sehr präsent.

Aber Kinder treiben keine Machtspiele, sie sind den Eltern total ausgeliefert und fügen sich ihnen ja grundsätzlich in den allermeisten Situationen. Beim Schlafen haben Kinder jedoch ein Bedürfnis nach Nähe, um sich sicher fühlen zu können. Sie müssen sich entspannen können, um zu schlafen.

Und Ängste und Entspannung schliessen sich gegenseitig aus. Aber ist es nicht wichtig, dass die Kinder lernen, Bedürfnisse aufzuschieben? Stichwort Marshmallow-Test. Ja, aber dafür muss zuerst das entsprechende Areal im Hirn entwickelt sein, der präfrontale Cortex. Das ist frühestens ab drei, dreieinhalb Jahren der Fall.

Ein Baby kann seine Bedürfnisse schlichtweg nicht aufschieben. Es ist wichtig, dass die Eltern begreifen: Das Kind kann nicht anders, es kann sich nicht «zusammenreissen». «Ein Baby kann seine Bedürfnisse schlichtweg nicht aufschieben.» Woher kommt denn der Erfolg von Schlaftrainings? Die müssen ja funktionieren, sonst wären sie nicht so populär.

  1. Sie funktionieren, wenn die Eltern konsequent genug sind, was gar nicht so einfach ist.
  2. Und das Kind darf keinen allzu starken Willen haben, es muss sich irgendwann fügen.
  3. In sehr vielen Situationen ist das aber keine dauerhafte Lösung.
  4. Viele Eltern müssen diese Schlaftrainings mehrmals durchführen.
  5. Unser Sohn hat bis 6 Monate immer besser geschlafen, teilweise erwachte er nur noch zweimal pro Nacht.

Dann hat es sich plötzlich verändert. Warum ist es nicht einfach immer besser geworden? Allgemein lässt sich sagen: Die ersten 3 Monate, als Neugeborene, schlafen die meisten Babys noch nicht sehr gut. Dann schlafen viele etwas besser, manche schlafen sogar schon durch.

Zwischen 6 und 12 Monaten wachen die meisten Kinder wieder häufiger auf. Weshalb? Es gibt eine ganze Reihe von Gründen. Die motorische Entwicklung – krabbeln, sitzen, stehen, gehen – beschäftigt die Kinder auch im Schlaf, sie üben buchstäblich weiter. In dieser Zeit ist auch die Fremdenangst am grössten, der Höhepunkt ist etwa um 8 Monate herum: Da realisiert das Kind, dass seine Eltern weggehen könnten.

Es nimmt vermehrt seine Umgebung wahr und verarbeitet diese Eindrücke in der Nacht. Dazu kommt das Zahnen. Viele Kinder werden ausgerechnet dann ausquartiert, was aber dem Entwicklungsschritt des Kindes und dem stärkeren Nähebedürfnis direkt entgegenläuft.

  • Nach dem ersten Geburtstag gehts dann häufig wieder besser.
  • «Ich rate euch, euch längerfristig darauf auszurichten, dass das Kind bei euch schläft.» Also müssen wir es akzeptieren, dass unser Sohn einfach schlecht schläft? Wie überstehen wir das? Die Akzeptanz, dass dies eine normale Phase der Entwicklung ist, dass die Eltern nichts falsch machen, hilft den meisten schon sehr.

Dann rate ich dazu, die Situation angenehm zu gestalten und die Bedürfnisse des Kindes möglichst zu erfüllen. Richtet euch eine grosse Schlaffläche ein, wo alle mindestens 90 Zentimeter Platz haben. Viele Familien quetschen sich zu dritt in ein 160er-Bett, weil sie denken, das sei ja nur eine kurze Phase.

  • Ich rate euch, euch längerfristig darauf ausrichten, dass das Kind bei euch schläft, und auch etwas kreativ zu sein.
  • Das hilft vielen Familien schon sehr.
  • Aber irgendwann brauchen wir Eltern doch mal wieder unseren Raum! Wenn es euch sehr wichtig ist, dass das Elternzimmer eure Privatsphäre ist, könnt ihr auch im Kinderzimmer eine grosse Schlaffläche einrichten.

Dann können Mama oder Papa anfangs noch beim Kind schlafen oder auch nur einschlafen. Ab dem ersten Geburtstag kann sich der Elternteil langsam zurückziehen. Auch ein Geschwisterbett kann dann eingeführt werden. Würde unser Sohn besser schlafen, wenn ich abstillen würde? Hilft der berühmte «dicke Schoppen» (Flaschenmilch)? Nein, längerfristig nicht, das haben zahlreiche Untersuchungen gezeigt.

Tatsächlich aber sind die Nächte mit Stillkindern anstrengender als mit Flaschenkindern. Einerseits weil sich die Kinder mehr melden, andererseits reagieren die Mütter aber auch schneller. Muttermilch ist schnell verdaut, ein Stillkind braucht häufig kleinere Portionen. Die grossen Vorzüge der Muttermilch werde ich hier jetzt aber nicht aufführen.

See also:  Ab Wann Ist Man Verliebt?

«Tatsächlich aber sind die Nächte mit Stillkindern anstrengender als mit Flaschenkindern.» Was ist mit dem Einschlafstillen? Viele warnen vor dieser Assoziation: dass das Kind nur schläft, wenn es an der Brust ist. Dabei ist das total sinnvoll und auch in der Menschheitsgeschichte schon immer so gewesen.

  • Die Muttermilch enthält sogar Stoffe, die einschläfernd wirken, das Einschlafstillen ist also quasi von der Natur so vorgesehen.
  • Aber auch das ist ein Entwicklungsprozess.
  • Ein 6 Monate altes Kind, das die Brust braucht, um einzuschlafen, ist später sehr wohl bereit, diese Verknüpfung wieder zu lösen.
  • Wenn also die Mutter nicht mehr mag, was total legitim ist, kann sie das verändern.

Ich würde damit einfach warten, bis das Kind jährig ist – davor bleibt der erhoffte Erfolg oft aus. Warum? Weil das Kind trotzdem häufig erwacht und Unterstützung benötigt. Aus all den anderen Gründen – etwa wegen der emotionalen und motorischen Entwicklung.

Es kann dann sein, dass die Eltern noch in eine anstrengendere Situation kommen als mit dem Stillen, wenn sie das Kind herumtragen oder nachts eine Flasche machen müssen. Erst ab ca.1-jährig bringt das nächtliche Abstillen wirklich eine Verbesserung. Vorher gilt es einfach abzuwiegen: Ist die Erschöpfung der Mama so gross, dass sie die Verschlechterung der Situation für das Kind rechtfertigt? Wenn nein, versuche ich die Mutter zu bestärken, dass sie alles richtig macht und diesen Weg weitergehen darf.

«Erst ab ca.1-jährig bringt das nächtliche Abstillen wirklich eine Verbesserung.» Also hängt einfach alles an den Müttern? Das darf doch heutzutage auch nicht mehr so sein. Das Problem liegt daran, dass wir nicht in einer familienfreundlichen Gesellschaft leben.

  1. Es ist nur deshalb so anstrengend, weil wir von den Müttern erwarten, dass sie gleichzeitig beruflich ihre Leistung erbringen und ihre Karriere aufbauen.
  2. Die Mutter ist im Clinch zwischen all dem, was sie weiss – wie wichtig Stillen ist, wie wichtig Bindung ist –, und den Rahmenbedingungen der Gesellschaft, die all das erschweren.

Wie willst du morgens um 7 Uhr fit bei der Arbeit antreten, wenn du dich die ganze Nacht um ein Kind gekümmert hast? Also ist die Vereinbarkeit eine Illusion? Sie ist einfach sehr schwierig. Es gäbe sehr viel mehr Möglichkeiten, als wir momentan nutzen.

  • Warum ist es nicht möglich, als Mutter eine Zeitlang bedenkenlos aus dem Berufsleben auszusteigen, um sich um die Kinder zu kümmern? Stattdessen werden Frauen für diese Auszeit bestraft, sie haben es extrem schwer, wieder zurückzukehren.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es meines Erachtens in unserer Gesellschaft nicht.

Irgendjemand bleibt immer auf der Strecke: entweder das Kind, die Paarbeziehung oder die Berufstätigkeit der Mutter, in Ausnahmefällen auch jene des Vaters. Die Vereinbarkeit ist in meinen Augen eine Floskel. «Die Vereinbarkeit ist in meinen Augen eine Floskel.» Lange stillen, Co-Sleeping: Ist dies denn das einzig Richtige für ein Kind? Nein! Ich wehre mich gegen solche Dogmas.

  • Momentan gibt es diese Tendenz zu neuen «Vorschriften»: Ein Kind muss gestillt und getragen werden, im Familienbett schlafen, am besten noch windelfrei aufwachsen.
  • Mich engen solche Vorschriften ein.
  • Lar: Es gibt Wege, die sich besser bewähren und andere, von denen ich abrate.
  • Ich habe eine klare Haltung, was meinen eigenen Weg als Mutter betrifft.

Aber ich versuche für jede Familie eine individuell passende Lösung zu suchen, die für sie stimmt. Ob das Kind nun früh abgestillt wird und nur im Kinderwagen transportiert wird: Am Ende ist das Ziel ein stimmiges Familiengefüge. Alles andere kann nur wieder neuen Stress erzeugen.

* Das war zum Zeitpunkt des Interviews. Wir waren einige Wochen zuvor für eine individuelle Schlafberatung bei Sibylle Lüpold gewesen. Danach haben sich unsere Nächte beruhigt.R. schlief fortan bei uns im Bett, und wir haderten nicht mehr mit der Situation, sondern hatten Gewissheit, dass es vorbeigeht und wir nichts falsch machen.

Vor zwei Wochen haben wir (nach Sibylles Methode) nachts abgestillt, zu unserer grossen Überraschung praktisch ohne Protest. Er schläft nun statt immer mit Einschlafstillen, Tragen oder auf dem blöden Gymnastikball problemlos mit etwas Singen und Halten ein und weiter.R.

Warum klappt Stillen nachts besser?

Die Vorteile von nächtlichem Stillen – Tiefer, dauerhafter Schlaf ist im Babyalter nicht vorgesehen. Denn kleine Babys brauchen viele kleine Mahlzeiten. Und das rund um die Uhr, also auch nachts. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge, denn in einen Babymagen passt noch nicht viel hinein.

Im ersten Monat kann dein Baby nur etwa 80 bis 150 Milliliter Flüssigkeit auf einmal zu sich nehmen. Hinzukommt, dass die Muttermilch relativ schnell verdaut wird, meist innerhalb von rund 90 Minuten, Dein kleiner Sonnenschein benötigt also immer wieder Muttermilch, um mit den Nährstoffen versorgt zu werden, die er braucht.

Neben der reinen Nahrungszufuhr bietet das in der Nacht auch aus Sicht der kindlichen Entwicklung mehrere Vorteile:

Das nächtliche Stillen und der damit verbundene Körperkontakt führen dazu, dass die Milchproduktion aufrechterhalten und eine größere Milchmenge erzeugt wird. Stillen fördert die Bindung zwischen dir und deinem Kind – auch nachts. Babys schlafen an der Brust oft schnell wieder ein. Wusstest du schon, dass deine Muttermilch abends und nachts eine größere Menge an schlaffördernden Substanzen beinhaltet? Babys beruhigen sich beim Stillen optimal und finden danach schnell wieder zurück in den Schlaf. Auch während des Schlafens arbeitet der Körper deines Babys auf Hochtouren: Im ersten Lebensjahr verdreifacht das kindliche Gehirn seine Größe fast und auch die für deinen kleinen Sonnenschein wichtigen Wachstumshormone werden vermehrt nachts ausgeschüttet. Das nächtliche Stillen unterstützt also das Wachstum und die neurologische Entwicklung deines Babys.

Was zählt als voll Stillen?

Stillen und Milchbildung maximieren – Viel Haut- und Körperkontakt und häufiges Stillen rund um die Uhr unterstützen die Milchbildung. Während die Fütterung von industrieller Säuglingsmilch nur zur Sättigung des Hungers dient, ist Stillen auch Nahrung für die Seele. Stillen ist hilfreich zur Beruhigung, zur Förderung des Wohlbefindens, zum Einschlafen und Weiterschlafen.

Die Verwendung eines Schnullers würde die Zeit an der Brust und somit die Milchbildung reduzieren, auch das Saugen an der Brust kann durch einen Schnuller beeinträchtigt werden. Sehr viel Körper- und Hautkontakt zwischen Mutter und Baby mit sehr häufigem intuitiven Stillen Tag und Nacht hilft, das Milchbildungspotenzial der Mutter maximal auszuschöpfen.

Um die Milchbildung aufrechtzuerhalten und nach Möglichkeit zu steigern, ist es hilfreich, keine Stillmahlzeit auszulassen, auch wenn das Baby mit der Flasche oder einem Becher zugefüttert wird. Oft wird gemeint, wenn die Mutter ohnehin nicht die volle Milchbildung hat, dann könnte sie Flaschenfütterung und Stillen abwechseln – doch dann erhält ihr Baby weniger Milch als möglich wäre und ihre Milchbildung kann weiter zurückgehen.

Denn die Brust funktioniert ganz anders als eine Flasche. Die Brust ist kein Milchcontainer mit unterschiedlichem Füllungsgrad. Die Milchbildung ist ein hochdynamischer Prozess: Je häufiger und gründlicher die Brust entleert wird, umso mehr und schneller wird Milch nachgebildet, auch bei Frauen mit reduziertem Milchbildungspotenzial (s.

kurzfristige Steigerung der Milchmenge ). Wenn eine Mutter Stillmahlzeiten zugunsten der Flasche auslässt, dann wird ihr Baby weniger Muttermilch erhalten. Das heißt, wenn zur Zufütterung eine Flasche oder ein Becher verwendet werden, empfiehlt es sich, vor jedem Zufüttern zuerst zu stillen, idealerweise an beiden Brüsten bis beide gründlich entleert sind und ggf. Die Brust ist der perfekte Ort zum Einschlafen. (© Kirill Rhyzov) Sollte das Baby noch weiter Hunger haben, kann es noch ein bisschen Zusatzmilch erhalten, bevor es an der Brust einschläft. Satte Babys entspannen sich, die Fäustchen öffnen sich.8–12 Stillmahlzeiten in 24 Stunden gelten als Minimum, wobei vollgestillte Neugeborene durchschnittlich 11-mal in 24 Stunden gestillt werden wollen, bei reduziertem Milchbildungspotenzial empfiehlt es sich eher noch häufiger zu stillen, gerne auch mehrmals die Stunde, falls dies für die Mutter umsetzbar ist und das Baby mitmacht – so oft wie möglich.

Wenn eine Mutter es als Befreiung erlebt, nicht jedes Mal stillen zu müssen, ist es auch in Ordnung. Vielleicht braucht sie diese Freiheit, damit es ihr gut geht. Ihr Baby wird dann etwas weniger Muttermilch bekommen, aber das Teilstillen kann aufrechterhalten werden, wenn ansonsten häufig und nach Bedarf gestillt wird.

Ähnliches gilt für die Benutzung des Schnullers: Manche Frauen erleben es als Erleichterung, ihrem Baby in bestimmten Situationen einen Schnuller anbieten zu können, wie während einer Autofahrt oder in Anwesenheit bestimmter Personen. Solange dies nur sporadisch und begrenzt vorkommt, wird die Milchbildung nicht gleich reduziert.

Welche Flasche parallel zum Stillen?

Wenn Du Stillen und Flasche kombinieren möchtest, dann sind die Naturnah-Flaschen von Philips Avent einfach die erste Wahl. Der breite Sauger ist der Form der Brust nachempfunden und sorgt damit dafür, dass Dein Baby keine Saugverwirrung bekommt.

Was sättigt besser Muttermilch oder Pre?

Flaschennahrung Die beste und natürlichste Form der Säuglingsernährung ist und bleibt die Muttermilch. Sie enthält antimikrobielle, antientzündliche und imunmodulierende Faktoren, die das Kind passiv schützen, das Immunsystem aktiv unterstützen und das Abwehrsystem so prägen, dass ein Schutz im späteren Leben vor Autoimmunerkrankungen besteht.

  1. Die ersten 4-6 Monate sollen Babys voll gestillt werden.
  2. Aus verschiedenen Gründen kann es sein, dass Stillen, bzw.
  3. Eine Ernährung mit Muttermilch nicht möglich ist.
  4. Hier muss auf industriell hergestellte Säuglingsnahrung zurückgegriffen werden.
  5. Säuglingsnahrungen unterstehen sehr hohen Richtlinien, was Qualität, Inhalt, Klassifizierung und Deklaration der Inhaltsstoffe betrifft.

Man unterscheidet in 2 Kategorien: Anfangsnahrung und Folgenahrung, Anfangsnahrungen: Basierend auf Kuhmilch-Protein. Sowohl die Pre- als auch die Typ1-Milch können das ganze 1. Lebensjahr „ad libitum” (d.h. soviel wie das Kind verlangt) gefüttert werden.

Pre-Nahrung : Sie ist der Muttermilch am Ähnlichsten. Sie enthält als einziges Kohlenhydrat Laktose (Milchzucker). Sie hat daher die geringste Stoffwechselbelastung, ist aber nicht so sättigend und kann u.U. Blähungen auslösen. Sie wird für mindestens die ersten 3 Lebensmonate empfohlen. Typ1-Nahrung : Enthält als Kohlenhydrat Milchzucker und einen geringen Stärkeanteil (manche Produkte auch Maltodextrin oder Sacharose).

Sie ist sättigender hat aber häufig auch einen süßlicheren Geschmack. Sie sollte erst nach 3 Monaten eingesetzt werden. Sie eignet sich gut für Kinder von Müttern, die sehr früh wieder arbeiten müssen, da die Mahlzeiten aufgrund der längeren Sättigung besser gesteuert werden können.

  • Folgenahrungen: Eine Umstellung auf Folgemilch ist nicht nötig, aber möglich.
  • Sowohl Typ 2 als auch Typ 3 basieren auf Kuhmilchprotein-Basis.
  • Die Einführung sollte frühestens mit der Beikosteinführung erfolgen.
  • Typ2-Nahrung : Enthält mehr Stärke als Typ1 und verschiedene Aromen und Zusatzstoffe.
  • Eignet sich als Alternative zum Anmischen des Abendbreis.

Der Calcium-Gehalt ist dem der Kuhmilch ähnlich. Typ 3-Nahrung : Wird angeboten für ein Alter ab 10 Monaten. Hat einen hohen Stärkeanteil und häufig viele Aromen. Sie hat keinen erkennbaren Vorteil gegenüber den anderen Flaschennahrungen. Im Gegenteil, sie enthält häufig viel versteckten Zucker (Vorsicht Übergewicht!) Flaschennahrung bei Allergierisiko: Alle Flaschenmilch-Typen gibt es auch als sogenannte HA-Nahrung.

  • HA steht für hypoallergen,
  • Auch diese Nahrungen basieren auf Kuhmilchprotein, allerdings ist das Protein weiter aufgespalten bis zu einer Größe, bei der das Immunsystem noch eine Toleranz entwickeln kann.
  • Ein erhöhtes Allergierisiko haben Kinder, in deren Kernfamilie (d.h.
  • Mutter/Vater und/oder Geschwisterkind) mindestens ein Mitglied an einer allergischen Erkrankung leidet.

Dazu zählen allergische Rhinitis, Neurodermitis und allergisches Asthma. Flaschennahrung bei bestehender Allergie: Für Kinder mit bestehender Kuhmilchprotein-Allergie gibt es spezielle Nahrungen, die nicht auf Kuhmilchprotein basieren. Diese sollten aber nur bei nachweislicher Allergie und in Rücksprache mit dem Kinderarzt eingesetzt werden.

Wie viele Flaschen zum Stillen?

4-6 Flaschen – Wenn du dein Kind ausschließlich mit der Flasche ernähren möchtest, würden wir dir circa 4-6 Flaschen empfehlen, damit du genug Zeit zum Säubern und oder Sterilisieren der Flaschen hast (siehe Punkt: Hygiene der Flaschen). Es reicht, wenn du zu Beginn die kleinen Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 150 ml wählst.